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Geologischer Lehrpfad

Neu-Anspach
The­ma des geo­lo­gi­schen Lehrpfads im Hes­sen­park ist un­se­re Er­de und ihr frucht­ba­rer Bo­den. Vie­les bleibt uns zu die­sem The­ma un­ter der Er­de ver­bor­gen. Doch da­bei spie­len geo­lo­gi­sche Fak­to­ren ei­ne gro­ße Rol­le. So fin­det zum Bei­spiel die Was­ser­ver­sor­gung ih­ren Lauf un­ter der Er­de und auch bei Bau­maß­nah­men ist auf geo­lo­gi­sche Fak­to­ren zu ach­ten. Der Lehrpfad er­klärt hier­zu wich­ti­ge Zu­sam­men­hän­ge der erd­ge­schicht­li­chen Be­din­gun­gen.Auf dem Lehrpfad trifft man zu­nächst auf In­for­ma­ti­on­s­ta­feln zum The­ma Auf­bau der Er­de und der Kreis­lauf der Ge­stei­ne. Im zwei­ten Teil des Lehrpfa­des wird über die ge­schicht­li­chen Epo­chen der Er­de be­rich­tet. Hier­zu zäh­len bei­spiels­wei­se Grani­te des vor­de­ren Oden­wal­des, wel­che an die Ur­zeit der Er­de und die Er­star­rung der Glut­flüs­se un­ter der Erd­ober­fläche er­in­nern so­wie Se­ri­zitgn­ei­se aus der Silur­zeit vor 500 bis vor 230 Mil­lio­nen Jah­ren, die so­gar im Vor­der­tau­nus zu fin­den sind. Dar­auf­hin fol­gen Kar­bon­schie­der aus dem Lahn­ge­biet, Sand­stei­ne aus Ost­hes­sen und Kon­k­lo­me­ra­te aus dem hes­sisch-thürin­gi­schen Grenz­be­reich der Perm­zeit. Aus dem Erd­mit­telal­ter von 230 bis vor 65 Mil­lio­nen Jah­ren sind Bunt­sand­stei­ne aus dem hin­te­ren Oden­wald und Rein­hards­wald so­wie Mu­schel­kal­ke aus dem Die­mel­land und der Vor­der­röhn und Keu­per­sand­stein aus dem Ne­tra­gr­a­ben zu se­hen. Die Erd­neu­zeit ist ver­t­re­ten durch Ko­ral­len­kal­ke, wei­che Sand­stei­ne aus der Wet­terau und Basal­te. Vor al­lem sind aber Basal­te von ho­her Be­deu­tung in Hes­sen. Denn aus Ih­nen be­ste­hen die Ge­birgs­stö­cke der Mit­tel­ge­bir­ge in Hes­sen. So ist der Vo­gels­berg ist die größ­te zu­sam­men­hän­gen­de Basalt­mas­se Eu­ro­pas. Das En­de des Lehrpfa­des bil­det ei­ne Sand­säu­le aus Ro­cken­berg in der Wet­terau, wel­che aus jun­gen, noch nicht ganz ver­fes­tig­ten Fein­sand­se­di­ment be­steht.

Öffnungszeiten

Hauptsaison 1. März bis 31. Oktober:
täglich von 9 bis 18 UhrWintersaison 1. November bis 28. Februar:
An Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 17 UhrEinlass bis jeweils 1 Stunde vor Schließung.

Preise

Erwachsene 9,00 €
Kinder (ab 6 Jahren), Schüler, Studenten 1,00 €
Menschen mit Behinderung 5,00 €
Grundsicherungsempfänger 1,00 €
Familienkarte 18,00 €
Halbe Familienkarte 9,00 €

Adresse

Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

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Har­tig-Wal­der­leb­nispfad
Der Hartig-Walderlebnispfad zeigt die Wechselbeziehungen zwischen Wald und Mensch auf. Vorgestellt und erlebbar gemacht werden die historischen Waldnutzungen und die Waldbewirtschaftungsformen. Das Symbol eines Buntspechts begleitet die Besucher. Das Freilichtmuseum Hessenpark lädt Kinder und Erwachsene ein, den Wald mit allen Sinnen zu entdecken. Auf dem Walderlebnispfad lernen Besucher auf spielerische Art und Weise die verschiedenen Baum- und Holzarten sowie ihre Verwendungen kennen, aber auch die Tiere der heimischen Wälder, wie Luchs oder Wildschwein. Zudem erhalten sie Einblick in die Waldarbeit und die heute nicht mehr geläufigen Waldnutzungen: Eichenrinde wurde für die Lohgerberei eingesetzt, Laub als Einstreu für den Stall, Wurzelstöcke für die Pechgewinnung etc. Denksteine, also "Steine des Anstoßes" regen zum Nachdenken über den Holz- und Energieverbrauch an. Den Walderlebnispfad, der zwölf Stationen und eine Lauflänge von etwa zwei Kilometern umfasst, kann man auch im Rahmen einer Gruppenführung entdecken. Namensgeber für den Walderlebnispfad ist Ludwig Hartig (1764-1837). Er hat das Nachhaltigkeitsprinzip zum tragenden Pfeiler der Forstwirtschaft gemacht. Indem Hartig das forstwirtschaftliches Wissen seiner Zeit ordnete und in Lehrbüchern für die Praxis veröffentlichte, schuf er eine Basis für die forstliche Ausbildung. Seine Lebensaufgabe, auf großer Fläche heruntergewirtschaftete Wälder wieder in eine gute Verfassung zu bringen, kann heute bei jeden Waldspaziergang als gelungen erlebt werden. Seit Sommer 2018 ist der Hartig-Walerlebnispfad um eine Attraktion reicher. Auf dem „Pfad der Sinne“ können Besucher auf 13 Feldern barfuß die Natur erleben.
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Der Trimm-dich-Pfad im Freilichtmuseum Hessenpark wurde am 8. Juli 2017 eröffnet und greift den Zeitgeist der 1970er-Jahre auf: Er steht stellvertretend für die Trimm-dich-Kampagne des ehemaligen Deutschen Sportbunds (DSB), welche 1970 ins Leben gerufen wurde und darauf abzielte, den Breitensport zu fördern und die mangelnde Bewegung der Deutschen im Alltag auszugleichen. Sport für alle unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnessstand – das war das Ziel des Aufrufs. Im Zuge dieser Bestrebungen entstanden Hunderte sogenannter Trimm-dich-Pfade in Deutschland, die einen enormen Bekanntheitsgrad erreichten, der bis heute anhält. Der Trimm-dich-Pfad befindet sich in der Baugruppe Rhein-Main und ist anhand von originalen Bauvorlagen des Deutschen Sportbunds aus dem Jahr 1973 entstanden. Er ist als Rundweg angelegt und besteht aus zehn Gerätestationen aus Robinienholz. Insgesamt lassen sich hier 14 Übungen durchführen, zum Beispiel Bockspringen, Klettern oder Klimmzüge. Anleitungen zur Übungsausführung geben Tafeln an den jeweiligen Stationen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sportmedizin des Instituts für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet. Um die Trimm-Geräte aus heutiger Sicht nutzbar zu machen, mussten die historischen Vorgaben in Einklang mit aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und sportmedizinischen Erkenntnissen gebracht werden. Ergänzt wird der Geräteparcours durch die Trimm-Bahn, eine Laufstrecke, die sich durch teilweise versteckte Pfade in der Baugruppe Rhein-Main zieht. Der Trimm-dich-Pfad kann anhand der Erläuterungen an den Stationsschildern eigenständig, je nach den eigenen körperlichen Möglichkeiten, absolviert werden.
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