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Kelkheim (Taunus)

Stadt der Möbel
Kurz sind auch die We­ge zu be­son­de­ren Aus­flugs­zie­len. Der Ret­ters­hof – ein ehe­ma­li­ges Klos­ter – lädt ein, Na­tur und Land­schaft zu er­le­ben: Zur Aus­wahl ste­hen die ver­schie­dens­ten Rund-Wan­der­we­ge. Sie füh­ren vor­bei an Fel­dern und Wie­sen, tief hin­ein in die Tau­nus­wäl­der. Per­fek­te Zie­le für ei­nen Spa­zier­gang sind der At­zel­berg oder der Gim­ba­cher Hof. Kir­chen aus drei Jahr­hun­der­ten, un­ter ih­nen die Klos­ter­kir­che Sankt Fran­zis­kus, so­wie his­to­ri­sche Ge­bäu­de, die Gräb­er der Frei­her­ren von Ga­gern, Brun­nen und Mu­se­en lo­cken weit zu­rück in die Ver­gan­gen­heit. Ei­nen Be­such wert ist das zau­ber­haft ge­stal­te­te Möb­el­mu­se­um in­mit­ten der Stadt. In Kelk­heim am Tau­nus lebt man ein­fach ger­ne. Mo­der­ne Frei­zeit­ein­rich­tun­gen und ein fas­zi­nie­ren­des Kul­tur­pro­gramm be­geis­tern die Sin­ne. Idyl­li­sches Fach­werk und viel Grün ge­ben der See­le ein Zu­hau­se.

Kontakt und touristische Informationen

Stadt Kelkheim (Taunus)
Gagernring 6
65779 Kelkheim (Taunus)

Freizeitangebote in Kelkheim (Taunus)

Wandern
Kelkheim (Taunus)
Tau­nus Schin­der­han­nes Steig
Der Taunus Schinderhannes Steig zählt unbestritten zu den spektakulärsten Wanderwegen im Taunus. Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnete Weg führt auf 38 Kilometern durch Wälder und Wiesen über den Taunuskamm, vorbei an geschichtlichen Höhepunkten wie dem UNESCO Welterbe Limes und Burg Eppstein. Das Wandererlebnis mit zahlreichen Fernblicken ist ein Spiegel des Taunus, der auf diesem Weg einmal mehr zeigt, warum er das "schönste Mittelgebirge der Welt" (Alexander vom Humboldt) ist. Am Startpunkt des Taunus Schinderhannes Steig angekommen, zeigt sich recht schnell der besondere Charakter dieses Wanderweges. Denn der Weg führt von der Straße, den Gebäuden, ja fast der Zivilisation weg in den Wald hinein. Und so stimmen bereits die ersten Meter des Taunus Schinderhannes Steig auf seinen weiteren Verlauf ein, der den Wanderer dazu bringen möchte, die Welt um ihn herum zu vergessen und die Eindrücke des Weges, des Waldes und der Natur aufzunehmen. Übrigens: Bereits der Namensgeber des Pfades, der berühmt-berüchtigte Räuber Johannes Bückler („Schinderhannes“, 1779-1803) genoss die Reize des Taunuswaldes und schätzte diesen für seine Unberührtheit und Ruhe - und als Zufluchtsort. Hat man den Gimbacher Hof in Kelkheim als Startpunkt gewählt, geht es nach dem ersten größeren Waldstück an Feldern vorbei gen Norden, wobei sich einem atemberaubende Blicke auf die Frankfurter Skyline sowie die umliegenden Taunushänge bieten. Kurz vor der Burgstadt Eppstein erreicht man den „Kaisertempel“, das an die Gründer des Deutschen Reichs 1871 erinnern soll. Im Inneren des Denkmals finden sich Büsten Bismarcks, Kaiser Wilhelm dem I. und weiteren Reichsgründern. Der Außenbereich gewährt einen sehenswerten Blick auf Eppstein und seine Umgebung. Nach dem Abstieg vom Staufen (451 m) durchquert man den Ort, auf den man soeben geblickt hat und kann nicht ohnehin kommen, die mächtige Burgruine zu bewundern, die als Stadtkrone über Eppstein thront. Nun führt der Schinderhannes Steig abermals in Richtung Norden, bis mit dem Atzelberg (507 m) die höchste Erhebung im Main-Taunus-Kreis wartet. Unterhalb eines Aussichtsturmes lädt eine Rastmöglichkeit mit Feuerstelle zum Verweilen ein. Hat man sich von der spektakulären Aussicht vom Atzelberg losgerissen, geht es weiter durch Schloßborn und Glashütten, wo ein besonders schöner Abschnitt des Steiges auf Wanderer wartet. Bei Glashütten (hier können die Ruinen der namensgebenden Glasverhüttungsofen angeschaut werden) biegt man weiter in den Wald hinein und überquert den Limes, das größte Bodendenkmal Europas. Weiter geht es durch den Wald über einen Hügelkamm und an der "Feldberggemeinde" Schmitten vorbei, bis man bei Treisberg den Pferdskopf erreicht und den dortigen Aussichtsturm erklimmen kann. Auch der Blick vom Pferdskopf (663 m) entschädigt für so manche Strapaze. Denn fast nirgendwo sonst kann man den nördlichen Taunus besser überblicken als hier! Hat man Treisberg passiert, biegt man auf die Zielgerade ein. Nun geht es bergab bis zur Landsteiner Mühle und dort beginnt der Weg so symbolisch wie er angefangen hat: mit dem Austritt aus dem Blätterdach...
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