Sie befinden sich hier:
Residenz- und Fachwerkstadt
Man muss nicht lange suchen, um die Baudenkmäler dieser einstigen Residenz nassauischer Grafen und Fürsten erleben und genießen zu können. Angefangen beim Hexenturm (Bergfried der früheren Burg und heute Wahrzeichen Idsteins), dem Residenzschloss (heute Gymnasium), über das historische Rathaus entlang der zahlreichen, liebevoll sanierten Fachwerkhäuser aus fünf Jahrhunderten bis hin zur Unionskirche mit ihren faszinierenden Wand- und Deckengemälden der Rubensschule: auf Schritt und Tritt erzählen Zeugen der Vergangenheit ihre bewegte Geschichte. Das am aufwendigsten verzierte Haus – das Killingerhaus – beherbergt heute die Tourist-Info und das Stadtmuseum, in dem der Besucher Interessantes über die Stadtentwicklung, die Geschichte des Schlosses, der Kirchen, über die Lebensverhältnisse im 18. und 19. Jahrhundert sowie über die Lederindustrie erfährt. Breit gefächerte Freizeitmöglichkeiten lassen das Sportlerherz höher schlagen. 40 km gekennzeichnete Rad- und Wanderwege, Golfen im Golfpark auf zwei 18-Loch-Plätzen, Reiten, Tennis spielen auf Hallen- und Freiplätzen, Squash- Courts, Bowling- und Bundeskegelbahnen, Bodybuilding, Fitnessgymnastik, Klettern im Hochseilgarten und Schwimmen im neu erbauten Tournesolbad sorgen für sportliche Abwechslung. Das bunte Veranstaltungsprogramm vom „Idsteiner Frühling“ über das Weinfest, die Alteburger Märkte, das Idstein JazzFestival, das Oktoberfest und den Weihnachtsmarkt unterstreichen die kulturelle Vielfalt.

