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Kleinkastell Altes Jagdhaus

Oberursel (Taunus)
Das Klein­ka­s­tell „Al­tes Jagd­haus“, ge­le­gen un­weit des Sand­pla­ckens, wur­de in der Mit­te des 2. Jahr­hun­derts nach Chris­tus er­rich­tet. Da­mit stammt es aus der Zeit, in der am Li­mes die stei­ner­nen Wach­tür­me die äl­te­ren höl­zer­nen ablös­ten. Sei­nen Na­men hat das Ka­s­tell von ei­nem im 16. Jahr­hun­dert er­rich­te­ten Bau im In­nen­be­reich, des­sen Fun­da­men­te heu­te noch sicht­bar sind. Bei dem Bau han­del­te es sich wahr­schein­lich um ein Jagd­haus des Wald­bo­ten der Fürs­ten von Hes­sen. Nach­ge­wie­sen sind ein Hauptraum mit Ka­min und ein­ge­mau­er­ten Sitz­plät­zen so­wie ein Kel­ler.Die an­ti­ke In­nen­be­bau­ung des Ka­s­tells be­stand ver­mut­lich nur aus zwei Holz­ba­ra­cken. Das Mau­er­werk be­steht aus Quar­zit­bruch­stei­nen, die oh­ne Mör­t­el bin­de­ar­tig und meist un­ter Ein­hal­tung von durchlau­fen­den Schich­ten auf­ge­mau­ert wur­den. Das Ka­s­tell war nicht durch ei­nen um­lau­fen­den Gr­a­ben ge­si­chert. Der Ein­gang be­fin­det sich auf der dem Li­mes zu­ge­wand­ten Sei­te und ist 3,30 m breit.Die Auf­ga­be des Ka­s­tells war es, die Pass­stra­ße über den Sand­pla­cken (669 m) zu si­chern. Die da­für not­wen­di­ge Be­sat­zung - ver­mut­lich 20 bis 30 Mann, die in Holz­ba­ra­cken im In­ne­ren un­ter­ge­bracht wa­ren - wur­de wahr­schein­lich von der Trup­pe des na­he­ge­le­ge­nen Ka­s­tells am Klei­nen Feld­berg ge­s­tellt oder aber von der Saal­burg. Das Ka­s­tell wur­de be­reits 1893 aus­ge­gr­a­ben. Im Jahr 2009 wur­de es um­fas­send sa­niert.

