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Katholische Pfarrkirche Christkönig

Königstein im Taunus
Ge­schich­te:
In den 50er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts wur­de die Christ-Kö­n­ig-Kir­che so um­ge­stal­tet, wie sie heu­te be­steht. Von der al­ten Kir­che blieb nur der Turm aus dem Jahr 1740 ste­hen.In der neu­en Kir­che soll­te der Al­tar im Mit­tel­punkt von je­der Stel­le aus gut sicht­bar sein. Über dem Hochal­tar er­hebt sich ein gro­ßes Ei­chen­k­reuz mit ei­nem Cor­pus aus Lin­den­holz. Chris­tus, als Pa­tron der Kir­che, kon­zen­triert so­mit al­le Bli­cke auf sich. Die Fens­ter­wän­de des Got­tes­hau­ses wur­den größ­t­en­teils von Fal­ken­stei­ner Fa­mi­li­en ge­s­tif­tet im Ge­den­ken an ver­s­tor­be­ne und im Krieg ge­fal­le­ne An­ge­hö­ri­ge.Im Chor­raum wird der Al­tar von Bunt­fens­tern er­hellt, die aus dem Chor­raum der al­ten Kir­che über­nom­men und re­stau­riert wur­den; die­se bei­den Fens­ter zei­gen die hei­li­gen Apos­tel Phi­l­ip­pus und Ja­ko­bus.Eben­falls aus der Vor­gän­ger­kir­che über­nom­men wur­de der mar­mor­ne Tauf­stein.Be­son­der­hei­ten:
Altar­bild aus der hol­län­di­schen Ma­ler­schu­le
Fi­gu­ren aus der Zeit des His­to­ris­mus

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 09:00-16:00 Uhr

Adresse

Am Hain 1
61462 Königstein im Taunus

Kontakt

Pfarramt Christkönig

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Burgen & Schlösser
Königstein im Taunus • 0,05 km
Burg­rui­ne Fal­ken­stein
Um 1100 errichteten die Grafen von Nürings auf dem Falkensteiner Burgberg einen Wohnsitz. Nach Aussterben der männlichen Linie wurde die Grafschaft Nürings zunächst von den Herren von Münzenberg und anschließend von den Herren von Bolanden-Falkenstein übernommen. Philipp I. von Falkenstein ließ einige Meter östlich von der alten Nüringer Turmburg eine neue Burg - nach dem Stammsitz der Familie in der Pfalz zunächst „Neu Falkenstein“ genannt - erbauen. Die Burg, deren weithin sichtbarer Burgturm aus dem 15. Jahrhundert stammt, wird 1364 das erste Mal urkundlich erwähnt. Bereits vor 1418 gelangte die Burg in den Besitz der Herren von Nassau-Weilburg, die sie mit der alten Grafschaft Nürings als Lehen vergaben. In Folge hatten mehrere adelige Familien Anteile an der Burg Falkenstein, darunter die Herren von Kronberg, von Staffel und von Hattstein. Letztere waren als Raubritter bekannt, die die Lage der Burg als idealen Ausgangspunkt für Überfälle nutzten. Ab 1679 waren für drei Generationen die Freiherren von Bettendorf die Lehnsherren über Burg und Dorf Falkenstein, das noch lange den Namen Nürings trug. Der häufige Besitzerwechsel schadete allerdings der Anlage. 1784 musste das alte Wohngebäude der Burg niedergelegt werden. Burg Falkenstein diente zunehmend Obdachlosen als Unterkunft und nach 1800 der Falkensteiner Bevölkerung als Steinbruch. Mitte des 19. Jahrhunderts erwirkte der Frankfurter Kaufmann Osterrieth ein Abrissverbot. Im Jahr 1954 erwarb die Gemeinde Falkenstein die Burgruine. Seit der Eingemeindung Falkensteins gehört sie zur Stadt Königstein. Tipp: Burg Falkenstein ist zwar nur ein "bisschen Burg", doch man muss sie einfach in das Herz schließen. Geradezu spektakulär ist die Aussicht über die sanften Hügel des Taunus bis weit in die Rhein-Main-Ebene. (Quelle: www.kur-koenigstein.de)
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Königstein im Taunus • 0,27 km
Evan­ge­li­sche Mar­tin-Lu­ther-Kir­che
Geschichte: 1914 ging mit der Einweihung der Martin-Luther-Kirche (die damals einfach Evangelische Kirche hieß) ein langgehegter Wunsch der Evangelischen Gemeinde in Erfüllung. Bürger evangelischen Bekenntnisses hatte es seit der Reformation gegeben, ein eigenes Gotteshaus jedoch fehlte. Erst durch die Eröffnung des Offiziersgenesungsheimes (heute Hotel Falkenstein Grand Kempinski) im Jahr 1909 eröffnete sich die Möglichkeit zum Kirchenbau mit kaiserlicher Unterstützung. Mit dem Bau beauftragt wurde der renommierte Herborner Kirchenbaumeister Ludwig Hofmann (1862–1933), der auch schon die Kirche in Königstein (1886–1888) entworfen und gebaut hatte. Der Kirchenbau in Falkenstein schmiegt sich an den steilen Südhang einer Felswand und markiert den Abschluss des Debusweges zum Wald. Seinen Charakter erhält der Innenraum durch das Altarbild „Christus im Garten Gethsemane“ von Ferdinand Brütt, Mitglied der Kronberger Malerkolonie. Viele der Einrichtungsgegenstände (Altar, Kanzel etc.) wurden von ansässigen Familien gestiftet, woran z. T. die angebrachten Wappen erinnern. Das Kirchenschiff wird überspannt von einer hölzernen Tonnendecke, dem entsprechen die sich wiederholenden Bogenformen. Links öffnet sich die ehemalige Kaiserloge, die ursprünglich einen separaten Zugang hatte. Die farbliche Ausgestaltung realisierte der Frankfurter Kirchenmaler Rudolf Linnemann. Die Kirche bietet heute 180 Sitzplätze. Sie ist beliebt für Familienfeiern wie Trauungen und Taufen.Derzeit erhält sie einen Anbau für einen neuen Gemeindesaal, dessen Ausführung der Architekt Prof. Christoph Mäckler übernommen hat. Besonderheiten: Altarbild Christus im Garten Gethsemane von Ferdinand Brütt, Malerkolonie Kronberg
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