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Barockkirche Hasselbach

Weilrod
Ge­schich­te:
Als ein­zi­ger der Weil­ro­der Orts­tei­le hat Has­sel­bach die Zei­ten der Re­for­ma­ti­on, re­li­gi­ös ge­se­hen, un­ve­r­än­dert über­stan­den – und ist heu­te ka­tho­li­sche En­kla­ve der Groß­ge­mein­de. Denn wäh­rend 1526 Graf Phi­l­ipp von Nas­sau-Weil­burg in sei­nen Weil­nau­er Ge­bie­ten die Re­for­ma­ti­on ein­führ­te, blieb Has­sel­bach ka­tho­lisch, weil es dem Kur­fürst-Erz­bi­schof von Tri­er un­ter­stand. Am 22. Ok­tober 1749 fie­len so­wohl die Has­sel­ba­cher Kir­che, mit­s­amt Al­tä­ren und In­ven­tar, als auch die um­ste­hen­den Häu­ser und Scheu­nen ei­nem ver­hee­ren­den Feu­er zum Op­fer – und am 11. Mai 1751 be­gann der Neu­bau am al­ten Stand­ort: auf ei­nem Fel­sen, mit­ten im Dorf. Am 13. Ju­li wur­de sie zu­sam­men mit den drei neu­en Glo­cken in ei­ner fei­er­li­chen Ze­re­mo­nie ge­seg­net. Licht­durch­flu­tet ist das Has­sel­ba­cher Got­tes­haus, ei­ne von West nach Ost ge­rich­te­te Saal­kir­che mit ein­ge­zo­ge­nem Chor, Mul­den­ge­wöl­be und Turm im Wes­ten. Ei­ne Ei­gen­tüm­lich­keit al­ler­dings hat die Pfarr­kir­che: ei­nen schie­fen Turm, der sich et­wa 40 Zenti­me­ter aus dem Lot be­fin­det. Ein­s­turz­ge­fahr be­steht je­doch nicht. Im­mer wie­der muss­te in der lan­gen Kir­chen­ge­schich­te sa­niert und re­no­viert wer­den. Heu­te je­doch kann man die beim Kir­chen­bau ur­sprüng­lich vor­ge­nom­me­ne Farb­ge­stal­tung be­wun­dern. In all den Jah­ren ist es der Kir­che auch ge­lun­gen, ih­re ur­sprüng­li­che Ba­rock­aus­stat­tung weit­ge­hend zu er­hal­ten

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind im Pfarramt in Hasselbach zu erfragen.

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Kontakt

Katholisches Pfarramt Hasselbach

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Weilrod • 0,81 km
Vo­gel­burg
Die Vogelburg mitten im Naturpark Hochtaunus gelegen, ist ein Vogelpark ganz besonderer Art. Sie verdankt ihre Entstehung und permanente Weiterentwicklung seit 1981 der Initiative eines Vogelliebhabers, der sich aus familiärer Tradition schon seit Jahrzehnten der Pflege von Papageien widmet. Viele Vögel sind handzahm, lassen sich gerne füttern und überraschen den Besucher mit ihren Redekünsten und akrobatischen Klettereien. Ihr Freisitz ist nur möglich, weil - eine feste Bindung an den Ort besteht - die Haltebedingungen stimmen und - der richtige Sozialpartner gefunden wurde. Eine einzigartige Vielfalt an handzahmen Papageien und aufschlußreiche Lehrpfaden, ein reicher Farbenreigen an Blumen und Blüten im Frühling und Sommer machen den Besuch zu einem Erlebnis. Tausende Tonnen von Natursteinen, von Hand zu einem burgähnlichen Gemäuer verarbeitet, bietet unzähligen Aras, Kakadus und Amazonen ein Zuhause, in dem sie völlig ungebunden und frei von physischen und psychischen Belastungen leben können. Viele Papageienhalter gaben ihre Tiere der VOGELBURG zur Dauerunterbringung. Gründe hierfür waren zum Beispiel: - dem Vogel mehr Lebensqualität zu bieten - die Lebensumstände hatten sich geändert - die Tierhaltung war wegen einer Allergie nicht mehr möglich Hierzu werden Sie Mitglied im VOGELBURG-CLUB (näheres auf der Internetseite der Vogelburg) und geben Ihr Tier der VOGELBURG auf Dauer in Pension. Ihr Papagei findet hier einen Zufluchtsort, an dem er bis zu seinem Lebensende noch ein erfülltes Leben führen, einen Partner finden und gegebenenfalls sogar noch Nachwuchs aufziehen kann. Natürlich sind die Clubmitglieder herzlich eingeladen, ihre Schützlinge so oft wie möglich auf der VOGELBURG zu besuchen.
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