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Wandern

Auf Wegen und Pfaden durch den Taunus
Wandern ist die wohl beliebteste Freizeitaktivität im Taunus. Kein Wunder, begeistert das "schönste Mittelgebirge der Welt" (Alexander von Humboldt) seine Besucher doch mit einem ausgedehnten Wegenetz, sehenswerter Natur und Kulturdenkmälern von Rang. Das Wanderrevier Taunus ist gespickt mit abwechslungsreichen Wegen, die gut beschildert durch die verschieden Abschnitte des Mittelgebirges verlaufen. Allein im Naturpark Taunus gibt es 210 Wanderwege mit einer Gesamtlänge von fast 1200 Kilometern (Titelbild: Wegweiser am Kleinen Feldberg © Taunus Touristik Service e.V.). Willkommen in der Wanderregion Taunus!
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Schmitten im Taunus
Ru­he­geis­ter
Der Rundwanderweg Ruhegeister mit dem Wanderzeichen "Eule" führt auf 13,6 km durch den Weihergrund und über den Weiltalweg. Dabei passiert er Wälder, Wiesen und Bäche und bietet beeindruckende Fernblicke. Die Restaurants entlang des Wegs sind bestens geeignet für eine Einkehr und zwei Relax-Liegen am Wegesrand laden zu einer Pause mit Aussicht ein. Mit einer reinen Gehzeit von ca. 3,5 Stunden und einem Gesamtanstieg von 273 Metern sollten Sie für den Weg einen halben Tag einplanen. Ausgangspunkt der Wanderung ist die katholische Kirche St. Karl Barromäus in Schmitten. Sie können aber auch an einem der vier Wanderparkplätze am Wegesrand einsteigen. Die Treppe neben der Kirche führt hinauf in den Wald und zum Wiegerfelsen, der einen wunderbaren Ausblick auf Schmitten gewährt. Ab hier beginnt der anstrengendste Teil der Wanderung, denn das Wanderzeichen "Eule" führt Sie über eine wurzeligen Waldpfad hinauf zum höchsten Punkt des Rundwegs, der auf 519 m liegt. Durch das Waldgebiet "Großer Eichwald" geht es anschließend wieder hinab ins Tal. Dort führt der Weg durch die Wiesen des idyllischen Weihergrunds, bevor es auf der anderen Seite des Aubachs über teilweise wurzelige Waldpfade erneut bergan geht. Der lichte Eichenwald verzaubert Sie mit seiner ganz besonderen Lichtstimmung. Auf der linken Seite kann durch die Bäume der Pferdskopf mit seinem Aussichtsturm erblickt werden. Anschließend kreuzt der Weg die L3041 sowie den Wanderparkplatz "An der Hardt". Rechterhand geht es nun hinauf in den Wald, nach ca. 400 m erreichen Sie weitläufige Blumenwiesen und Kornblumenfelder. Der naturbelassene Weg führt an einer Relax-Liege vorbei, die eine erholsame Pause mit einem wunderschönen Panoramablick auf den Pferdskopf ermöglicht. Schon bald erreichen Sie den Naturparkplatz "Conradsberg", von dem aus rechts ein kleiner Pfad weiter um den Conradsberg abgeht. Hier wird Ihnen ein schöner Ausblick auf Hunoldstal geboten. Eine weitere Straßenüberquerung führt Sie auf die andere Seite der K723 und über den Parkplatz "Jammerhecke". Es folgt schon bald die nächste Relax-Liege, von der aus der Große Feldberg als die höchste Erhebung im Taunus betrachtet werden kann. Anschließend führt der Weg bergab in Richtung des Ortsteils Hunoldstal. Im Café-Restaurant-Pension "Zum Feldbergblick" können Sie eine wohlverdiente Pause einlegen. Das letzte Stück des Weges verläuft mit einem sanften Anstieg auf dem Weiltalweg. Dieser führt entlang der Weil durch die Ortsteile Brombach und Dorfweil bis zurück nach Schmitten. Zurück am Ausgangspunkt lädt das Hotel Restaurant "Kurhaus Ochs" zu einem Stück Kuchen oder einem Gericht von der vielfältigen Speisekarte ein, um die Wanderung gebührend ausklingen zu lassen.
