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Kirche St. Marien

Bad Homburg v.d. Höhe
Geschichte:
1869 wurde die Pfarrei St. Marien gegründet, doch es sollte noch 26 Jahre dauern, bis eine Kirche errichtet war. Erst der 5. Entwurf des Mainzer Architekten und späteren Dombaumeisters Ludwig Becker (1855-1940) fand im Jahre 1888 Aufnahme. Er hatte eine neugotische Kirche in frühgotischen Bauformen geplant. Beim Rundgang um die Kirche erlebt man eine erstaunliche Größe und malerische Vielfalt durch die Treppentürme und die Taufkapelle. Kunsthistorisch besonders erwähnenswert sind der Hochaltar der Gebr. Busch, Steinheim a.M. (1910), der neue Zelebrationsaltar (1973) von Max Walter, die Homburger Pietà aus dem 14. Jahrhundert und die Kreuzigungsgruppe Reinig aus dem 15. Jahrhundert. Monatliche Kirchenführungen.Besonderheit:
Klais-Orgel von 1975.
Einziges erhaltenes sechsstimmiges Glockengeläut im Rhein-Main Gebiet von 1895Führungen:
Monatliche Kirchenführungen vermitteln einen fundierten Einblick in die Sehenswürdigkeiten der Pfarrkirche St. Marien. Die Führungen finden im Anschluss an den Sonntags-Gottesdienst um 12:45 Uhr statt. Treffpunkt ist im Vorraum der Kirche. Ansprechpartnerin dafür ist: Frau Helga Maria Lang

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag bis Sonntag 09:00-19:00 Uhr
Mittwoch 09:00-21:00 Uhr

Adresse

Dorotheenstraße 13
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

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Evan­ge­li­sche Er­lö­ser­kir­che
Geschichte: Die Erlöserkirche wurde am 17.05.1908 in einem großen Festakt in Anwesenheit des Kaiserpaares Wilhelm II. und Auguste Victoria sowie der Repräsentanten der Stadt, des Landkreises und der Provinzverwaltung unter großer Beteiligung der Homburger Bürgerschaft feierlich eingeweiht. Der Umstand, dass Bad Homburg eine weltbekannte Kurstadt und später kaiserliche Sommerresidenz geworden war, prägte den Zuschnitt der neuen Stadtkirche. Mit der Kaiserin Auguste Victoria als offizieller Patronin und ihrem Kammerherrn Freiherr von Mirbach als Regisseur des Bauprojektes wurde die Erlöserkirche ein wilhelminischer Programmbau, bei dem jedes Detail als Teil eines Gesamtkunstwerkes geplant und ausgeführt wurde. Entworfen in freiester Anlehnung an die schönen Vorbilder deutscher, französischer und italienischer romanisch-mittelalterlicher Kunst, so der Berliner Geheime Baurat Franz Schwechten, nimmt die Kirche in ihrer äußeren Gestalt mit den rautenbehelmten Türmen Motive aus rheinischen Landen auf, während im Inneren die Bezugnahme auf die Hagia Sophia und orthodoxe Traditionen unübersehbar ist. Das Bildprogramm der Kirche erzählt ihrem Namen entsprechend vom Erlöser. So Simeon auf dem Mittelpfeiler der Eingangsportale (Meine Augen haben deinen Heiland gesehen), so das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen im Portalbogen, die Hinweise auf das jüngste Gericht in den Arkadenbändern, das himmlische Jerusalem über dem Simeonskopf und die himmlische Gemeinschaft mit Christus im Tympanon. Im Innenbereich entfaltet sich das Erlösermotiv in herausragender Weise im Christus- Mosaik in der Apsis-Kuppel. Steht in protestantischen Kirchen üblicherweise Christus als Gekreuzigter im Vordergrund, so ist hier in Anlehnung an orthodoxe Traditionen Christus als Auferstandener und Weltenerlöser im Mittelpunkt. Das biblische Thema Erlösung – Erlöser hat zugleich eine symbolische Bedeutung für den kaiserlichen Bauherrn im Hintergrund. Indem das Portal auf die Kirche St. Trophime in Arles anspielt und das Christus-Mosaik ikonographisch auf Kirchen in Sizilien verweist, werden Lebensspuren des Kaisers Barbarossa aufgenommen. In dieser Linie will sich Wilhelm II. sehen. Und mehr noch: Erlöserkirchen mit hervorgehobenem Kreuzeszeichen – hier: das Lichtkreuz an der höchsten Stelle in der Kuppel – verweisen auf den römischen Kaiser Konstantin (um 300 n. Chr): wie dieser, so wollte auch Wilhelm II. als Schutzherr der Christenheit angesehen werden. Besonderheiten: Kirchenführungen finden sonntags jeweils um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr statt.
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Al­ta­na Kul­tur­s­tif­tung im Sin­c­lair-Haus
"Kunst und Natur" stehen im Zentrum der Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung. Es ist ihr ein Anliegen, das Bewusstsein für die Bedeutung und unsere Verantwortung gegenüber der Natur zu entwickeln und zu schärfen - in der Auseinandersetzung mit der Kunst. Raum für die Begegnung mit der Kunst bietet das Sinclair-Haus in Bad Homburg, wo pro Jahr vier bis fünf Präsentationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen sind. Ein umfangreiches Bildungsprogramm zur lebendigen Begegnung mit der Kunst und der Natur ist wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebots. „Natur“ und „Schöpfung“ sind auch die zentralen Themen der ALTANA Kunstsammlung, die verschiedene künstlerische Positionen und Motive vereint. Bedeutende internationale Künstler unserer Zeit sind in der Sammlung vertreten: Georg Baselitz, Alex Katz, Anselm Kiefer, Wolfgang Laib, Heribert C. Ottersbach, Bruce Nauman oder Giuseppe Penone, um nur einige zu nennen. Die jährliche Präsentation der Sammlung im Sinclair-Haus widmet sich unterschiedlichen Themenstellungen. Unter dem Titel „Atelier Kunst und Natur“ bietet die ALTANA Kulturstiftung ein interdisziplinäres Angebot für Kinder und junge Menschen an. Dabei geht es stets um die direkte Begegnung mit der Kunst und den Künstlern. Bildende Kunst, Musik und Literatur werden auf eine Weise erfahrbar gemacht, die alle Sinne nachhaltig anspricht. Preise: Erwachsene: 5,00 € Kinder: bis 12 Jahre freier Eintritt Reduzierter Eintrittspreis 3,00 € Inhaber des Kulturpasses 1,00 € Mittwochs Eintritt frei Themen: Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts 1 x pro Jahr Sammlungspräsentation
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