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Gesundheiterlebnis im Taunus
Etwas Besonderes ist der Kneipp-Kurpark mit einem Kneipp-Rundweg, der die fünf Säulen nach Sebastian Kneipp darstellt. Ebenso einzigartig in der Region ist der Kneipp-Kräutergarten, Wassertretanlagen und schöne Wasserspiele. Sowohl therapeutische Behandlungen, als auch Wohlfühlanwendungen bietet das von den Hohenfeld-Kliniken betriebene Kur- und Gesundheitszentrum. Eine besondere Spezialität ist die Behandlung mit Bad Camberger Lehm. Im Hauptgebäude der Kliniken werden die Abteilungen Orthopädie, Psychosomatik und Innere Medizin betrieben. Die Neurologische Rehabilitationsklinik Medical Park steht ebenso für die medizinische Kompetenz in Bad Camberg. Die Wahrzeichen der über 1000-jährigen Stadt sind die Kreuzkapelle sowie die gut erhaltenen Obertor- und Untertortürme. Umgeben von sehenswerten Fachwerkhäusern und Stadtmauerresten bestimmt das Amthofgebäude das Bild der historischen Altstadt. Das Ensemble zählt zu den längsten Fachwerkgebäuden in Deutschland. Das Stadt- und Turmmuseum sowie die Amthofgalerie beleben das Gebäude und machen es mit Ausstellungen zu einem Teil von Hier und Jetzt. Minigolf, Boule, Tennis oder das Freizeit- und Erholungsbad: Bad Camberg bietet eine Fülle für Sport und Freizeit. Beim Wandern, Radeln oder Nordic-Walking weht einem tüchtig frischer Wind aufgrund der leicht abfallenden Taunushänge um die Nasenspitze. Das umfangreiche Unterhaltungsprogramm macht den Aufenthalt perfekt und sorgt für das „Gesundheitserlebnis im Taunus“. Ein breites Angebot an Beherbergungsbetrieben lassen die freie Wahl. Gemütliche Restaurants, Bars und Cafés, kleine Geschäfte und Boutiquen laden zum Bummeln ein.

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Tourist-Information Bad Camberg
Chambray-lès-Tours-Platz 2
65520 Bad Camberg

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Theater & Bühnen
15.12.2019
Ki­no in der Er­len­bach­hal­le
Bad Camberg-Erbach
SHAUN DAS SCHAF – DER FILM: UFO-ALARM Mit „Shaun das Schaf: Der Film - Ufo-Alarm“ präsentiert das Produktionsstudio Aardman erstmals ein Langfilm-Sequel zu einem seiner Erfolgsfilme. Dass es Shaun das Schaf trifft, ist dabei nur sinnig, hat der liebenswerte Unruhestifter doch schon als Fernsehserie gezeigt, wie gut sich Geschichten um ihn, seine Freunde und den Hof weiterspinnen lassen. Beim neuesten Kinostreich geht man noch weiter und verpackt das Ganze in eine Science-Fiction-Geschichte, die Anleihen bei „E.T. – Der Außerirdische“ nimmt und nicht nur der charmanten Stop-Motion-Technik wegen sehr vergnüglich ist. Auf dem Hof des Farmers geht es mal wieder drunter und drüber, weil Shaun und die anderen Schafe ständig neuen Unsinn aushecken, den der Hütehund Bitzer dann abwenden muss. Da er sich schon nicht mehr zu helfen weiß, werden Verbotsschilder aufgestellt. Aber mit jedem neuen Schild fällt den Schafen auch neuer Unsinn ein, was ein weiteres Schild zur Folge hat. Das könnte ewig so weitergehen, doch dann taucht ein Außerirdischer auf der Farm auf, der nichts anderes als zu seinem Ufo zurück und nach Hause will. Shaun nimmt sich des Außerirdischen an. Das Abenteuer beginnt, während Häscher der Regierung hinter dem Außerirdischen her sind und der Farmer auf die geniale Idee kommt, auf seinem Land einen Ufo-Erlebnispark zu eröffnen. Das Science-Fiction-Thema greifen die Macher sehr dankbar auf – und füllen ihren Film mit einem Füllhorn an Zitaten und popkulturellen Verweisen an, die man durchaus auch leicht übersehen kann. So landet das Ufo unweit einer Werkstatt, die sich „H.G. Wheels“ nennt, ein dezenter Verweis auf den Autor H.G. Wells. Man verbeugt sich aber auch vor Stanley Kubricks „2001“ und Steven Spielbergs „E.T. – Der Außerirdische“ und vor den Serien „Akte X“ und „Doctor Who“, um nur ein paar zu nennen. Letzterer ist übrigens die vierte Inkarnation mit dem riesigen Schal. Hier kommt der Doctor aus einem blauen Dixie-Klo und läuft einem (falschen) Dalek in die Arme. Humor wie dieser ist es, der „Shaun das Schaf: Der Film – Ufo-Alarm“ zu einem großen Spaß für Genre-Fans