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Kelkheim (Taunus)
Tau­nus Schin­der­han­nes Steig
Der Taunus Schinderhannes Steig zählt unbestritten zu den spektakulärsten Wanderwegen im Taunus. Der vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnete Weg führt auf 38 Kilometern durch Wälder und Wiesen über den Taunuskamm, vorbei an geschichtlichen Höhepunkten wie dem UNESCO Welterbe Limes und Burg Eppstein. Das Wandererlebnis mit zahlreichen Fernblicken ist ein Spiegel des Taunus, der auf diesem Weg einmal mehr zeigt, warum er das "schönste Mittelgebirge der Welt" (Alexander vom Humboldt) ist. Am Startpunkt des Taunus Schinderhannes Steig angekommen, zeigt sich recht schnell der besondere Charakter dieses Wanderweges. Denn der Weg führt von der Straße, den Gebäuden, ja fast der Zivilisation weg in den Wald hinein. Und so stimmen bereits die ersten Meter des Taunus Schinderhannes Steig auf seinen weiteren Verlauf ein, der den Wanderer dazu bringen möchte, die Welt um ihn herum zu vergessen und die Eindrücke des Weges, des Waldes und der Natur aufzunehmen. Übrigens: Bereits der Namensgeber des Pfades, der berühmt-berüchtigte Räuber Johannes Bückler („Schinderhannes“, 1779-1803) genoss die Reize des Taunuswaldes und schätzte diesen für seine Unberührtheit und Ruhe - und als Zufluchtsort. Hat man den Gimbacher Hof in Kelkheim als Startpunkt gewählt, geht es nach dem ersten größeren Waldstück an Feldern vorbei gen Norden, wobei sich einem atemberaubende Blicke auf die Frankfurter Skyline sowie die umliegenden Taunushänge bieten. Kurz vor der Burgstadt Eppstein erreicht man den „Kaisertempel“, das an die Gründer des Deutschen Reichs 1871 erinnern soll. Im Inneren des Denkmals finden sich Büsten Bismarcks, Kaiser Wilhelm dem I. und weiteren Reichsgründern. Der Außenbereich gewährt einen sehenswerten Blick auf Eppstein und seine Umgebung. Nach dem Abstieg vom Staufen (451 m) durchquert man den Ort, auf den man soeben geblickt hat und kann nicht ohnehin kommen, die mächtige Burgruine zu bewundern, die als Stadtkrone über Eppstein thront. Nun führt der Schinderhannes Steig abermals in Richtung Norden, bis mit dem Atzelberg (507 m) die höchste Erhebung im Main-Taunus-Kreis wartet. Unterhalb eines Aussichtsturmes lädt eine Rastmöglichkeit mit Feuerstelle zum Verweilen ein. Hat man sich von der spektakulären Aussicht vom Atzelberg losgerissen, geht es weiter durch Schloßborn und Glashütten, wo ein besonders schöner Abschnitt des Steiges auf Wanderer wartet. Bei Glashütten (hier können die Ruinen der namensgebenden Glasverhüttungsofen angeschaut werden) biegt man weiter in den Wald hinein und überquert den Limes, das größte Bodendenkmal Europas. Weiter geht es durch den Wald über einen Hügelkamm und an der "Feldberggemeinde" Schmitten vorbei, bis man bei Treisberg den Pferdskopf erreicht und den dortigen Aussichtsturm erklimmen kann. Auch der Blick vom Pferdskopf (663 m) entschädigt für so manche Strapaze. Denn fast nirgendwo sonst kann man den nördlichen Taunus besser überblicken als hier! Hat man Treisberg passiert, biegt man auf die Zielgerade ein. Nun geht es bergab bis zur Landsteiner Mühle und dort beginnt der Weg so symbolisch wie er angefangen hat: mit dem Austritt aus dem Blätterdach...