Kontakt und touristische Informationen

Tourist-Info Stadt Idstein
König-Adolf-Platz
65510 Idstein

Aktuelles Wetter

Freizeitangebote in Idstein

kommende Veranstaltungen in Idstein

Theater & Bühnen
20.12.2019
Thea­ter­rei­he Stern­stun­den: Hei­lig Abend
Verhörthriller von Daniel Kehlmann
Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Nur genau 90 Minuten hat er Zeit, der Verhörspezialist Thomas, um von einer Frau namens Judith zu erfahren, ob sie tatsächlich, wie er vermutet, um Mitternacht einen – gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter geplanten – terroristischen Anschlag verüben will. Sie wurde auf dem Weg zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Thomas weiß offensichtlich nicht nur theoretisch alles über sie, ihre Arbeit und ihre gescheiterte Ehe, sondern auch praktisch, z. B. dass ihr Ex-Mann am Tag davor von 14.30 Uhr nachmittags bis 22:52 Uhr am Abend bei ihr war. Was haben sie da besprochen? Im Nebenzimmer wird Peter schon fast zwölf Stunden lang befragt. Ermittler Thomas versucht, wie das bei parallel geführten Vernehmungen üblich ist, den einen über die Aussagen des anderen zu überführen. Aber wo endet List, und wo beginnt unzulässige Täuschung, wenn unbelegte Vorwürfe wie Fakten behandelt werden? Ist das Ganze doch nur eine Übung für eines von Judiths Seminaren, wie die Philosophie-Professorin behauptet? Thomas setzt alles daran, Judith aus der Reserve zu locken. Doch da hat er mit ihr, die sich mit dem französischen Psychiater, Politiker und Autor Frantz Fanon und seinen Thesen über die Rechte Unterdrückter auseinandergesetzt hat, kein leichtes Spiel. Im Gegenteil: Sie beginnt, ihr Gegenüber mit gezielten Fragen aus dem Konzept zu bringen. Die Situation spitzt sich zu. Und die Zeit läuft… In dieser spannenden Psycho-Studie spielt Kehlmann durch die scharfkantige Figurenzeichnung und die wechselnde Beziehungsdynamik geschickt mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. Er stellt wieder Fragen, die zum Weiterdenken zwingen, weil sie nicht einfach und nicht eindeutig zu beantworten sind, die aber eine Antwort verlangen, weil wir nicht sicher sein können, dass sie nur unser Privatleben betreffen und nicht auch – mehr als uns lieb ist – das unserer Kinder.
mehr
Theater & Bühnen
Theater & Bühnen
13.01.2020
Thea­ter­rei­he Stern­stun­den – 4000 Ta­ge
Eine ernste Komödie von Peter Quilter
Was ist Erinnerung? Was geschieht mit einem Menschen, dem ein Großteil seiner bisherigen Biografie abhanden gekommen ist? Und: wie viele der Bilder in unserem Kopf sind echt, wie viele reine Projektion? Diese und andere brisante Fragen stellt der britische West-End- und Broadway-Autor Peter Quilter, dessen Stücke bisher in über 40 Ländern gespielt und in 27 Sprachen übersetzt wurden, in seinem Stück „4000 Tage“. Dabei geht Komödienspezialist Quilter in dieser packenden Geschichte um Liebe, Vorurteile und Suche nach Wahrheit niemals todernst vor, sondern schickt sein Publikum mit viel trockenem Humor von einem Lacher zum nächsten. „4000 Tage“ ist ein Komödien-Kammerspiel, das es schafft, das Thema Amnesie in spannender und unterhaltsamer Weise, ja geradezu witzig und boulevardesk in Szene zu setzen. Zum Inhalt Seit drei Wochen liegt Michael nach einem Blutgerinnsel, das sich in seinem Hirn gebildet hat, im Koma. An seinem Krankenhausbett wacht Tag und Nacht nicht nur seine Mutter Carol, sondern auch sein Lebensgefährte Paul. Die beiden, die sich in den letzten Jahren aus abgrundtiefer gegenseitiger Abneigung aus dem Weg gegangen sind, verbindet jetzt die Sorge um Michaels Gesundheit. Die Enge des Krankenhauses zwingt sie zur Auseinandersetzung mit dem ‚anderen’ Menschen in Michaels Leben. Als Michael aus dem Koma erwacht, wird schnell klar, dass ihm sämtliche Erinnerungen an die letzten elf Jahre verloren gegangen sind. Es sind genau die 4000 Tage, in denen er mit Paul zusammen gelebt und sich von seiner Mutter entfernt hat. Für Michael ist es so, als ob die Beziehung zu seinem Partner niemals existiert hätte. Nun beginnt der Kampf um die Deutungshoheit über die verloren gegangene Zeit: Während Paul alles daran setzt, dem Gedächtnis seines langjährigen Partners mit Hilfe von Fotos und Zeitungsartikeln auf die Sprünge zu helfen, versucht Carol, das Rad der Zeit, die Michael ihrer Meinung nach mit Paul vergeudet hat, zurückzudrehen. Paul zeichnet das Bild einer liebevollen, wunderbaren Partnerschaft, in der alles perfekt war. Carol sieht das ganz anders, v. a. weil ihr Sohn unter Pauls Einfluss seine künstlerischen Ambitionen ad acta gelegt und einen langweiligen Job angenommen hat, der ihm keine Zeit mehr zum Malen ließ. Nun wittert sie die Chance, Paul komplett auszubooten und Michael Leben neu zu starten. Ein Leben, in dem sie endlich wieder eine wichtige Rolle spielt. Doch was passiert, wenn Michaels Erinnerungen zurückkommen?
mehr
Theater & Bühnen
Musik & Konzerte
19.01.2020
Neu­jahrs­kon­zert 2020
Mit Musik ins Neue Jahr