Öffnungszeiten

frei zugänglich

Adresse

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Weil­tal­weg Rad- und Wan­der­weg
Die Wegeführung: Der Weiltalweg startet in knapp 700 Metern Höhe am Roten Kreuz in Schmitten . In unmittelbarer Nähe der Weilquelle führt Sie der Weg zunächst entlang des Naturschutzgebietes "Reifenberger Wiesen" nach Oberreifenberg. Kurz danach biegt der Weg ins Weiltal ab. Folgen Sie in Schmitten der entsprechenden Markierung (grünes Eichenblatt auf weißen Hintergrund mit blauem Rahmen), gelangen Sie über Dorfweil, Brombach, Hunoldstal und Treisberg nach Neuweilnau. Von dort geht es über Weilrod und Weilmünster (und den dazu gehörenden Ortsteilen) nach Weilburg an der Lahn. Charakter: Mit einer Gesamtlänge von 47,5 km erstreckt sich der Weg vom Hochtaunus bis zur Residenzstadt Weilburg. Auf dem Weg ist ein Höhenunterschied von 560 m zu bewältigen. Der Höhenunterschied ergibt sich durch das überwiegend sanfte Gefälle, das den Weg bei seinem Verlauf in Richtung Norden charakterisiert. Für Wanderer und Radfahrer ist der Weiltalweg gleichermaßen geeignet. Gut ausgebaut und mit vielen Rastmöglichkeiten versehen, führt er stets an der romantischen Weil entlang. Der erste Teil des Weges im Hochtaunus führt durch tiefen Wald und erfordert hier und da ein wenig Kraft und Kondition. Festes Schuhwerk und eine breitere Bereifung sind daher zu empfehlen. Das eher wellige Terrain des Usinger Landes lässt den Weg gemütlich auslaufen. Der Weg ist gesäumt mit Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten aller Art. Hinzu kommen atemberaubende Ausblicke. Und auch gastronomisch gesehen kommen Sie voll auf Ihre Kosten: gemütliche Gasthöfe und ausgezeichnete Restaurants warten mit regionalen Spezialitäten auf. An- und Abreise: Den Startpunkt des Weiltalweges erreichen trainierte Sportler über eine Vielzahl gut ausgeschilderter Wander- bzw. Forstwege (eine kostenfreie Übersicht erhalten Sie in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum). Wer den Weg zum Roten Kreuz nicht zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen möchte, kann in den Weiltalbus (Linie 245) am Bahnhof in Bad Homburg oder am Taunus-Informationszentrum in Oberursel einsteigen. Der Bus fährt von Mai bis Oktober und ist mit einem Radanhänger ausgestattet. Außerhalb der Saison erreichen Sie den Startpunkt des Weges (Haltestelle "Rotes Kreuz"; Zuführungen: Haltestelle "Sandplacken") natürlich auch mit den regulären Buslinien. Vom Endpunkt des Weges in Weilburg gelangen Sie natürlich auch wieder zurück in den Hochtaunus. Auch dazu können Sie die Linie 245 nutzen. Bitte beachten Sie: Aufgrund der begrenzten Kapazitäten werden Radwandergruppen ab drei Personen um Voranmeldung gebeten. Kontaktdaten und Informationen zu den Fahrzeiten sowie den Haltestellen entnehmen Sie bitte dem Flyer des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV) zum Weiltalbus. Den Informationsflyer des Taunus Touristik Service können Sie auf dieser Webseite in der Rubrik Broschüren unter "Service und Infos" herunterladen. Eine Printversion und weitere Informationen erhalten Sie im Taunus-Informationszentrum in Oberursel.
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Neu-Anspach • 2,60 km
Win­ter­müh­le
Der landwirtschaftliche Betrieb Wintermühle ist ein von Deutschen Reiterlicher Vereinigung anerkannter Zucht- und Ausbildungsbetrieb. Seit 1995 werden in dem Betrieb Pferdewirte (Ausbildungsschwerpunkt Zucht und Haltung) ausgebildet. Die Wintermühle (zu bewirtschaftende Fläche: ca. 80 ha) beherbergt 120 Pferde, deren Versorgung durch kundige Landwirtschaftshelfer und Pferdepfleger gewährleistet ist. Der Betrieb umfasst zwei Reithallen, drei Außenplätze, ein Longierplatz, eine Longieranlage, ein Laufband, Paddocks oder Einzelkoppeln sowie großzügige Weiden. Der Pferdepensionsbetrieb Wintermühle stellt Boxen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. In der monatlichren Boxenmiete sind Entmistung, Futter, die Nutzung der Einrichtungen und die Auslaufkoppeln enthalten. Eine Führanlage steht den Pferden ebenso zur Verfügung wie Waschplätze und Solarien. Es ist möglich saisonal Koppeln anzumieten. Die Ausbildung der Reiter und Pferde wird durch die optimalen Voraussetzungen der Anlage ermöglicht: - 1 Reithalle 20 m x 60 m + Winkel 20 m x 20 m - 1 Reithalle 20 m x 40 m - 4 Außenplätze - 20 ha Pferdekoppeln Im Reitshop der Wintermühle finden Sie sowohl Ausrüstungen für Pferde als auch für Reiter. Sie finden für den Reiter von Handschuhen, über Reithosen bis zur Plastronnadel all das, was das Herz begehrt. Pferde können u.a. ausgestattet werden mit Bandagen und Satteldecken. Im Restaurant "Zur Wintermühle" wird täglich ein leckeres Tagesgericht sowie eine kleine Auswahl an Speisen geboten. Die Küche orientiert sich an deutschen Klassikern, welche mit frischen internationalen Akzenten versehen werden. Familienfeiern können in der Wintermühle für bis zu 40 Personen ausgerichtet werden. Reservierungen: (0 60 81) 44 59 62.
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