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Kelkheim (Taunus)
Rund­wan­der­we­ge am Ret­ters­hof
Vom Rettershof aus, dem beliebten Ausflugsziel in Kelkheim, starten insgesamt sieben ausgeschilderte Rundwanderwege. Die Touren sind mit einem R markiert und zwischen 2,5 und 13 Kilometer lang. Abwechslungsreiche Strecken führen durch schönen Taunus-Wald und vorbei an Obstbäumen, Wiesen und Feldern sowie an den Kelkheimer „Hausbergen“ Rossert (515 m) und Staufen (451 m). Hier und da werden schöne Aussichtspunkte erreicht. Gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer sind vor allem bei den längeren Wanderungen von Vorteil. Rundwanderweg R2 führt über 5,6 Kilometer durch Felder, am Waldrand entlang und kurzzeitig auch durch den Wald. Das letzte Stück des Weges gewährt einen schönen Ausblick auf Fischbach mit seiner Bergkulisse. Rundwanderweg R 4 verläuft über fünf Kilometer meist eben. Er führt durch Felder und Wiesen und bietet zahlreiche schöne Ausblicke. Bänke am Wegesrand laden zum Rasten ein. Zum Highlight wird diese Wanderung, wenn die Pracht der unzähligen blühenden Obstbäume zu bewundern ist. Der Rundwanderweg mit der Markierung R5 ist ebenfalls fünf Kilometer lang. Er führt Sie auf gut ausgebauten Wegen mit geringen Steigungen durch Wald und Wiesen. Die Hanglage dieses Weges bedingt einen interessanten Weitblick über den Kelkheimer Ortsteil Fischbach in Richtung der Mainebene. Und auch der restliche Teil ist durch die Kulisse von Staufen, Rossert, Atzelberg und der fast 100 Jahre alten ehemaligen Lungenheilstätte von Ruppertshain reizvoll. Der Wanderweg führt an dem Cafe-Restaurant Zum Fröhlichen Landmann vorbei in Richtung Schlosshotel Rettershof. Rundwanderweg R 6 ist ein bequemer Weg ohne Steigungen, der bei jedem Wetter begehbar ist. Der Weg gewährt auf rund zweieinhalb Kilometern einen schönen Blick auf das Braubachtal sowie in Richtung der Burgruine Königstein. Der mit der Markierung R 7 versehene Weg ist ein rund sechs Kilometer langer Weg ohne größere Steigungen, der durch den Wald und die Wiesen des Braubachtals führt. Auf einem Pfad beginnend verläuft der Weg auf ein freies Acker- und Wiesengrundstück mit Ausblick auf die Taunusberge und die Königsteiner Burg. Nach Überquerung der einspurigen Eisenbahnlinie Höchst-Königstein stößt der Rundwanderweg auf den breiten Talweg, dann wird der Braubachweiher passiert. Nach dem Braubachtal geht es durch Kleingärten und Streuobstwiesen, bis die parallel zum Tal verlaufende Bahnlinie Höchst-Königstein erneut überquert wird. Es folgt eine schöne Aussicht in die Mainebene. Dann geht es vorbei an zahlreichen im Wald verborgenen Hügelgräbern. Der zweitlängste Rundwanderweg am Rettershof (R 8) bietet auf elf Kilometern viel Abwechslung und ca. 250 Meter Höhenunterschied. Aufgrund des Streckencharakters sowie einigen Steigungen ist festes Schuhwerk bei diesem Weg unbedingt zu empfehlen. Zahlreiche Plätze laden entlang der Strecke zum Rasten ein, das am Weg gelegene Naturfreundehaus Billtal bietet sich auf halber Strecke zur Einkehr an. Auf dem längsten der Rundwanderwege (Markierung R 9) wird der 506 Meter hohe Atzelberg erklommen. Daher sollten Wanderer bei dieser Tour über ein wenig Ausdauer und gutes Schuhwerk verfügen. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Eppenhain und Ruppertshain. Der Streckenverlauf in Kürze: Vom Parkplatz am Café-Restaurant "Zum Fröhlichen Landmann" vorbei, dann über den Liebespfad zum Viktoriaweg. An den sich gegenüberliegenden Parkplätzen "Landsgraben" und "Eppenhainer Kreuz" wird die Straße nach Schlossborn überquert, dann geht es im steilen Zick-Zack auf den Gipfel des Atzelbergs. Der Abstieg von dort führt hinunter nach Eppenhain, wo es an Friedhof und Kriegerdenkmal vorbei über die Rossertstraße zum Nickelskreuz geht. Infos zum Rettershof stehen bereit auf der Website der Gutsverwaltung Rettershof. Eine detaillierte Beschreibung der Rundwanderweg am Rettershof finden Sie auf der Website der Stadt Kelkheim in der Rubrik Wandern.
