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Kleiner Feldberg

Glashütten
Der Klei­ne Feld­berg be­fin­det sich rund 1,4 km süd­west­lich sei­nes "gro­ßen Bru­ders", des gro­ßen Feld­bergs. Mit ei­ner Höhe von 825 m ist er der zweit­höchs­te Berg im Tau­nus. Der weit­hin sicht­ba­re Berg er­hebt sich na­he Glas­hüt­ten. Auf sei­ner Nord­flan­ke liegt die Qu­el­le der Weil, die bei Weil­burg in die Lahn mün­det. An sei­ner West­flan­ke ent­springt der Ems­bach.

Rö­mi­sche Trup­pen er­rich­te­ten nörd­lich des Gip­fels auf ei­ner Höhe von rund 700 m ein Ka­s­tell. Die­ses war bzw. ist der höchst­ge­le­ge­ne Mi­li­tär­platz am Ober­ger­ma­nisch-Rae­ti­schen Li­mes. In dem Stein­ka­s­tell von rund ei­nem Hektar Grö­ße war die Ex­p­lo­ra­tio Ha­li­ca­nen­si­um sta­tio­niert.

Auf dem Gip­fel des Klei­nen Feld­bergs be­fin­det sich ein me­te­o­ro­lo­gi­sches und geo­phy­si­ka­li­sches Ob­ser­va­to­ri­um, das sog. Tau­nus­ob­ser­va­to­ri­um. Die­ses wur­de 1913 vom Phy­si­ka­li­schen Ve­r­ein Frank­furt am Main ge­grün­det und ist seit der Grün­dung der Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main im Jah­re 1914 ei­ne Au­ßen­s­tel­le des In­sti­tuts für Me­te­o­ro­lo­gie und Geo­phy­sik. Seit 1998 be­fin­det sich auf dem Gip­fel des Ber­ges au­ßer­dem die Hans-Lud­wig-Ne­u­mann-Stern­war­te.

Für Spa­zier­gän­ger und Wan­de­rer ist die Gip­fel­re­gi­on inkl. Ka­s­tell her­vor­ra­gend durch den „Rund­weg Feld­berg­ka­s­tel­l“ er­sch­los­sen. Der Rund­weg um­fasst elf Sta­tio­nen, bei de­nen In­ter­es­sier­te durch In­for­ma­ti­on­s­ta­feln viel Wis­sens­wer­tes zum Ka­s­tell so­wie über das UNES­CO-Wel­ter­be Li­mes er­fah­ren. Auf der südöst­li­chen Sei­te des Gip­fels hat man ei­nen sc­hö­nen Blick in Rich­tung Alt­kö­n­ig (798 m) und Fuch­stanz (660 m).

Adresse

Hochtaunustraße (L 3024)
61479 Glashütten

Anreise

Vom Taunus-Informationszentrum in Oberursel über die L 3004 bis zum Sandplacken, von dort auf der L 3024 in Richtung Kleiner Feldberg

Freizeitangebote in der Nähe

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Flow­trail Gro­ßer Feld­berg
Auf dem Flowtrail Großer Feldberg können sich Biker austoben und zeigen was in ihnen steckt! Auf insgesamt drei Abschnitten geht es vom Windeck unterhalb des Feldberggipfels auf 800 m ü. NN. hinab zur Oberurseler Hohemark. Die Gesamtlänge des Trails beläuft sich auf ca. 3,8 km. Die letzten Teilstücke des Trails wurden im Sommer 2018 eröffnet. Der Flowtrail Großer Feldberg bietet alles, was das Bikerherz begehrt: Neben einigen flowigen Anliegerkurven und knackigen Wurzelpassagen stehen auch einige Tables, Rampen und Drops bereit. An den kritischen Stellen haben weniger erfahrene Biker die Möglichkeit, die schwierigsten Hindernisse zu umfahren. Orientierung bietet eine Beschilderung analog zu Skipisten: blaue, rote oder schwarze Schilder weisen auf den jeweiligen Schwierigkeitsgrad hin. Der erste Abschnitt des Flowtrails verläuft über 1,6 Kilometer bis zum Pass Fuchstanz, wo sich mit Anitas Fuchstanz und Fuchtanz Meister gleich zwei Einkehrmöglichkeiten befinden. Nach dem Fuchstanz erfolgt eine Überführung zum nächsten Abschnitt. Dieser beginnt auf einer Höhe von ca. 670 m ü. NN. und führt vom Wetterhahnweg über 1,3 Kilometer zum Kaiserin-Friedrich-Weg. Nach einer weiteren Überführung startet der letzte Teil des Trails an der Emminghaushütte. Auf rund 850 Metern geht es talwärts bis zur Klinik Hohe Mark, die sich in einem Waldstück oberhalb des Taunus-Informationszentrums befindet. Der Flowtrail wurde von DIMB IG-Taunus und den Gravity-Pilots initiiert und ist powered by HIBIKE. Bauherr der Attraktion sind die Gravity Pilots. Die Entstehungsgeschichte des Flowtrails am Großen Feldberg ist nachzulesen in folgendem Blog.
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Gro­ßer Feld­berg
Der Große Feldberg ist mit einer Höhe von 881 Metern über NN der höchste Berg des Taunus und einer der markantesten Mittelgebirgsgipfel Deutschlands. Er zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. In schneereichen Wintern sind die Hänge des Berges fest in der Hand von Schlittenfahrern und Skilangläufern. Im übrigen Jahr sorgt das angenehme Klima, das den Berg umgibt, für regen Betrieb auf den zahlreichen Wander- und Radwegen, die gut ausgeschildert in Richtung des unbewaldeten Plateaus führen. Der Große Feldberg bildet das Zentrum des Taunus-Hauptkammes bzw. Hohen Taunus, der neben dem Großen auch den Kleinen Feldberg (825 m) und den Altkönig (798 m) umfasst. Das Wahrzeichen des Berges ist der weithin sichtbare Fernmeldeturm, der bereits im Jahr 1937 errichtet wurde und über 50 m hoch ist. Neben dem Sendemast befinden sich auf dem Feldberg-Plateau drei weitere Türme, von denen einer zu besteigen ist. Bei gutem Wetter kann man eine fantastische Fernsicht über die Skyline Frankfurts und das Rhein-Main-Gebiet bis hin zu den Bergen des Odenwaldes genießen. Bei perfektem Wetter soll sogar eine Fernsicht bis nach Straßburg möglich sein. Genauso bekannt wie die Aussichtsplattform am südlichen Ende des Gipfels ist der aus quarzistischen Sandsteinen bestehende Brunhildisfelsen. Er befindet sich am nördlichen Rand des Plateaus und gewährt einen spektakulären Blick ins Usinger Land. Seit Sommer 2015 befindet sich ein Bikepark auf dem Berg. Die Attraktion, die die Herzen aller höherschlagen lässt, die mit ihrem Bike auf der Suche nach Adrenalin sind, umfasst zwei Downhillstrecken, die direkt vom Plateau des Feldbergs aus starten. Der Große Feldberg ist mit dem Auto, aber auch mit dem Bus (Linie 57 oder Shuttle-Bus) zu erreichen. Bitte beachten Sie: In unmittelbarer Nähe des Gipfels stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einer Übernachtung in der unmittelbaren Umgebung des Berges verbinden möchten, bietet sich das Übernachtungsangebot der "Feldberggemeinde" Schmitten an. Direkt auf dem Berg bestehen Übernachtungsmöglichkeiten im Wanderheim des Taunusklub.
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