Wambacher Mühlenmuseum

Schlangenbad
Schon früh machte sich der Mensch die Kraft des Wassers mit Hilfe von Wasserrädern zu Nutze. An zahlreichen Bächen entstanden Mühlen für die unterschiedlichsten Zwecke. So auch in Schlangenbad-Wambach, angetrieben von der oberhalb des Schlangenbader Ortsteils Bärstadt entspringenden Walluf die bei Niederwalluf in den Rhein mündet. Im Mittelalter verlief hier eine Grenze, die am Westufer über Jahrhunderte durch das Rheingauer Gebück gesichert wurde. 26 Mühlen gab es in früheren Jahrhunderten am Bachlauf, die u.a. auch die Stadt Mainz versorgten. Älteste Dokumente über diese Mühlen, die im Besitz der Klöster und des Adels waren, stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Wambacher Mühle war eine Mahl- und Ölmühle und wurde im Jahr 1756 erstmals erwähnt. Nachdem sie im Jahr 1888 abbrannte, wurde sie 1889 neu errichtet. Wann der Betrieb der Mühle endgültig eingestellt wurde, ist nicht bekannt. Ab Ende des 19. Jahrhunderts war die Mühle auch Wirtschaft, heute „Wambacher Mühle“ Landgasthaus & Hotel. Die Dauerausstellung im Museum präsentiert Werkzeuge und Arbeitsstätten alter Handwerkskunst, wie z.B. Schmiede, Maler- und Schusterwerkstatt, eine landwirtschaftliche Schrotmühle, Apothekengeräte und eine umfangreiche Dokumentation über „Die Mühlen an der Walluf“. Im Außenbereich wartet darüber hinaus ein abwechslungsreicher Barfußweg mit 16 Stationen auf die blanken Fußsohlen. Das Mühlenmuseum ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet und ein wunderschönes Ausflugsziel für die ganze Familie mitten in der Natur.

Adresse

Bäderstraße
65388 Schlangenbad

Kontakt

Wambacher Mühlenmuseum
Karlheinz und Ursula Luft
Telefon: (0 61 29) 12 22

Öffnungszeiten

* Wegen der Corona-Pandemie können abweichende Öffnungszeiten gelten. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Status direkt beim Anbieter.