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Die Gemeinde Hohenstein konnte im Laufe der Zeit ihren typisch ländlichen Charakter erhalten, trotz der unmittelbaren Nähe zu Frankfurt, Mainz und Wiesbaden, wo viele der rund 6.660 Hohensteinerinnen und Hohensteiner ihre Arbeitsplätze haben.

Rings um den größten Ortsteil Breithardt, wo sich Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Gewerbebetriebe, aber auch die Grundschule, eine Schule sowie eine Werkstatt für behinderte Menschen befinden und auch die Gemeindeverwaltung ihren Sitz hat, sind die übrigen Ortsteile Burg-Hohenstein, Holzhausen, Strinz-Margarethä, Born, Hennethal und Steckenroth angeordnet. Abwechslungsreich bestellte Felder und die waldreichen, manchmal felsigen Aartalhänge prägen das Landschaftsbild, welches auch zahlreiche Erholungssuchende zu schätzen wissen. Neben zahlreichen regionalen (Rund-) Wanderwegen, laden vor allem die überregionalen Wanderwege Aar-Höhenweg, Limes-Wanderweg, Alter Postweg und die Eisenstraße zu Ausflügen und Wanderungen durch die hügelige Taunuslandschaft ein. Einen herrlichen Ausblick genießt man von Burg Hohenstein, der 1190 von den Grafen von Katzenelnbogen errichteten Burg , die heute eine der größten und schönsten Burgruinen im ganzen Taunus ist. Sie war in den 1970er Jahren Namensgeberin für die Gemeinde und ist heute neben dem Limes-Museum im Hofgut Georgenthal ein Anziehungspunkt für viele Besucher. Mit den ländlichen Zügen, den Wiesen und den Wäldern ist Hohenstein ein Eldorado für jeden Reiter und Kutschfahrer. Bei einem Hessischen Wettbewerb „Pferdefreundlichste Gemeinde" ging Hohenstein 2006 als Sieger hervor. Nähere Informationen zur Gemeinde Hohenstein finden Sie im Internet unter www.hohenstein-hessen.de.

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Hohenstein
Li­mes­in­for­ma­ti­ons­zen­trum
Im Hofgut Georgenthal befindet sich das Limesinformationszentrum für den Rheingau-Taunus-Kreis ("Limes im Hofgut" – Regionalmuseum Rheingau-Taunus). Das Museum informiert Besucher mit Hilfe von Bildern, Plänen und Texten über die Strecke des Obergermanisch-Raetischen Limes durch den Untertaunus. Ausgestellt sind auch einmalige Originalfundstücke aus der Römerzeit. Der Limes durchzieht den Rheingau-Taunus-Kreis auf einer Länge von rund 42 km. Im Verlauf dieser Strecke durchläuft er nicht nur die Gemarkung der Gemeinde Hohenstein, sondern auch die Kommunen Heidenrod, Bad Schwalbach, Taunusstein, Hünstetten, Idstein und Niedernhausen. Insgesamt sechs Kastelle und 51 Wachtürme sind für den Abschnitt des Grenzwalls durch den Rheingau-Taunus-Kreis nachgewiesen. In Hohenstein befinden sich Spuren des Limes im Gebiet der Ortsteile Breithardt, Born und Steckenroth. Auf einer Strecke von rund 5 km kreuzt der mächtige Grenzwall zahlreiche Höhenrücken und kleine Wasserläufe. Insgesamt acht römische Turmstellen wurden in Hohenstein nachgewiesen. Nördlich des Ortsteils Born zeigt die antike Grenze zudem eine Besonderheit: auf einer Länge von rund 300 Metern verläuft am steilen Hang eine bis zu vier Meter hohe Geländekante. Dort konnten die römischen Grenztruppen aufgrund der Hangneigung vermutlich keinen Graben ausheben und schufen als Annäherungshindernis einen wandartig aufsteigenden Absatz. Neben dem Limesinformationszentrum für den Rheingau-Taunus-Kreis machen z.B. zwei Wanderwege das römische Erbe in Hohenstein erlebbar: der 5,5 km lange „Limesrundweg Georgenthal“ mit sieben Tafeln sowie der mit neun Tafeln ausgestattete "Limesrundweg Hohenstein" (5 km). Ausgangspunkt für beide Wanderungen ist der Parkplatz „Sechsarmiger Stock“ an der Straße zwischen den Breithardt und Born.
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Burgen & Schlösser
Hohenstein
Burg Ho­hen­stein
Burg Hohenstein ist eine der größten und schönsten Burgruinen der Region. Seit der hessischen Gebietsreform ist die Burg Namensgeberin für die Gemeinde "Hohenstein". Das imposante Bauwerk liegt reizvoll über der waldreichen Mittelgebirgslandschaft des Untertaunus im wohl schönsten Abschnitt des Aartals. Das trutzige Gemäuer wurde 1190 von den Grafen von Katzenelnbogen erbaut und 1422 durch Johann III. erweitert. 1604 erfolgte die Ausbesserung und Verstärkung der Befestigungsanlagen durch Moritz den Gelehrten. Im 30-jährigen Krieg wurde Burg Hohenstein zerstört, ein Wiederaufbau durch Landgraf Ernst nach Kriegsende scheiterte. Burg Hohenstein ist der geschichtlich bedeutendste Ort und gleichzeitig das Wahrzeichen der Gemeinde Hohenstein. Jedes Jahr zur Spielzeit der Taunusbühne Bad Schwalbach wird der Burghof der Ruine zur Kulisse der Burgfestspiele. Von April bis September kann die Burg bei freiem Eintritt besichtigt werden. Zugänglich ist dabei auch der Bergfried der Burg, von dem man einen tollen Ausblick über das Unterdorf von Burg-Hohenstein sowie das ehemalige Bahnhofgebäude der Taunusgemeinde und die Gustav-Adolf-Kirche aus dem Jahr 1884 hat. Infotafeln im Eingangsbereich informieren Besucher über die bewegte Vergangenheit der Burg. Der BUND Hohenstein bietet jeweils am ersten Sonntag im Monat auf Burg Hohenstein an. Beginn ist jeweils um 11:00 Uhr, für Erwachsene kostet die Teilnahme 5,00 €. Führungen innerhalb der Öffnungszeiten können unter der Telefonnummer (0 61 20) 14 92 oder per E-Mail an werdie@gmx.net vereinbart werden. Die Führungen beinhalten die geschichtliche Entwicklung der Burg Hohenstein und die anschauliche Beschreibung der heutigen Ruine unter Berücksichtigung der Geologie und der dort lebenden Flora und Fauna.
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