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Museum im Gotischen Haus

Bad Homburg v.d. Höhe
Das Museum im Gotischen Haus widmet sich der Kunst- und Kulturgeschichte Bad Homburgs v. d. Höhe. Das Gebäude selbst wurde zwischen 1823 und 1828 im Auftrag der Landgräfin Elizabeth (1770-1840), Tochter des britischen Königs Georg III., als Jagd- und Lustschlösschen für ihren Mann, Landgraf Friedrich VI. Josef (1769-1829), erbaut. Seine außergewöhnliche Architektur vereint Elemente der Tudorgotik und des Klassizismus und ist außerhalb Englands einzigartig auf dem europäischen Festland.Die Dauerausstellung präsentiert Zeugnisse der dörflichen Vergangenheit, über die allmähliche Entwicklung des Ortes zur Zeit der Landgrafen (1622 – 1866), bis hin zum international renommierten Kur- und Badeort. Einen Einblick in die Industriegeschichte Bad Homburgs und in die Kulturgeschichte der Kopfbedeckungen ermöglicht die große Hut-Abteilung. Anhand des legendären Homburg Huts der Fa. Möckel, aber auch einiger ihrer Gerätschaften und Maschinen, kann die komplizierte Herstellung von Hüten verdeutlicht und ihr traditioneller und modischer Variantenreichtum bewundert werden. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen widmen sich Einzelaspekten der kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlung.Themen:
Kunst, Skulptur, Architektur, Gartenarchitektur, Alltag (Handwerk, Industrie usw.), Mode, Homburg

Öffnungszeiten

Montag geschlossen
Dienstag bis Samstag 14:00-17:00 Uhr
Sonntage und Feiertage 10:00-18:00 UhrBesondere Regelungen:
Schulen und Kindergärten nach Verabredung auch Vormittags

Preise

Erwachsene 2,00 €
Kinder bis 14 Jahre frei
Reduzierter Eintrittspreis 1,00 €
Studenten/Rentner/Behinderte 1,00 €

Adresse

Tannenwaldweg 102
61350 Bad Homburg v.d. Höhe

Anreise

Zu Fuß: etwa 2,5 km vom Schloss, entlang der Tannenwaldallee, in Richtung Großer TannenwaldMit dem Auto: die A 661 bis Abfahrt Bad Homburg/Oberursel Nord, dann auf die B 456 Richtung Stadtmitte, nach ca. 2,5 km an der Kreuzung links nach Dornholzhausen, von dort bitte der Beschilderung Gotisches Haus folgen.Mit Buslinie 1, 11 bis Haltestelle Gotisches HausMit Bahn-/U-Bahn-Linie: U 2 bis Gonzenheim; S 5 bis Haltestelle Bad Homburg Bhf., von dort weiter mit Buslinie 1 und 11 (s. o.).

Kontakt

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Bad Homburg v.d. Höhe • 1,19 km
Land­gräf­li­che Gar­ten­land­schaft
Die landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburg Landgraf Friedrich V. Ludwig (1728-1820) und seine Frau Caroline (1746-1821) ließen 1770 den barocken Schlosspark in einen Landschaftsgarten umgestalten, die Tannenwald-Allee anlegen und mit Säulenpappeln bepflanzen. Zielpunkt der Allee war der Große Tannenwald, der der Allee den Namen gab. Entlang dieser Allee schenkte Friedrich V. Ludwig seinen fünf Söhnen Grundstücke. So entstanden der spätere Englische Garten (des ältesten Sohnes Friedrich, dem späteren Friedrich VI. Josef), der Louis-Garten, der Ferdinands-Garten, Gustavs-Garten und der Philipps-Garten. Für seine Frau Caroline legte Friedrich V. Ludwig den etwas abseits gelegenen kleinen Tannenwald in anglo-chinesischen Stil an. Diese Gärten bilden in ihrer Gesamtheit die Landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburg. Übersicht über die Gartenlandschaft Bad Homburg 01. Schlossgarten 02. Englischer Garten 03. Louisgarten 04. Gustavgarten 05. Kleiner Tannenwald 06. Ferdinandgarten 07. Philippsgarten 08. Großer Tannenwald 09. Forstgarten 10. Hirschgarten 11. Tannenwaldallee 12. Elisabethenschneise Besonderheiten: Am eindrucksvollsten ist ein Spaziergang vom Schloss Bad Homburg durch die Tannenwaldallee Richtung Taunus bis zum Hirschgarten, mit Unterbrechung am Gotischen Haus. Hier befindet sich das Stadtmuseum und ein kleines Café. Den Kleinen Tannenwald, der in den letzten Jahren aufwändig rekonstruiert wurde, findet man dann gleich zu Beginn der Strecke am Ende der von der Tannenwaldallee abzweigenden Kreuzallee.
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