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Neufvilleturm im Bergpark "Villa Anna"

Eppstein
Der Neufville-Turm liegt auf dem Eppsteiner Jähenberg (oberhalb des Stadtbahnhofs) innerhalb des Bergparks Villa Anna. Er eröffnet Blickachsen zur Burg Eppstein inmitten der Altstadt, zum Kaisertempel am Staufen, auf Wingertsberg und Bienberg mit markanten Bürgervillen der Gründerzeit. Außerdem fällt der Blick auf die exotischen Bäume des Bergparks (z.B. Mammutbäume oder Hemlocktannen), die einst als Solitäre in die Landschaft ragten, heute aber von Wald umgeben sind.Geschichte:
Der Neufville-Turm ist 1894 als Zitat der Burg Eppstein im Bergpark Villa Anna, einer Parkanlage der Frankfurter Bankiersfamilie Neufville aus dem 19. Jahrhundert, an markanter Stelle errichtet. Er gehört wie auch das Schweizer Haus, die Villa Anna, das Kutscherhaus und das Taubenhaus zur architektonischen Ausstattung des Bergparks. Mit Bergfried und Saalbau ist die künstliche Ruine als Kopie der Burg Eppstein gestaltet. Einst war hier die Kunst- und Jagdsammlung des Hausherren untergebracht.

