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St. Gertrudiskapelle

Schmitten im Taunus
In der ma­le­risch über dem Orts­teil Ober­rei­fen­berg ge­le­ge­nen Ger­tru­dis­ka­pel­le, die im Volks­mund auch Bas­sen­hei­mer Gr­ab­ka­pel­le ge­nannt wird, ist der Letz­te aus dem Ge­sch­lecht der Rei­fen­ber­ger Rit­ter zu sei­ner ewi­gen Ru­he ge­bet­tet - Rit­ter Phi­l­ipp Lud­wig von Reif­fen­berg. Er wur­de dort am 22. Ja­nuar 1730, al­so 44 Jah­re nach sei­nem To­de be­stat­tet. Die Ka­pel­le wur­de von Ca­si­mir Graf Wald­bott von Bas­sen­heim, dem On­kel Phi­l­ipp Lud­wig von Reif­fen­bergs 1711 er­baut. Ne­ben Phi­l­ipp Lud­wig ist auch Ca­si­mir Graf Wald­bott von Bas­sen­heim in der Ka­pel­le be­stat­tet.

Adresse

Kapellenbergstraße
61389 Schmitten im Taunus-Oberreifenberg

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Schmitten im Taunus • 0,44 km
Burg Rei­fen­berg
Burg Reifenberg wird erstmals 1331 urkundlich erwähnt. Die Erbauung der Burg erfolgte jedoch (vermutlich) mehr als einhundert Jahre zuvor. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass der Baubeginn der mittelalterlichen Anlage bereits im zehnten oder elften Jahrhundert stattgefunden hat. Die Burg war im Besitz des Geschlechts der Riffenberger, die mit den Hattsteinern verwandt waren. Daher könnte es sein, dass Burg Reifenberg im heutigen Schmitten-Obereifenberg, errichtet wurde, weil Burg Hattstein zu klein geworden war. Die Bewohner von Burg Reifenberg waren in zahlreiche Fehden verwickelt, auch familienintern. Immer wieder kam es zu Kämpfen zwischen den verschiedenen Linien der Riffenberger. Im Rahmen der sog. "Hattsteiner Fehde" (1428-1435) eroberten die Bewohner von Burg Riffenberg zusammen mit Frankfurt und Kurmainz im Jahre 1432 Burg Hattstein und zerstörten sie schließlich im Jahr 1467. Im Jahr 1560 erobert Friedrich von Riffenberg die zur Wetterau-Linie der Riffenberger gehörende Burg Riffenberg. Im Jahr 1587 ließ er sie niederbrennen. Daraufhin wurde die Burg wiederhergestellt, sie war allerdings während des Dreißigjährigen Krieges erneuten Zerstörungen ausgesetzt. Im Jahr 1632 verlor der letzte Ritter von Reifenberg (Riffenberg) Philipp Ludwig die Burg zeitweilig an die Schweden und ab 1644 an die kaiserlichen Truppen. Zwei Jahre später wurde die Burg zerstört. Erst nach dem Westfälischen Frieden erhielt Philipp Ludwig die Burg zurück und ließ wieder auf- und umbauen. Im französisch pfälzischen Krieg wurde die Burg im Jahr 1689 endgültig zerstört. Tag der offenen Burg: Von April bis Oktober an jedem letzten Sonntag im Monat. Ab 14:00 Uhr heißen der Burgverein und die Reifenberger Härmleins Sie mit Kaffee und Kuchen, Tanzauftritten und Geschichtenerzählungen herzlich willkommen. Geführte Touren: Nach Absprache möglich
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