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Kastaneum - Edelkastanienhain Regionalparkstation

Kronberg im Taunus
Edel­kas­ta­ni­en, einst ein ein be­lieb­tes Kron­ber­ger Pro­dukt und für Land­wir­te lu­k­ra­tiv, ver­lo­ren ih­re wirt­schaft­li­che Be­deu­tung als nach dem Bau der Gotthard-Bahn Ma­ro­nen aus Ita­li­en preis­güns­ti­ger wa­ren. In der Fol­ge ver­wahr­los­ten die einst an­ge­leg­ten Edel­kas­ta­ni­en­hai­ne. Am Schei­bel­bu­sch­weg ist die Hain­struk­tur die­ser land­wirt­schaft­lich ge­nutz­ten Kul­tur­land­schaft wie­der sicht­bar ge­macht. Dort wur­de ein Kas­ta­ni­en­hain nach his­to­ri­schen Vor­bil­dern re­kon­stru­iert, Lü­cken in den ehe­mals in Rei­hen und auf Ab­stand an­ge­leg­ten Hai­nen wur­den mit weiß la­sier­ten Holzp­fäh­len ge­sch­los­sen. Ste­len, die im Ka­s­ta­ne­um auf­ge­s­tellt sind bie­ten In­for­ma­tio­nen und re­gio­na­le Kas­ta­ni­en­re­zep­te.

Adresse

Scheibelbuschweg
61476 Kronberg im Taunus

Kontakt

Stadt Kronberg im Taunus, Umweltreferat
Yvonne Richter

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Burgen & Schlösser
Kronberg im Taunus • 0,73 km
Burg Kron­berg
Burg Kronberg ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Baukunst, anhand dessen sich der Wandel von einer Verteidigungsanlage zur Wohnburg nachvollziehen lässt. Das weiträumige Außengelände mit Prinzengarten, Lehrergarten und Eibenhain ist für Naturliebhaber ein besonderes Erlebnis. Im Hof der Oberburg steht Hessens größter kartierter Weißdorn. In den drei Sälen des restaurierten "Großen Hauses" finden während der Saison von Ostern bis Ende Oktober verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Burgmuseum ist der Geschichte der Burg und ihrer Eigentümer gewidmet. Hier geht es zum Imagefilm der Burg Kronberg. Geschichte: Der Bau der Oberburg mit dem später aufgestockten Bergfried begann etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, durch eine in Eschborn ansässige, in Reichsdiensten stehende Familie.1230 ist erstmalig der Name von Kronberg erwähnt. Die später entstandene Unterburg ist bis auf Torhaus und Burgkapelle untergegangen. Ab etwa 1320 errichteten die Herren von Kronberg die sogenannte Mittelburg als Wohnburg für den Kronenstamm. Zunächst entstand das Große Haus, Mitte des 15. Jh. den Nordflügel, der heute das Burgmuseum beherbergt. lzwei große Wohnhäuser, benannt nach den Familienzweigen Kronenstamm- und Flügelstammhaus. Mit dem Erlöschen des Geschlechts von Kronberg 1704 gelangte die Burg in kurmainzisches Eigentum. 1892 schenkte Kaiser Wilhelm II. die dem Preußischen Staat gehörende und verfallende Burg seiner in Kronberg auf Schloss Friedrichshof lebenden Mutter, Victoria Kaiserin Friedrich, die sie ergänzend und historisierend restaurieren ließ. 1912 wurde als jüngster Bau der sogenannte Prinzenturm errichtet. Im selben Jahr wurde die Burg als Museum zugänglich gemacht. 1992 erwarb die Stadt Kronberg die Burg Kronberg von der Hessischen Hausstiftung, bis auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und nur teilweise wiederhergestellte Burgkapelle. Sie ist die Grablege des Hauses Hessen und nicht öffentlich zugänglich .Seit 1994 betreiben die Stadt und die Bürger Kronbergs gemeinsam im Rahmen der Stiftung Burg Kronberg im Taunus die Burg mit dem Ziel, das Baudenkmal zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach auswändiger Restaurierung konnte 2008 im Nordflügel der Mittelburg das Burgmuseum eröffnet werden. Zwei der drei Säle im Westflügel, dem Großen Haus, sind restauriert und werden für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besonderheiten: Gotische Küche mit vielen Gerätschaften, Burgmuseum, Freiturm
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