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Katholische Kirche Friedrichsthal

Wehrheim
Die Ka­tho­li­sche Kir­che in Fried­richs­thal hat auf­grund ih­rer La­ge auf dem Fried­hof das Pa­tro­zi­ni­um „Zur sch­merz­haf­ten Got­tes­mut­ter Ma­ria“. Ma­ria litt sehr auf­grund des Lei­dens und Ster­bens ih­res Soh­nes Je­sus am Kreuz und gilt bei den Gläu­bi­gen als so­li­da­ri­sche Got­tes­mut­ter für vie­le Lei­den­den und Trau­ern­den, die die Mut­ter Got­tes in schwe­ren Le­bens­si­tua­tio­nen an­ru­fen und um Trost bit­ten.Als im Jah­re 1814 bei ei­nem ver­hee­ren­den Orts­brand ein gro­ßer Teil des heu­ti­gen Usin­ger Stadt­teils Krans­berg ver­nich­tet wur­de, wan­der­te ein Teil der hei­mat­lo­sen Dorf­be­völ­ke­rung in das Holz­bach­tal aus. Dort grün­de­ten sie das Dorf "Fried­richs­thal", das nach Her­zog Fried­rich von Nas­sau-Usin­gen be­nannt wur­de. Der kirch­li­che Le­bens­mit­tel­punkt mit Got­tes­di­ens­ten und Seel­sor­ge fand al­ler­dings wei­ter­hin hei­mat­ver­bun­den in Krans­berg statt. 1929 wur­de der Fried­hof in Fried­richs­thal ein­ge­weiht und we­ni­ge Jah­re spä­ter ent­stand dort ei­ne klei­ne Ka­pel­le. Um nicht mehr den wei­ten Weg zu den Got­tes­di­ens­ten nach Krans­berg in Kauf neh­men zu müs­sen, ent­sch­los­sen sich die Fried­richstha­ler Bür­ger in Ei­gen­leis­tung zum Bau der Ma­ri­en­kir­che En­de der 50er Jah­re. An­fang der 90er Jah­re wur­de je­doch ein sch­lech­ter bau­li­cher Zu­stand fest­ge­s­tellt und da die not­wen­di­gen Sa­nie­rungs­maß­nah­men zu teu­er wür­den, wur­de die al­te Fried­hofs­ka­pel­le in den Jah­ren 2000/2001 in ei­ne Ka­tho­li­sche Fi­lial­kir­che um­ge­baut. Im Jah­re 2001 wur­de der neu­go­ti­sche Hochal­tar un­be­kann­ter Her­kunft fei­er­lich ge­weiht. Im Turm läu­ten zwei Glo­cken.Durch die Re­for­mie­rung der zi­vi­len Stadt- und Ge­mein­de­g­ren­zen im Jah­re 1976 wird die Ge­mein­de Fried­richs­thal von der Pfar­rei Pfaf­fen­wies­bach kirch­lich und seel­sor­ge­risch mit­be­t­reut.In der Kir­che Fried­richs­thal wer­den auch evan­ge­li­sche Got­tes­di­ens­te ge­fei­ert.

Öffnungszeiten

Katholischer Gottesdienst:
Werktagsmesse jeden Freitag um 18:30 UhrKatholische Familien- und Kindergottesdienste:
https://www.franziskus-klara.de/aktuelles/gottesdienste/Evangelische Gottesdienste:
2. Sonntag im Monat um 19:00 Uhr (Sommerzeit)
2. Sonntag im Monat um 17:00 Uhr (Winterzeit)

Adresse

Kapersburgstraße 15
61273 Wehrheim-Pfaffenwiesbach

Kontakt

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Sch­loss Krans­berg
Nur wenige Kilometer entfernt von den Städten Usingen, Bad Homburg und Frankfurt liegt Schloss Kransberg, idyllisch eingerahmt von den sanften Hängen des Taunus. Die Vergangenheit von Schloss Kransberg: Die Staufer bauten die Burg als eine der ersten Steinburgen im Jahre 1170 zur Verteidigung. Erstmalig in 1250 urkundlich erwähnt, wurde die Burg unter wechselnden Besitzern mehrmals umgebaut. Die komplette Herrschaft Cransberg wurde 1654 von der Familie von Bassenheim gekauft. Im weiteren Verlauf verkam die Burg aufgrund von Geldmangel. 1866 gelangte die Burg in preußischen Besitz, nachdem sie von der Familie von Bassenheim verkauft wurde. Danach erwarb Baron von Biegeleben das Anwesen und baute die Burg um 1874 zu einem Schloss im neugotischen Stil aus. Zum Schloss gehört eine kleine Kapelle. Dort befindet sich die Familiengruft der Familie von Biegeleben. Von 1926 bis zur Enteignung 1939 war Emma von Scheidlein Eigentümerin des Schlosses. Danach wurde das Schloss für eine militärische Nutzung im Auftrag von Albert Speer umgebaut, Soldaten wurden dort rehabilitiert. Gleichzeitig diente Schloss Kransberg auch als Zweigstelle des Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ in Ziegenberg/Wiesental, welches SS-Führer Heinrich Himmler und dem Befehlshaber der Luftwaffe, Herrmann Göring, als Hauptquartier diente. Vor diesem Hintergrund wurde unter dem Schloss eine Bunkeranlage installiert. Eine amerikanische Kampftruppe besetzte 1945 Kransberg und befreite die russischen und französischen Kriegsgefangenen auf Schloss Kransberg. Danach wurde das Schloss als Vernehmungszentrum „Dustbin“ eingerichtet. Albert Speer, der hier einsaß, gehörte auch zu den Vernommenen. 1956 zog eine Dienstelle des BNDs ein, später Teile der deutschen Luftwaffe und der amerikanischen Armee. Ein amerikanischer Kommandostand für einen evtl. Angriff der Ostblockstaaten wurde in den Bunkeranlagen eingerichtet. Zivil genutzt wird die Schlossanlage seit Ende der 1970er Jahre.
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