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Erlebnispfade

Zu Fuß die Region erleben
Wenn Sie zu Fuß unterwegs sind, zeigt sich der Taunus von seiner besten Seite. Denn auf den vielen schönen Pfaden durch das Mittelgebirge begegnen Sie den Spuren großer Geschichte und Geschichten. Geheimnisvolle Überreste längst vergangener Kulturen begleiten Sie dabei genauso wie sagenumwobene Naturdenkmäler. An vielen Stellen werden spannende Inhalte mit Rekonstruktionen und Schautafeln für Interessierte aufbereitet. Und auf einigen der Pfade ist das Ausziehen der Schuhe ausdrücklich erwünscht (Titelbild: Limeserlebnispfad Hochtaunus © Taunus Touristik Service e.V.).
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Weilrod
Pfad der Sin­ne - Of­fe­ne Gär­ten Obe­res Weil­tal
Der Pfad der Sinne soll, angefangen vom Großen Feldberg durch das Weiltal bis nach Winden, verschiedenen Stationen verbinden. Die Gemeinden Schmitten und Weilrod unterstützen das Projekt tatkräftig. Die erste Station: Genießen Sie das Barfußlaufen auf dem „Barfußpfad“ am Grillplatz in Weilrod-Neuweilnau. Laufen Sie über Steine, Tannenzapfen, durch einen Bachlauf, Wiese, Sand und Erde und spüren Sie mit den Fußsohlen die unterschiedlichsten Materialien, Wärme und Kälte, Härte und Weichheit. Die Station „Wunschzettel ans Glück” auf dem Gelände der Burg in Weilrod – Altweilnau ist dazu da, Ihren Herzenswunsch auf einen Papierstreifen zu schreiben und ihn an einen Zweig im Haselstrauch zu knoten. Eine weitere Station ist der „Ort der Verbundenheit” vor der Ruine der Wallfahrtskirche in Weilrod-Altweilnau. Dieser Ort mit gestifteter Skulptur “Stammbaum – Baumstamm” soll zum Nachdenken anregen. Das „Insektenhotel“ in Schmitten-Brombach liegt am Weiltal-Wanderweg. Von dort ist es nicht weit zum „Erzählgarten” vor dem Schloß Neuweilnau dar, in dem sich große und kleine Lauscher gegenseitig oder als Zuhörer Geschichten erzählen, Märchen erfinden, oder einfach nur der Stille lauschen können. Eine weitere Station ist der Blickturm am Landgasthof Ziegelhütte. Ein Hochsitz für den Augenblick, den Durchblick, den Fernblick, den Überblick, den Seeblick, den Bergblick, den Lichtblick...oder auch um die Blickrichtung zu ändern. Beim Garten der Versuchung handelt es sich um einen Garten der betört: historische Rosen mit den feinsten Düften, Stauden in den prächtigsten Farben und schmackhaftes Gemüse wobei man es nicht vermutet, Äpfel, Nüsse und Beeren mit den feinsten Aromen zu entdecken. Dazu noch ein Blick der überwältigt. Schauen Sie auf der Webseite vorbei und sehen noch weitere Stationen.
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Neu-Anspach
Trimm-Dich-Pfad im Hes­sen­park
Der Trimm-dich-Pfad im Freilichtmuseum Hessenpark wurde am 8. Juli 2017 eröffnet und greift den Zeitgeist der 1970er-Jahre auf: Er steht stellvertretend für die Trimm-dich-Kampagne des ehemaligen Deutschen Sportbunds (DSB), welche 1970 ins Leben gerufen wurde und darauf abzielte, den Breitensport zu fördern und die mangelnde Bewegung der Deutschen im Alltag auszugleichen. Sport für alle unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnessstand – das war das Ziel des Aufrufs. Im Zuge dieser Bestrebungen entstanden Hunderte sogenannter Trimm-dich-Pfade in Deutschland, die einen enormen Bekanntheitsgrad erreichten, der bis heute anhält. Der Trimm-dich-Pfad befindet sich in der Baugruppe Rhein-Main und ist anhand von originalen Bauvorlagen des Deutschen Sportbunds aus dem Jahr 1973 entstanden. Er ist als Rundweg angelegt und besteht aus zehn Gerätestationen aus Robinienholz. Insgesamt lassen sich hier 14 Übungen durchführen, zum Beispiel Bockspringen, Klettern oder Klimmzüge. Anleitungen zur Übungsausführung geben Tafeln an den jeweiligen Stationen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sportmedizin des Instituts für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet. Um die Trimm-Geräte aus heutiger Sicht nutzbar zu machen, mussten die historischen Vorgaben in Einklang mit aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und sportmedizinischen Erkenntnissen gebracht werden. Ergänzt wird der Geräteparcours durch die Trimm-Bahn, eine Laufstrecke, die sich durch teilweise versteckte Pfade in der Baugruppe Rhein-Main zieht. Der Trimm-dich-Pfad kann anhand der Erläuterungen an den Stationsschildern eigenständig, je nach den eigenen körperlichen Möglichkeiten, absolviert werden.
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