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Quellenpark "Kronthal"

Kronberg im Taunus
Die heilsame Wirkung der Quellen im Sauerbornstal war schon im 16. Jahrhundert bekannt. Mit der Entwicklung des Kurbetriebes im 19. Jahrhundert entstand der Name Kronthal, der auch den Niedergang des Kurwesens dort überstand. Seit 1872 wurde das Wasser nur noch vermarktet, Gebäude und Anlagen der ehemaligen Kurstätten verfielen. Die gärtnerischen Grundstrukturen des Kurparks, angelegt im Stil des Englischen Landschaftsgartens, haben die Wechsel der Geschichte bis heute überstanden. Der Regionalpark RheinMainhat zahlreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung der historischen Gartenanlage realisiert.Heute präsentiert sich das am Südrand der Stadt Kronberg idyllisch gelegene Parkgelände mit einem kleinen Grillplatz (Holzkohle und Grillrost selber mitbringen!), Wassertretbecken, Boulebahn und natürlich den Heilquellen. Der Park ist Bestandteil der Regionalparkroute Rhein-Main und hat sehr gut ausgeschilderte Fuß- und Radwegeverbindungen nach Frankfurt und darüber hinaus.

Adresse

Im Kronthal
61476 Kronberg im Taunus

Kontakt

Stadt Kronberg Im Taunus
Bertram Schäfer

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Kronberg im Taunus • 0,88 km
Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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