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Katholische Kirche St. Georg Pfaffenwiesbach

Wehrheim
Haupt­pa­tron die­ser ka­tho­li­schen Kir­che ist der Hei­li­ge Ge­org und Ne­ben­pa­tronin die Hei­li­ge Bar­ba­ra. Das Bau­werk wur­de von 1859 bis 1862 im neu­ro­ma­ni­schen Stil er­baut. Sie be­steht aus fünf Ge­bäu­de­tei­len. Das Lang­haus bil­det vier, der Chor zwei Jo­che, je­weils mit Rund­bo­gen­fens­tern. Über dem Haupt­por­tal im Wes­ten mit sei­nem Sand­stein­k­reuz (Stif­tung des da­ma­li­gen Her­zogs von Nas­sau-Usin­gen) fin­det sich ei­ne Ro­set­te. Au­ßen wie in­nen glie­dern Pi­las­ter und auf Krag­stei­nen ru­hen­de Rund­bo­genar­ka­den die Wand­flächen, wo­bei im In­nern noch klei­ne Säu­len mit rö­mi­schen Ka­pi­tel­len aus den Pi­las­tern oder (im Chor) aus dem Bo­den em­por­wach­sen. Der Rau­mein­druck mit sei­ner lich­ten Wei­te und Höhe er­in­nert an die al­ten rö­mi­schen Markt­hal­len (Ba­si­li­ken). Äl­tes­tes Stück ist der spät­go­ti­sche Tauf­stein, des­sen ge­nau­es Al­ter un­be­kannt ist und der 1682 erst­mals er­wähnt wur­de. Die Uhr stammt aus dem Jahr 1985. Die drei Glo­cken mit den Na­men St. Ge­org, Ave Ma­ria und St. Bar­ba­ra ka­men 1950 in die Kir­che. Sie wer­den seit 1960 durch elek­tri­sche Läu­te­ma­schi­nen an­ge­trie­ben. Die drei Glo­cken sym­bo­li­sie­ren mit ih­ren Schlag­tö­nen die Stim­me Got­tes und das Got­tes­lob von Män­nern, Frau­en und Kin­dern. 2000 bis 2001 rich­te­te die Ge­mein­de ei­ne An­dachts­ka­pel­le ein.

Öffnungszeiten

Pfarrbüro:
Donnerstag 10:00 Uhr-12:00 UhrVorabendmesse:
Jeden Samstag um 18:00 Uhr Weitere Gottesdienste:
https://www.franziskus-klara.de/aktuelles/gottesdienste/Die Vorhalle und Kapelle mit Blick in die Kirche sind täglich für Gebet und Besichtigung von 06:30 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.

Adresse

Kapersburgstraße 15
61273 Wehrheim-Pfaffenwiesbach

Anreise

Mit dem Auto: Von Frankfurt kommend auf der A661 bis zur Ausfahrt Richtung Usingen/Weilburg fahren. Auf der B 456 (Saalburgchaussee) an der Saalburg vorbei bis zur Abfahrt Wehrheim in die Ortsmitte fahren. Dann der Hauptstraße rechts bis zum Ortsausgang Richtung Pfaffenwiesbach folgen. In Pfaffenwiesbach von der Wehrheimer Straße rechts in die Nauheimer Straße abbiegen. Dann in die Kapersburgstraße einbiegen.
Von Weilburg kommend auf der B 456 durch Usingen Richtung Bad Homburg fahren, bis zur Abfahrt Wehrheim und dann links abbiegen. In der Wehrheimer Ortsmitte nach links auf die Hauptstraße abbiegen. Bis zum Ortsausgang Richtung Pfaffenwiesbach weiterfahren. In Pfaffenwiesbach von der Wehrheimer Straße rechts in die Nauheimer Straße abbiegen. Dann in die Kapersburgstraße einbiegen.

Kontakt

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Die Katholische Kirche in Friedrichsthal hat aufgrund ihrer Lage auf dem Friedhof das Patrozinium „Zur schmerzhaften Gottesmutter Maria“. Maria litt sehr aufgrund des Leidens und Sterbens ihres Sohnes Jesus am Kreuz und gilt bei den Gläubigen als solidarische Gottesmutter für viele Leidenden und Trauernden, die die Mutter Gottes in schweren Lebenssituationen anrufen und um Trost bitten. Als im Jahre 1814 bei einem verheerenden Ortsbrand ein großer Teil des heutigen Usinger Stadtteils Kransberg vernichtet wurde, wanderte ein Teil der heimatlosen Dorfbevölkerung in das Holzbachtal aus. Dort gründeten sie das Dorf "Friedrichsthal", das nach Herzog Friedrich von Nassau-Usingen benannt wurde. Der kirchliche Lebensmittelpunkt mit Gottesdiensten und Seelsorge fand allerdings weiterhin heimatverbunden in Kransberg statt. 1929 wurde der Friedhof in Friedrichsthal eingeweiht und wenige Jahre später entstand dort eine kleine Kapelle. Um nicht mehr den weiten Weg zu den Gottesdiensten nach Kransberg in Kauf nehmen zu müssen, entschlossen sich die Friedrichsthaler Bürger in Eigenleistung zum Bau der Marienkirche Ende der 50er Jahre. Anfang der 90er Jahre wurde jedoch ein schlechter baulicher Zustand festgestellt und da die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu teuer würden, wurde die alte Friedhofskapelle in den Jahren 2000/2001 in eine Katholische Filialkirche umgebaut. Im Jahre 2001 wurde der neugotische Hochaltar unbekannter Herkunft feierlich geweiht. Im Turm läuten zwei Glocken. Durch die Reformierung der zivilen Stadt- und Gemeindegrenzen im Jahre 1976 wird die Gemeinde Friedrichsthal von der Pfarrei Pfaffenwiesbach kirchlich und seelsorgerisch mitbetreut. In der Kirche Friedrichsthal werden auch evangelische Gottesdienste gefeiert.
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