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Museum Burg Kronberg

Kronberg im Taunus
Die Ge­schich­te der Burg Kron­berg ist In­halt der Dau­er­aus­s­tell­lung, die im Nord­flü­gel der Mit­tel­burg zu be­sich­ti­gen ist. Sie be­leuch­tet das Le­ben der Her­ren von Kron­berg bis zum Er­lö­schen der Fa­mi­lie 1704, die nach­fol­gen­de Nut­zung der Burg und ih­re bau­li­che Ret­tung und Ve­r­än­de­rung durch Vic­to­ria Kai­se­rin Fried­rich, der sie seit 1892 ge­hör­te.Be­son­de­re At­trak­tio­nen des Mu­se­ums sind die ori­gi­nal­ge­t­reu nach­ge­bau­te Rüs­tung des Hart­muth VI. von Kron­berg aus dem 14. Jahr­hun­dert und die mit Ge­rät­schaf­ten aus­ge­stat­te­te Küche. Der Mu­se­ums­rund­gang ist nur im Rah­men ei­ner Füh­rung mög­lich.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten Burggelände:
Mitte März bis Oktober
Mittwoch-Freitag*, Samstag 13:00-17:00 Uhr
Sonn- u. Feiertags 11:00-18:00 UhrFührungen:
Mittwoch, Donnerstag, Freitag*, Samstag 14:00, 15:00, 16:00 Uhr
Sonn- u. Feiertags stündlich zw. 12:00 und 17:00 Uhr*) freitags von Mitte Juni bis Mitte September

Preise

Museumsführungen (einschl. Burggelände)
5,00 €
3,00 € ermäßigt
10,00 € Familien

Adresse

Schlossstraße 10-12
61476 Kronberg im Taunus

Kontakt

Stiftung Burg Kronberg im Taunus

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Kronberg im Taunus • 0,03 km
Burg Kron­berg
Burg Kronberg ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Baukunst, anhand dessen sich der Wandel von einer Verteidigungsanlage zur Wohnburg nachvollziehen lässt. Das weiträumige Außengelände mit Prinzengarten, Lehrergarten und Eibenhain ist für Naturliebhaber ein besonderes Erlebnis. Im Hof der Oberburg steht Hessens größter kartierter Weißdorn. In den drei Sälen des restaurierten "Großen Hauses" finden während der Saison von Ostern bis Ende Oktober verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Burgmuseum ist der Geschichte der Burg und ihrer Eigentümer gewidmet. Hier geht es zum Imagefilm der Burg Kronberg. Geschichte: Der Bau der Oberburg mit dem später aufgestockten Bergfried begann etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, durch eine in Eschborn ansässige, in Reichsdiensten stehende Familie.1230 ist erstmalig der Name von Kronberg erwähnt. Die später entstandene Unterburg ist bis auf Torhaus und Burgkapelle untergegangen. Ab etwa 1320 errichteten die Herren von Kronberg die sogenannte Mittelburg als Wohnburg für den Kronenstamm. Zunächst entstand das Große Haus, Mitte des 15. Jh. den Nordflügel, der heute das Burgmuseum beherbergt. lzwei große Wohnhäuser, benannt nach den Familienzweigen Kronenstamm- und Flügelstammhaus. Mit dem Erlöschen des Geschlechts von Kronberg 1704 gelangte die Burg in kurmainzisches Eigentum. 1892 schenkte Kaiser Wilhelm II. die dem Preußischen Staat gehörende und verfallende Burg seiner in Kronberg auf Schloss Friedrichshof lebenden Mutter, Victoria Kaiserin Friedrich, die sie ergänzend und historisierend restaurieren ließ. 1912 wurde als jüngster Bau der sogenannte Prinzenturm errichtet. Im selben Jahr wurde die Burg als Museum zugänglich gemacht. 1992 erwarb die Stadt Kronberg die Burg Kronberg von der Hessischen Hausstiftung, bis auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und nur teilweise wiederhergestellte Burgkapelle. Sie ist die Grablege des Hauses Hessen und nicht öffentlich zugänglich .Seit 1994 betreiben die Stadt und die Bürger Kronbergs gemeinsam im Rahmen der Stiftung Burg Kronberg im Taunus die Burg mit dem Ziel, das Baudenkmal zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach auswändiger Restaurierung konnte 2008 im Nordflügel der Mittelburg das Burgmuseum eröffnet werden. Zwei der drei Säle im Westflügel, dem Großen Haus, sind restauriert und werden für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besonderheiten: Gotische Küche mit vielen Gerätschaften, Burgmuseum, Freiturm
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Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
In den historischen Räumen im ersten Obergeschoß der sogennanten Streitkirche beleuchten seit 2001 auf 300 qm Ausstellungsfläche zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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