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Schmitten im Taunus
See­len­run­de
Auf der 16,7 km langen "Seelenrunde" können Wanderer besonders die abwechslungsreiche Landschaft sowie viele Sehenswürdigkeiten und Ausblicke in Landschaft genießen und beim Wandern einfach mal die Seele baumeln lassen. Dabei führt der Rundweg mit dem Wanderzeichen "Fuchs" durch das Kastell Kleiner Feldberg und an der Burgruine Hattstein vorbei und zeigt Ihnen die Spuren der Römer und Ritter im Taunus. Die reine Gehzeit des Weges beträgt ca. 4,5 Stunden, mit Pausen kann ein ganzer Tag für die Wanderung eingeplant werden. Wanderer müssen auf der Strecke gleich mehrere hundert Höhenmeter bewältigen. Startpunkt der Wanderung ist der REWE Parkplatz / Getränkemarkt in Schmitten, die Wanderung kann aber auch von einem der Wanderparkplätze am Wegesrand gestartet werden. Das Wanderzeichen "Fuchs" führt Sie erst ca. 2 Minuten über die Seelenberger Straße und am Ortsausgangsschild nach rechts. Sie folgen dem Weg durch lichten Wald und durch Wiesen in Richtung des Dorfes Seelenberg. Auf der linken Seite erblicken Sie in der Ferne die Burgruine Oberreifenberg. Sie erreichen den Parkplatz Tuttmannswald nach ca. 40 Minuten. Dieser liegt unterhalb des Islandpferdegestüts Akazienhof. Der Ausblick auf das Panorama vom Großen Feldberg und Oberreifenberg begleitet die Wanderer auf dem gesamten Rundweg. Der Weg führt entlang des Ortsrands von Seelenberg und weiter zum Parkplatz an der Kittelhütte. Hier überqueren Sie die L3023. Begleitet von vielen Aussichtsmöglichkeiten auf Oberreifenberg und den Großen Feldberg geht es ca. 60 Minuten weiter Richtung Großer Zacken. Um den beeindruckenden Panoramablick vom Großen Zacken und vom nahe gelegenen Lümmelfelsen zu genießen, verlassen Sie kurz den Rundweg, denn der Felsen liegt ca. 200 m vom eigentlichen Rundweg entfernt. Zurück auf dem Rundweg geht es nach rechts weiter bis zum Roten Kreuz, wo Sie im Gasthaus Zum Roten Kreuz einkehren können. Auf den Spuren der Römer geht es weiter durch das Limesgebiet bis zum höchsten Punkt der Wanderung, dem Kastell Kleiner Feldberg (719 m ü. NN.). Weitere Informationen über das Leben der Römer erhalten Sie auf den Informationstafeln des Naturpark Taunus. Vom Römerkastell folgen Sie dem Weg hinab nach Oberreifenberg mit dem Parkplatz Pfarrheckenfeld. Auf dem Weg besteht eine Einkehrmöglichkeit im Naturparkhotel Weilquelle, in Oberreifenberg sind die Pizzeria Toni und das Café Waldschmitt für eine Rast geeignet. Die Gertrudiskapelle in Oberreifenberg sorgt mit ihren vier Himmelsliegen für entspannte Ausblicke auf den Großen Feldberg. Anschließend führt der Weg durch den Ort und an der Burg vorbei zum Weilborn. Das letzte Stück des Weges verläuft ohne große Steigungen von der Burgruine Hattstein zum Leyhäuschen. Hier eröffnet sich zum Abschluss der Wanderung ein schöner Ausblick auf Schmitten und dessen Wiegerfelsen und Kirche. Nach insgesamt 16,7 km kommen Sie wieder an Ihrem Ausgangspunkt, dem REWE Parkplatz in Schmitten, an.
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Eschbacher KlippentourWehrheim
Europäischer Fernwanderweg E1Aarbergen
Europäischer Fernwanderweg E3Eppstein
"Gehen und sehen"Bad Soden am Taunus
HessenparkrouteWehrheim
HimmelsleiterSchmitten im Taunus
Historischer RundwegOberursel (Taunus)
Holzbachtal- und UsataltourWehrheim
HolzbachtourWehrheim
Jubiläumsweg "150 Jahre Taunusklub"Oberursel (Taunus)
KurparktourWehrheim
Leichte Wanderung rund um den StaufenEppstein
Limes-Radweg-TourWehrheim
Limeserlebnispfad HochtaunusSchmitten im Taunus
LimesrouteWehrheim
MühlenwanderwegOberursel (Taunus)
OrtsteilrouteWehrheim
Panoramaroute/Schöner PlatzWehrheim
Panoramaweg EppsteinEppstein
QuarzitblickrouteWehrheim
Richard-Hofmann-WegEppstein
RuhegeisterSchmitten im Taunus
Rundwanderweg KurlandschaftBad Homburg v.d. Höhe
Rundwanderwege am RettershofKelkheim (Taunus)
SaalburgrouteWehrheim
SchinderhannespfadBad Soden am Taunus
SeelenrundeSchmitten im Taunus
Taunus Schinderhannes SteigKelkheim (Taunus)
TaunusbahnrouteWehrheim
TaunushöhenwegEppstein
Test POIOberursel (Taunus)
Tour rund um den SegelflugplatzWehrheim
Tour zum Großen FeldbergWehrheim
Usinger-Land-RouteWehrheim
"Von Wehrheim nach Friedrichsdorf-Köppern und zurück"Wehrheim
VordertaunustourWehrheim
WaldgeisterSchmitten im Taunus
WaldGLASwegGlashütten
Weiltalweg Rad- und WanderwegSchmitten im Taunus
WetterautourWehrheim