Für viele Idsteiner gehört diese traditionelle Begrüßung des neuen Jahres seit Jahren dazu: das Johann-Strauß-Orchester aus Wiesbaden unter der Leitung von Herbert Siebert verzaubert die Zuhörer mit echter Wiener Atmosphäre in der Idsteiner Stadthalle. In Anlehnung an die weltbekannten Wiener Neujahrskonzerte entführt Herbert Siebert die Zuhörer in die Welt der Oper und der Operette. Das Johann-Strauß-Orchester Wiesbaden setzt die Tradition in bewährter Manier in Idstein fort. Die schwungvollen Konzerte mit Gründer und Dirigenten Herbert Siebert, der zuweilen den Taktstock beiseite legt und selbst zur Geige greift, sind ein wahrer Ohrenschmaus. Gegründet von Herbert Siebert, setzt sich das Orchester aus hervorragenden Musikern renommierter deutscher Orchester zusammen wie zum Beispiel aus Mitgliedern der Opernorchester von Wiesbaden, Frankfurt und Mainz. Hinzu kommen Musiker der Radiosinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt, des Bayerischen Rundfunks München, des Norddeutschen Rundfunks Hamburg, des Westdeutschen Rundfunks Köln und des SWR. Viele dieser Musiker wirken regelmäßig im Sommer bei den Bayreuther Festspielen mit - wie auch Herbert Siebert selbst langjähriges Mitglied des Festspielorchesters war. Karten im Vorverkauf: Optik-Studio Noé Schulze-Delitzsch-Str. 28, 65510 Idstein Tel. (0 61 26) 57 00 08 Montag bis Freitag 09:00–18:30 Uhr Samstag 09:00–13:00 Uhr Mittwoch geschlossen
mehr
Musik & Konzerte
Theater & Bühnen
23.01.2020
Thea­ter­rei­he Stern­stun­den – Wunsch­kin­der
Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
ELTERN WERDEN IST NICHT SCHWER, ELTERN SEIN… Bettine und Gerd haben ein Problem: Ihr Sohn Marc, der vor ein paar Monaten mit Ach und Krach sein Abi geschafft hat, hängt seitdem zuhause rum und tut nichts als schlafen, Fernsehen, kiffen, den Kühlschrank leerfressen und Party – und das natürlich inklusive Wäschewasch-Service in elterlicher ‚Vollpension’. Keine Initiative, kein Plan in Sicht. Nichts. Das treibt besonders Vater Gerd zur Weißglut, der als leitender Bauingenieur eines internationalen Konzerns lösungsorientiertes Handeln gewöhnt ist. Genauso könnte man einen Pudding nach dem Sinn des Lebens fragen, klagt er. Doch Druck hilft nicht. Und Diskussionen schon gar nicht! Aber ganz raushalten und einfach machenlassen, wie es Bettines alleinerziehende Schwester Katrin vorschlägt, ist auch keine Lösung. Dabei meinen es Bettine und Gerd doch nur gut. Was haben sie bloß falsch gemacht? Aber dann lernt Marc Selma kennen, die in puncto Zielstrebigkeit sein genaues Gegenteil ist: Sie holt an der Abendschule gerade ihr Abi nach, hat zwei Jobs und kümmert sich auch noch um ihre psychisch labile Mutter Heidrun, die als Köchin in einer Werkskantine arbeitet. Aus den beiden ungleichen 19-Jährigen wird ein Liebespaar. Und endlich scheint es auch aufwärts zu gehen mit Marcs Antriebskraft. Er und Selma wollen sogar zusammenziehen. Doch dann ist Selma plötzlich schwanger. Sofort startet Bettines und Gerds Fürsorge-Wahn. Sie machen sich an die Zukunftsplanung für Sohn und Enkelkind in spe. Dafür sind Eltern ja schließlich da! Nur Selma und Marc hat noch niemand gefragt…
mehr
Theater & Bühnen
Theater & Bühnen
30.03.2020
Thea­ter­rei­he Stern­stun­den – Spatz und En­gel
Schauspiel mit Live-Musik über die Liebesfreundschaft zweier Weltstars
Umrahmt, getragen und ergänzt von weltbekannten Chansons wie „La vie en rose“, „Lili Marleen“ oder „Non, je ne regrette rien“ erzählt „Spatz und Engel“ die berührende Geschichte der innigen Freundschaft zweier Ikonen des 20. Jahrhunderts. Marlene Dietrich und Edith Piaf – das sind zwei Frauen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Hier die beherrschte, kühle Schönheit aus preußisch-bürgerlichem Milieu, die ein Internat in Weimar besuchte und sich zur Konzertgeigerin ausbilden ließ. Dort die leidenschaftliche kleine Göre, die ihre Kindheit in einem Bordell in der Normandie verbrachte und auf den Straßen von Paris groß wurde. Doch aller Gegensätzlichkeit zum Trotz verband diese beiden Frauen eine langjährige Freundschaft, wurde Marlene Dietrich gar Trauzeugin und Hochzeitsplanerin bei Ediths erster Ehe. „Spatz und Engel“ wirft einen einmaligen Blick auf dieses bislang wenig thematisierte Kapitel in den Viten der weltbekannten Diven, von ihrer ersten Begegnung auf der Damentoilette eines Ballrooms im New York der 1940er Jahre und ihre kurze Liebesaffäre, die zum Fundament der lebenslangen Freundschaft wird, über Höhen und Tiefen, bis hin zur Nagelprobe, als Edith nach dem Unfalltod ihres Geliebten Georges Moustaki zu zerbrechen droht. Da kämpft Marlene mit aller Kraft, um den drohenden Absturz in Depressionen, Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu verhindern. Doch der aufopferungsvollen Fürsorge ‚der Dietrich‘ steht der unbändige Freiheits- und Unabhängigkeitsdrang ‚der Piaf‘ gegenüber, und zum ersten Mal droht die Gegensätzlichkeit unüberwindbar zu werden…
mehr
Theater & Bühnen