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Schmitten im Taunus

Die Feldberggemeinde
Die Geschichte des Tourismus führt weit zurück in das 19. Jahrhundert. Wanderwege und Schutzhütten sowie Feldbergfeste machten das Gebiet als Reiseziel bekannt. Ein erstes Gasthaus auf dem Großen Feldberg entstand 1860.

Heute ist Schmitten mit seinem Großen Feldberg ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug. Gut markierte Wanderwege, atemberaubende Ausblicke auf die Taunus-Landschaft und vielfältige Freizeitmöglichkeiten lassen den Aufenthalt zum Vergnügen werden. Gerade wenn sich im Herbst die Blätter in ein farbenfrohes Spektakel verwandeln, oder wenn der Winter Einzug im Taunus hält, macht der kurze oder lange Spaziergang doppelt soviel Spaß.

Kontakt und touristische Informationen

Tourismus- und Kulturverein Schmitten e.V.
Parkstraße 2
61389 Schmitten im Taunus

Aktuelles Wetter

Freizeitangebote in Schmitten im Taunus

Wandern
Schmitten im Taunus
Him­mels­lei­ter
Sportliche Himmelsstürmer kommen auf diesem Rundwanderweg voll auf ihre Kosten. Das Wanderzeichen "Meise" führt die Wanderer zum Aussichtsturm Pferdskopf, über den alten Höhenweg und über den Weißen Stein. Für den Rundweg sollte ein halber Tag eingeplant werden, die reine Gehzeit beträgt etwa 3,5 Stunden, dabei sind insgesamt 366 Höhenmeter zu bewältigen. Der Start des Rundwegs Himmelsleiter ist auf 434 m ü. NN. an der katholischen Kirche St. Karl Borromäus in Schmitten, der Einstieg ist aber auch an anderer Stelle an den zahlreichen Wanderparkplätzen möglich. Von der Kirche aus geht es in Richtung Ortsmitte, anschließend rechts auf den Weiltalweg, der entlang der Weil in Richtung Dorfweil führt. In Dorfweil überqueren Sie die L3025. Auf der anderen Seite des Tals führt der Weg weiter über den Weiltalweg am Wanderparkplatz Dorfweil vorbei in Richtung Brombach. Nach etwa 50 Minuten biegt der Wanderweg Himmelsleiter in Brombach vom Weiltalweg ab. Es folgt eine weitere Überquerung der L3025 an der Luthereiche. Bevor der Aufstieg zum Pferdskopf beginnt, können Sie sich am Imbiss "Blockhausgrill" oder an der Tankstelle mit Proviant versorgen. Der Weg führt weiter durch einen Buchenwald, bevor er nach ca. 40 Minuten den Wald verlässt und auf einem naturbelassenen Pfad bergan durch die Felder verläuft. Ruhebänke laden zu einer Pause mit Fernblick ein. Ein Schlepplift sorgt hier im Winter für Skibetrieb. Weiter geht es durch das Bergdorf Treisberg, wo das Cafe Pension Marx zu einer Pause einlädt. Der Weg führt hinter Treisberg weiter bergan über einen schmalen Pfad, der auch Teil des Taunus Schinderhannes Steigs ist. So ist schnell der höchste Punkt der Wanderung erreicht, der Pferdskopfgipfel mit 662,6 m ü. NN. Der 34 Meter hohe Aussichtsturm Pferdskopf bietet einen beeindruckenden Ausblick. Nun führt der Wanderweg Himmelsleiter hauptsächlich bergab durch einen Fichtenwald. Dabei folgt er dem Höhenweg in Richtung Schmitten und präsentiert einen weitläufigen Blick über das Leistenbachtal. Die Schutzhütte am Weißen Stein liegt ebenfalls auf dem Weg. Das letzte Stück des Weges führt durch Streuobstwiesen zurück nach Schmitten. Ein geeigneter Ort, um die Wanderung bei einem Stück Kuchen oder einem deftigen Essen ausklingen zu lassen, ist das 4-Sterne-Hotel Restaurant Kurhaus Ochs in Schmitten.
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Wandern
Kelten & Römer
Schmitten im Taunus
UNES­CO Welt­kul­tur­er­be Ober­ger­ma­ni­scher-Rae­ti­scher Li­mes
Fast 40 km des insgesamt rund 550 km langen Limes verlaufen durch den Taunus. Nirgendwo in Deutschland ist der Grenzwall größer und besser erhalten als in den Wäldern rund um den Großen Feldberg. Um 85 n. Chr. begannen die Römer mit der Anlage von Nachschub- und Kontrollwegen auf dem Taunuskamm, bereits wenig später wurden diese Wege durch den Limes gesichert. Zunächst wurde das Gebiet im hohen Taunus mit hölzernen Türmen bewacht, Jahrzehnte später folgte eine Palisade. Schließlich errichteten die Römer Steintürme, um die Provinz Germanien vom Taunus aus zu schützen. Mit dem Rückzug der Römer im Jahr 260 n. Chr. verlor der Limes im Taunus seine Bedeutung. Dies führte allerdings nicht dazu, dass das Bauwerk vollends in Vergessenheit geriet. Im Gegenteil: An vielen Stellen im Hochtaunus sind die historischen Anlagen konserviert bzw. rekonstruiert und Schautafeln installiert worden. Heute zieren zahlreiche Wachtürme die malerische Mittelgebirgslandschaft rund um die höchsten Gipfel des Taunus. Hinzu kommt eine Reihe großer und kleiner Kastelle. Das bekannteste und spannendste Bauwerk am Limes im Taunus ist die Saalburg. Sie zählt zu den beeindruckensten Bauwerken in Hessen. Erlebbar ist der Limes im Taunus durch den fast 90 km langen Limeserlebnispfad, der sich in zwei Abschnitte gliedert: den "Limeserlebnispfad Untertaunus" von Holzhausen an der Haide bis Glashütten (53 km) und den "Limeserlebnispfad Hochtaunus", der über 33 km von Glashütten (Info-Portal) nach Ober-Mörlen verläuft. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Limes verlaufen der Deutsche Limes-Radweg, der Limes-Rundweg Hohenstein und der Limes-Rundweg Georgenthal, der am Limesinformationszentrum im Hofgut Georgenthal vorbeiführt. Ausführliche Informationen über den Limes im Taunus und der benachbarten Wetterau enthält der Limesführer "Der Limes im Hochtaunus- und Wetteraukreis".
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