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Hoch – Genuss
Wenn sich die Blätter an den Bäumen in festliches Grün oder in ein farbenfrohes Herbstfestival verfärben, ist die ideale Zeit zum Wandern. Gespurte Loipen führen in der kalten Jahreszeit durch eine Winter-Märchenwelt.

Wer es lieber sportlich mag, ist beim Schwimmen, Angeln, Tennis, Kegeln oder Segelfliegen herzlich willkommen.

Taunus-Entdecker finden in Glashütten die Reste des Kastell Maisell und die Reste des römischen Limes. In Glashütten öffnet sich das Portal für den Limes-Erlebnispfad, der immer am römischen Grenzwall entlang bis in die Wetterau führt.

Ausgrabungen mittelalterlicher Glashütten zeigen die Vergangenheit, ebenso die evangelische Kirche in Schalenbauweise, als herausragendes Beispiel der Kirchenarchitektur. Ein mächtiger alter Turmstumpf ist einsamer Zeuge einer Befestigungsanlage. Bewundernde Blicke gibt es auch immer wieder für den historischen Dorfbrunnen im Ortsteil Oberems. Im Glashüttener Ortsteil Schloßborn, der 1997 mit dem größten Mittelaltermünzschatz Deutschlands mit über 8000 Münzen und einem unvorstellbaren Wert zur damaligen Zeit auf sich aufmerksam machte, steht mit der Pfarrkirche Pfarrkirche St. Philippus und Jakobus eines der interessantesten Gotteshäuser im Taunus.

Kontakt und touristische Informationen

Freizeitangebote in Glashütten

Berge & Felsen
Glashütten
Klei­ner Feld­berg
Der Kleine Feldberg befindet sich rund 1,4 km südwestlich seines "großen Bruders", des großen Feldbergs. Mit einer Höhe von 825 m ist er der zweithöchste Berg im Taunus. Der weithin sichtbare Berg erhebt sich nahe Glashütten. Auf seiner Nordflanke liegt die Quelle der Weil, die bei Weilburg in die Lahn mündet. An seiner Westflanke entspringt der Emsbach. Römische Truppen errichteten nördlich des Gipfels auf einer Höhe von rund 700 m ein Kastell. Dieses war bzw. ist der höchstgelegene Militärplatz am Obergermanisch-Raetischen Limes. In dem Steinkastell von rund einem Hektar Größe war die Exploratio Halicanensium stationiert. Auf dem Gipfel des Kleinen Feldbergs befindet sich ein meteorologisches und geophysikalisches Observatorium, das sog. Taunusobservatorium. Dieses wurde 1913 vom Physikalischen Verein Frankfurt am Main gegründet und ist seit der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Jahre 1914 eine Außenstelle des Instituts für Meteorologie und Geophysik. Seit 1998 befindet sich auf dem Gipfel des Berges außerdem die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte. Für Spaziergänger und Wanderer ist die Gipfelregion inkl. Kastell hervorragend durch den „Rundweg Feldbergkastell“ erschlossen. Der Rundweg umfasst elf Stationen, bei denen Interessierte durch Informationstafeln viel Wissenswertes zum Kastell sowie über das UNESCO-Welterbe Limes erfahren. Auf der südöstlichen Seite des Gipfels hat man einen schönen Blick in Richtung Altkönig (798 m) und Fuchstanz (660 m).
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