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Erlebnispfade

Zu Fuß die Region erleben
Wenn Sie zu Fuß un­ter­wegs sind, zeigt sich der Tau­nus von sei­ner bes­ten Sei­te. Denn auf den vie­len sc­hö­nen Pfa­den durch das Mit­tel­ge­bir­ge be­geg­nen Sie den Spu­ren gro­ßer Ge­schich­te und Ge­schich­ten. Ge­heim­nis­vol­le Über­res­te längst ver­gan­ge­ner Kul­tu­ren be­g­lei­ten Sie da­bei ge­n­au­so wie sa­ge­n­um­wo­be­ne Na­tur­denk­mä­ler. An vie­len Stel­len wer­den span­nen­de In­hal­te mit Re­kon­struk­tio­nen und Schau­ta­feln für In­ter­es­sier­te auf­be­rei­tet. Und auf ei­ni­gen der Pfa­de ist das Aus­zie­hen der Schu­he aus­drück­lich er­wünscht (Ti­tel­bild: Li­me­ser­leb­nispfad Hochtau­nus © Tau­nus Tou­ris­tik Ser­vice e.V.).
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Neu-Anspach
Geo­lo­gi­scher Lehrpfad
Thema des geologischen Lehrpfads im Hessenpark ist unsere Erde und ihr fruchtbarer Boden. Vieles bleibt uns zu diesem Thema unter der Erde verborgen. Doch dabei spielen geologische Faktoren eine große Rolle. So findet zum Beispiel die Wasserversorgung ihren Lauf unter der Erde und auch bei Baumaßnahmen ist auf geologische Faktoren zu achten. Der Lehrpfad erklärt hierzu wichtige Zusammenhänge der erdgeschichtlichen Bedingungen. Auf dem Lehrpfad trifft man zunächst auf Informationstafeln zum Thema Aufbau der Erde und der Kreislauf der Gesteine. Im zweiten Teil des Lehrpfades wird über die geschichtlichen Epochen der Erde berichtet. Hierzu zählen beispielsweise Granite des vorderen Odenwaldes, welche an die Urzeit der Erde und die Erstarrung der Glutflüsse unter der Erdoberfläche erinnern sowie Serizitgneise aus der Silurzeit vor 500 bis vor 230 Millionen Jahren, die sogar im Vordertaunus zu finden sind. Daraufhin folgen Karbonschieder aus dem Lahngebiet, Sandsteine aus Osthessen und Konklomerate aus dem hessisch-thüringischen Grenzbereich der Permzeit. Aus dem Erdmittelalter von 230 bis vor 65 Millionen Jahren sind Buntsandsteine aus dem hinteren Odenwald und Reinhardswald sowie Muschelkalke aus dem Diemelland und der Vorderröhn und Keupersandstein aus dem Netragraben zu sehen. Die Erdneuzeit ist vertreten durch Korallenkalke, weiche Sandsteine aus der Wetterau und Basalte. Vor allem sind aber Basalte von hoher Bedeutung in Hessen. Denn aus Ihnen bestehen die Gebirgsstöcke der Mittelgebirge in Hessen. So ist der Vogelsberg ist die größte zusammenhängende Basaltmasse Europas. Das Ende des Lehrpfades bildet eine Sandsäule aus Rockenberg in der Wetterau, welche aus jungen, noch nicht ganz verfestigten Feinsandsediment besteht.
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Bad Homburg v.d. Höhe
Bar­fußpfad Fleck­müh­le
Der Barfußpfad Fleckmühle führt als Rundweg durch einen wunderschönen Skulpturenpark an Kräutergarten, Streuobstwiese und Weidenlaube vorbei. Natur bewusst erleben, neue Erfahrungen von Fuß bis Kopf. Nur selten hat man die Möglichkeit, ohne Schuhe unterwegs zu sein. Wir trauen den Fußsohlen nicht mehr viel zu, wollen möglichst schnell vorankommen und vergessen dabei, wie befreiend das Barfußgehen sein kann. Schon der Barfuß-Apostel Sebastian Kneipp empfahl: "Es gibt freilich kein kräftigeres Mittel, die Nerven zu stärken und widerstandsfähig zu machen, als das Barfußgehen." Barfuß laufen ist nicht nur gesund und wichtig für Groß und Klein, sondern ist auch Voraussetzung dafür, dass wir uns glücklich fühlen. Schritt für Schritt ist unser Tastsinn gefragt, sendet über viele kleine Nerven von den Fußsohlen aus neue Impulse an den gesamten Körper und meldet an das Gehirn, wie sich etwas anfühlt, ob es spitz, hart, rau, weich oder kalt ist. Der Bereich in unserem Gehirn, der die Sinneswahrnehmung unserer Füße verarbeitet, ist sehr groß, wird aber nicht wirklich genutzt. Der Barfußpfad in Ober-Eschbach gibt die Gelegenheit dazu. Ein wenig Zeit sollte man für dieses Erlebnis mitbringen, um auf dem PFAD DER SINNE die Ohren zum Sehen und die Füße zum Fühlen zu bringen. Der Barfußpfad ist in der schönen Umgebung der Fleckmühle, durch einen wunderschönen Skulpturenpark, als Rundweg angelegt. Er bietet mit mehr als 120 Fühl- und Balancierstationen auf 3500 m² die Möglichkeit Abstand vom Alltag, vom Stress in der Schule, oder der Arbeit zu bekommen. Man lernt schnell, dass verschiedene Untergründe den Gang verändern, mal angenehm und mal weniger schön sind. Man spürt den Einfluss des Wetters, den warmen oder kalten Boden. Wer gerne den Barfußpfad kennenlernen und erleben möchte, ist herzlich eingeladen die Schuhe auszuziehen, um sich Schritt für Schritt an die 120 verschiedenen Strukturen heranzutasten Das Erlebnis ist unbezahlbar!
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