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Pfarrer Christ-Obstwiese

Kronberg im Taunus
Zwischen alten Mirabellenbäumen und neu gepflanzten Obstsorten geben über die Wiese verteilte Schautafeln einen Einblick in das Leben des tatkräftigen Pfarrers Johann Ludwig Christ. Unter seiner Ägide kam der Obstbaumhandel in Kronberg so sehr in Schwung, dass der Stadt zum Ende des 19. Jahrhunderts lange der Ruf eines führenden Obstbauzentrums vorauseilte. Genießen Sie auf der Obstwiese den Rundgang vor der malerischen Kulisse der Kronberger Burg, zu jeder Jahreszeit zwischen Blüte und Frucht. Ein Angebot, das nicht nur Kenner der Region mit historischen Details überrascht, sondern auch ein Leckerbissen für Naturfreunde und Obstkundler ist.

Adresse

An der Schwalbacher Straße /Geiersbergweg
61476 Kronberg im Taunus

Kontakt

Stadt Kronberg im Taunus (Fachreferat für Umweltschutz und Grünflächen)

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Kronberg im Taunus • 1,10 km
Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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