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Königstein im Taunus
Der Lips-Tem­pel be­fin­det sich auf ei­ner Höhe von rund 600 m am Süd­westsporn des Dün­ges­ber­ges. Be­nannt ist der klei­ne Turm, der ei­gent­lich ei­ne Schutz­hüt­te ist, nach ei­nem tüch­ti­gen Mit­g­lied des Tau­nus­klubs. Der 1895 er­rich­te­te und 1970 er­neu­er­te Turm bie­tet ei­ne gran­dio­se Aus­sicht auf die Heil­k­li­ma­ti­schen Ku­r­or­te Kö­n­ig­stein und Fal­ken­stein so­wie die wei­te­re Um­ge­bung. In un­mit­tel­ba­rer Nähe des Lips-Tem­pels füh­ren die Bi­k­e­rou­te des Na­tur­park Tau­nus (Ho­he­mark - Fuch­stanz - Kö­n­ig­stein - Ho­he­mark) so­wie der Wan­der­weg mit dem gel­ben Qu­er­bal­ken (Ho­he­mark - Fuch­stanz - Kron­berg) vor­bei.

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61462 Königstein im Taunus

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Kirchen
Königstein im Taunus • 1,08 km
Evan­ge­li­sche Mar­tin-Lu­ther-Kir­che
Geschichte: 1914 ging mit der Einweihung der Martin-Luther-Kirche (die damals einfach Evangelische Kirche hieß) ein langgehegter Wunsch der Evangelischen Gemeinde in Erfüllung. Bürger evangelischen Bekenntnisses hatte es seit der Reformation gegeben, ein eigenes Gotteshaus jedoch fehlte. Erst durch die Eröffnung des Offiziersgenesungsheimes (heute Hotel Falkenstein Grand Kempinski) im Jahr 1909 eröffnete sich die Möglichkeit zum Kirchenbau mit kaiserlicher Unterstützung. Mit dem Bau beauftragt wurde der renommierte Herborner Kirchenbaumeister Ludwig Hofmann (1862–1933), der auch schon die Kirche in Königstein (1886–1888) entworfen und gebaut hatte. Der Kirchenbau in Falkenstein schmiegt sich an den steilen Südhang einer Felswand und markiert den Abschluss des Debusweges zum Wald. Seinen Charakter erhält der Innenraum durch das Altarbild „Christus im Garten Gethsemane“ von Ferdinand Brütt, Mitglied der Kronberger Malerkolonie. Viele der Einrichtungsgegenstände (Altar, Kanzel etc.) wurden von ansässigen Familien gestiftet, woran z. T. die angebrachten Wappen erinnern. Das Kirchenschiff wird überspannt von einer hölzernen Tonnendecke, dem entsprechen die sich wiederholenden Bogenformen. Links öffnet sich die ehemalige Kaiserloge, die ursprünglich einen separaten Zugang hatte. Die farbliche Ausgestaltung realisierte der Frankfurter Kirchenmaler Rudolf Linnemann. Die Kirche bietet heute 180 Sitzplätze. Sie ist beliebt für Familienfeiern wie Trauungen und Taufen.Derzeit erhält sie einen Anbau für einen neuen Gemeindesaal, dessen Ausführung der Architekt Prof. Christoph Mäckler übernommen hat. Besonderheiten: Altarbild Christus im Garten Gethsemane von Ferdinand Brütt, Malerkolonie Kronberg
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