macht, weil es jenseits der Hauptgeschichte so viel zu entdecken gibt. Man muss aber kein Science-Fiction-Kenner sein, um an diesem Film seinen Spaß zu haben. Er ist natürlich sehr viel breiter aufgestellt und funktioniert wie alle Aardman-Produktionen für Zuschauer jeder Altersgruppe. Die Abenteuer von Shaun sind zudem noch zugänglicher, weil auf Dialoge verzichtet wird – zumindest auf solche, die man verstehen könnte. Das macht „Shaun das Schaf: Der Film – Ufo-Alarm“ ebenso wie seinen Vorgänger zu purem Film, nicht unähnlich den Stummfilmproduktionen längst vergangener Zeiten. Oder den „Tom & Jerry“-Kurzfilmen, bei denen menschliche Figuren zwar auch sprachen, das aber in unverständlichem Kauderwelsch, das weniger Inhalt, als vielmehr Gefühl transportiert. (Peter Osteried) Großbritannien, USA, Frankreich 2019, Regie: Will Blecher, Richard Phelan, 86 Minuten, ab 0 Jahren
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Theater & Bühnen
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15.12.2019
Ki­no­a­bend in der Er­len­bach­hal­le
Bad Camberg-Erbach
ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK „Ich war noch niemals in New York“ mit Songs von Udo Jürgens erwies sich in deutschsprachigen Landen als großer Publikumsmagnet. Nun gibt es die Verfilmung des beschwingten Musicals, die für gute Laune sorgt, aber auch ziemlich „quietschfidel und turbulent“ ist und zeigt, dass die gesanglichen Qualitäten der Schauspieler manchmal etwas dünn sind. Lisa Wartberg (Heike Makatsch) ist eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin, ihrer Show geht aber die Puste aus. Bevor sie sich darum jedoch kümmern kann, erleidet ihre Mutter Maria (Katharina Thalbach) einen Unfall und Gedächtnisverlust. Das einzige, was sie noch weiß: Sie will nach New York. Deswegen schleicht sie sich als blinde Passagierin auf ein Kreuzfahrtschiff, das nach New York fährt. Lisa und ihr Freund und Helfer Fred (Michael Ostrowski) folgen ihr aufs Schiff, bevor sie die verwirrte Dame jedoch von Bord bringen können, legt es ab. Die Drei gelten nun als blinde Passagiere und müssen ihre Überfahrt abarbeiten. Ärgerlich, besonders für Lisa, aber allen drei stehen fünf erstaunliche Tage bevor, die darüber entscheiden, ob ihr Leben so weitergehen soll, wie es ist, oder ob sie nicht der Liebe eine Chance geben wollen. Es ist eine beschwingte Geschichte, die hier erzählt wird. Eine, die knallbunt und märchenhaft ist, die in einer unwirklichen Welt der 1950er, gepaart mit den modernen Mitteln der Gegenwart existiert. Das hat etwas Magisches, etwas Befremdliches, aber auch etwas sehr Einlullendes, weil die von reichlich Gefühlsduselei getriebene Geschichte natürlich – wie die meisten Musicals – direkt auf die Gefühlswelt des Zuschauers zielt. Ist ein Musical gut gemacht, dann spürt man das. Das kann erhebend sein, manchmal auch inspirierend, bisweilen auch nur hochgradig unterhaltsam. Letzteres ist „Ich war noch niemals in New York“ auf jeden Fall. Die Übertragung der Geschichte von der Bühne auf die Leinwand gelingt mit einer immensen Leichtigkeit, ohne dass die Herkunft negiert wird. Bisweilen hat man das Gefühl, einem Bühnenspektakel zuzusehen, nur dass die Schauspieler deutlich namhafter sind. Offenkundig wollte man bei der Adaption des Stücks nichts dem Zufall überlassen und die Zuschauer mit einem namhaften Ensemble locken. Allerdings geht das zu Kosten des Gesangs, denn wenn man auch wenig Negatives über das Spiel von Mimen wie Heike Makatsch, Moritz Bleibtreu und Uwe Ochsenknecht sagen kann, so gilt das doch nicht für ihre gesangliche Performance. Die Stimmen sind dünn, die Töne werden nicht immer getroffen oder gehalten, aber zumindest der Enthusiasmus ist da. „Ich war noch niemals in New York“ ist eine quietschfidele, herrlich bunte Adaption des Bühnenstücks, die für reichlich gute Laune sorgt. (Peter Osteried) Deutschland 2019, Regie: Philipp Stölzl, Buch: Jan Berger, Alexander Dydyna, Darsteller: Heike Makatsch, Uwe Ochsenknecht, Moritz Bleibtreu, Katharina Thalbach, Michael Ostrowski, 122 Min., ab 0 J.
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