Öffnungszeiten

Zur Zeit geschlossen

Adresse

Theodor-Fliedner-Weg 7
65817 Eppstein

Anreise

Zugang hinter dem Stadtbahnhof

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Eppstein • 0,28 km
Pan­ora­ma­weg Epp­stein
Der rund 7,5 km lange Panoramaweg bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt Eppstein und die Landschaft des westlichen Taunus. Auf teilweise größeren Steigungen geht es auf die Höhe und dreimal wieder ins Tal, wie es die Lage der alten Stadt Eppstein nun einmal mit sich bringt. Ihr Wegbegleiter ist der kleine Ritter Gottfried, er war das Festsymbol der 650-Jahrfeier 1968. Ein Tipp: Fotofreunden wird empfohlen, sich den Weg nach dem Stand der Sonne auszuwählen, also morgens die östlichen Höhen zu begehen, mittags die nördlichen und abends die südlichen, dann zeigt sich die Burgstadt jeweils im besten Licht. Rundwanderung beginnend am Bahnhof: Der Weg führt uns über die Bahngleise der S-Bahn 2 (Frankfurt-Niedernhausen), 1875 als Hessische Ludwigsbahn gebaut, der Tunnel durch das Felsmassiv in Richtung Bremthal-Niederjosbach hat eine Länge von 200 m) auf dem Theodor-Fliedner-Weg hinauf zum Malerplatz mit schöner Aussicht auf die alte Stadt (seit 1318 Stadtrechte). Hier haben früher u.a. die Kronberger Maler ihre Staffelei aufgestellt. Bank und Tisch erwarten den Wanderer. Ein besonders schönes Stück des Panoramaweges führt oberhalb der Bahngleise am Rande des Kriegerwaldes nach Süden. Von hier aus kann man die Restaurierungsarbeiten auf Burg Eppstein sehr gutsehen. Seit 1969 hat die Stadt, der Main-Taunus-Kreis und das Land Hessen über 2 Mio. DM für die Sicherungsarbeiten ausgegeben. Das neu geschaffene Stadt- und Burgmuseum hat seit dem Jahre 2000 seine Tore geöffnet. Alsbald erreichen wir den Georg-Sparwasser-Tempel und gehen einige Stufen nach oben. Er wurde im Jahre 1993 vom Verschönerungsverein instandgesetzt und von hier aus haben wir einen umfassenden Blick über das im Sommer üppige Grün hinunter zur Stadt. Vorbei an der Burgvilla Bauer gehen wir über die Rödelbergbrücke hinunter, überqueren die Lorsbacher Straße an der Ampelanlage und die Brücke über dem Schwarzbach und wenden uns dann nach rechts in die Müllerwiese, die entlang des Fischbach verläuft. Rundwanderung beginnend an der Staufenstraße: Nach wenigen Metern gehen wir nach links in die Staufenstraße und weiter zur Straße, über dem Stau fenweg. Nach steilem Aufstieg erreichen wir den Wald und gehen auf dem Sonnenweg in Richtung Kaisertempel. Nach einer guten Viertelstunde erreichen wir den Hauptweg und den Kaisertempel. Der Kaisertempel wurde 1892-1894 vom Verschönerungsverein erbaut. Die Büsten der Reichsgründer und die Beschreibung erklären den geschichtlichen Hintergrund. 1994 feierte der Verschönerungsverein hier das 100-jährige Jubiläum des Tempels. Ihre Spende ist für seine Erhaltung bestimmt. Weit reicht der Blick über Eppstein und den Stadtteilen Vockenhausen nord westlich und Bremthal westlich. Durch das vom Verschönerungsverein aufgestellte Fernrohr erkennen wir den Bahai-Tempel im Süden, den Kellerskopf im Westen und nach Nordwest die Autobahn- sowie ICE-Brücke über dem Theißtal bei Niedernhausen. Nach einer Rast im Restaurant empfehlen wir einen Abstecher zur 100 m entfernten Mendelssohn Gedenkstätte mit Aussichtsplattform und Ruhe bänken. Man sagt, der berühmte Komponist Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847), der oft im Taunus weilte, habe hier das Lied Wer hat dich du schöner Wald aufgebaut so hoch da droben... komponiert. Nochmals zurück fast bis zum Restaurant, wenden wir uns an der Wegkreuzung in Richtung Staufen links dem Weg nach Fischbach zu. Abwärts führt der Weg und bald haben wir einen wunderschönen Blick ins Fischbachtal, vielleicht können wir sogar auf den Feldberggipfel schauen. In der Gimbacher Straße kommen wir wieder in die bebaute Ortslage. Der Blick schweift auf die Villen aus der Gründerzeit. An der Kreuzung Staufenstraße/B 455 gehen wir nach der Fußgängerampel rechts, dann wie der links durch die Fischbacher Straße, den Burkhardweg hinauf bis zur Mendelssohnstraße. Dabei blicken wir zurück auf die Burg, den Kriegerwald und den Neufvilleturm. Schließlich erreichen wir die Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätte und gehen dort in den Wald. Der nahe Krekelstempel lädt wieder zur Rast ein. Weiter geht es ein Stück nördlich hinunter in das Wellbachtal und wieder hinauf zum Bienroth. Wir erreichen den Ortsrand von Vockenhausen in Höhe der Sparkassen-Akademie Hessen-Thüringen (Aus- und Weiterbildungsstätte für Mitarbeiter der Sparkassen).
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Eppstein • 0,40 km
Eu­ro­päi­scher Fern­wan­der­weg E3
Der mehrere tausend Kilometer lange Fernwanderweg E3 durchquert das europäische Festland von West nach Ost. Auf seinem Weg von Frankreich nach Tschechien passiert der Weg auch den Taunus. Von Eppstein geht es über 70 Kilometer vorbei am Großen Feldberg zur Saalburg. Der Start in den Taunus beginnt auf dem E3 mit einem Aufstieg aus dem Rheintal. Von Kaub führt der Weg über die imposante Sauerburg ins Rheingaugebirge. Hier passieren Sie mit der Kalten Herberge (619 m) den höchsten Berg des Rheingaus. Weiter geht es durch Hessens größtes zusammenhängendes Waldgebiet im Naturpark Rhein-Taunus in Richtung Vordertaunus. Hier lohnt ein Besuch der Altstadt von Eppstein , die von der sehenswerten Burg aus dem 14. Jahrhundert überragt wird. Von der Eppsteiner Altstadt führt der Wanderweg hinauf zum Kaisertempel, von dem man einen beeindruckenden Ausblick auf den westlichen Taunus genießt. Dann schlängelt sich der Weg durch Fischbach hindurch in den Luftkurort Eppenhain, wo der Europäische Fernwanderweg auf dem Atzelberg (507 m, höchste Erhebung im Main-Taunus-Kreis), verläuft. Durch Ruppertshain - hier wartet der "Zauberberg" - und Schloßborn hindurch geht es nach Glashütten. Am Gasthaus Rotes Kreuz führt der Weg - stets bergauf - am Limes und am sog. Feldbergkastell vorbei zum Gipfel des Großen Feldbergs (881 m), wo es mit dem Feldberghof eine weitere bekannte Einkehrmöglichkeit gibt. Am Feldberggipfel lohnen der Brunhildisfelsen und der rund 40 Meter hohe, besteigbare Turm als Aussichtspunkte. Vom Feldbergplateau geht es danach bergab in Richtung Sandplacken (669 m) mit dem gleichnamigen Restaurant. Weiter geht es durch die dichten Wälder des Naturpark Taunus zur Saalburg, dem einzigem vollständig rekonstruierten Römerkastell weltweit. Im weiteren Verlauf führt der Europäische Fernwanderweg E3 vorbei am Kastell Kapersburg und an Schloss Kransberg in Richtung Wetterau, wo sich das Landschaftsbild ändert und eine flache Etappe auf Wanderer wartet. Der Europäische Fernwanderweg E3 ist markiert mit einem blauen Andreaskreuz auf weißem Grund.
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