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Evangelische Unionskirche Idstein

Idstein
+++vor­aus­sicht­lich bis Som­mer 2017 ge­sch­los­sen+++Ge­schich­te:
Die heu­ti­ge evan­ge­li­sche Uni­ons­kir­che wur­de an­s­tel­le ei­nes wohl ro­ma­ni­schen Vor­gän­ger­bau­es un­ter Ein­be­zie­hung äl­te­rer Ge­bäu­de­tei­le um 1340 als Stifts­kir­che St. Mar­tin er­rich­tet. Un­ter Graf Jo­han­nes (1603-1677) wur­de sie ab 1669 zu ei­ner Pre­digt- und Hof­kir­che um­ge­stal­tet. Die Kir­che war Grab­le­ge der Gra­fen und Fürs­ten von Nas­sau. Gr­ab­mä­ler für Herr­scher, Adel und Bür­ger­li­che er­in­nern an de­ren Le­ben und Wir­ken in Id­stein. Die Kir­che heißt seit 1917 Uni­ons­kir­che zur Er­in­ne­rung an die in Id­stein voll­zo­ge­ne Ve­r­ei­ni­gung von Lu­the­ra­nern und Re­for­mier­ten in der Nas­saui­schen Uni­on 1817.Be­son­der­hei­ten:
Au­ßer­ge­wöhn­lich ist die De­cken­ge­stal­tung: 38 groß­for­ma­ti­ge Lein­wand­ge­mäl­de nach bib­li­schen The­men, aus­ge­führt in Ru­bens­scher Ma­nier von Mi­cha­el An­ge­lo Im­men­radt und Jo­hann von San­dr­art, zie­ren De­cken und Ober­ga­den. Kup­fer­stü­cke von An­ton van Dyck lie­fer­ten die Vor­la­ge zu den Apo­s­tel­köp­fen in den Ar­ka­den­zwi­ckeln.

Öffnungszeiten

Besichtigung auf Nachfrage unter 06126/2787 oder gemeindebuero@ev-kirche-idstein.de Die Unionskirche bleibt wegen Restaurierungsarbeiten voraussichtlich bis Sommer 2017 geschlossen!

Adresse

Albert-Schweitzer-Straße 4
65510 Idstein

Anreise

RMV, Haltestelle Idstein ZOB Schulgasse

Kontakt

Evangelische Kirchengemeinde Idstein

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Idstein • 0,05 km
Rhein-Main-Vergnü­gen Rou­te 4: "Durch den Tau­nus bei Id­stein und Bad Cam­berg"
Die Route 4 des Rhein-Main-Vergnügen führt auf einer Länge von 40 Kilometern durch den westlichen Teil des Taunus. Start und Ziel der Tour ist der Idsteiner Bahnhof. Vom malerisch gelegenen Idstein mit seiner historischen Altstadt und dem Hexenturm verläuft die Tour über die Kurstadt Bad Camberg wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt. Die Route beinhaltet mehrere Abschnitte mit über acht Prozent Steigung. Der niedrigste Punkt der Tour liegt bei 205 Meter über NN in Bad Camberg, der höchste Punkt befindet sich in der Nähe des Eichelbacher Hofes mit rund 500 Meter über Normalnull (NN). Die Gesamthöhenmeter betragen über 600 Meter. Wegen der zu absolvierenden Höhenmeter und des hohen Anteils nicht asphaltierter Wege sind Mountain-Bikes oder Trekkingräder für die Fahrt zu empfehlen. Tipp: Die Strecke zwischen Idstein und Bad Camberg lässt sich aufgrund des glatten Belags - mit Ausnahme kurzer Abschnitte in den Ortschaften - hervorragend auch mit Inline-Skates befahren. Kurzbeschreibung der Strecke: Vom Bahnhof in Idstein geht es bergab zum mittelalterlichen Stadtkern mit den liebevoll sanierten und erhaltenen Fachwerkbauten. Nach einem ersten sportlichen Anstieg verläuft die Route einige Meter auf der Straße, bevor eine Abfahrt durch die benachbarten Streuobstwiesen erfolgt. Nach der Abfahrt geht es nach Steinfischbach mit seiner markanten Pfarrkirche. Hinter Steinfischbach steigt die Strecke zum Teil deutlich hinauf zur "Tenne" - ein Auf und Ab mit bis zu 12 Prozent Steigung wartet auf Sie. Nach dem sportlichen Stück, das Sie auf Waldwegen absolvieren, erwartet Sie die verdiente Erholung im Eichelbacher Hof. Dieser ist im Rahmen eines kleinen Abstechers zu erreichen (Achtung: eingeschränkte Öffnungszeiten). Auf der Hauptroute geht es hinab nach Dombach. Dort passiert man das restaurierte alte Rathaus und die Pfarrkirche St. Wendelin. Am Ortsausgang von Dombach biegt die Route in das Dombachtal ein. Nach einem kurzen Stück erreicht man eine Wassertretanlage, in der man sich die Füße kühlen kann, bevor die letzte Steigung auf dem Weg nach Bad Camberg ansteht. Nach dem Anstieg eröffnet sich dem Betrachter ein einmalig schöner Ausblick auf die Landschaft des "Goldenen Grundes", einer Senke, die ihren Namen von dem hier angebauten, goldgelb schimmernden Getreide hat. Von dort führt ein von sieben Stationssteinen ("Sieben Fußfälle") gesäumter Weg hinunter nach Bad Camberg, wo der mittelalterliche Obertorturm, das Wahrzeichen der Stadt, die Blicke auf sich zieht. Nach dem Verlassen der Kurstadt geht es in Richtung Süden über Würges nach Walsdorf. Der bereits 774 urkundlich erwähnte Idsteiner Ortsteil hatte stadtrechtsähnliche Privilegien und war ummauert. Hinter der Ortslage führt ein längerer, leicht ansteigender, windanfälliger Streckenabschnitt auf einen Höhenrücken. Hier stößt man auf die "Hohe Straße", auf der man zurück zum Ausgangsort Idstein gelangt. Die Tour ist in beide Richtungen durchgängig mit dem Piktogramm "Rhein-Main-Vergnügen" (mit der Ziffer 4) markiert.
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