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Kirdorfer Heimatmuseum

Bad Homburg v.d. Höhe
Als Teil der Bad Hom­bur­ger Mu­se­ums­land­schaft ver­mit­telt­das Mu­se­um ei­nen Ein­blick in die Ge­schich­te des heu­ti­gen Stadt­teils Kir­dorf. Sie wird in an­sp­re­chen­der und leicht ver­ständ­li­cher Wei­se im Her­zen von Kir­dorf, di­rekt ne­ben dem so ge­nann­ten Tau­nus­dom, der Kir­dor­fer Pfarr­kir­che, prä­sen­tiert. The­men­schwer­punk­te der stän­di­gen Aus­stel­lung bil­den Orts­ge­schich­te, Glau­be und Kir­che und das viel­fäl­ti­ge Ve­r­eins­le­ben in Kir­dorf. Stän­di­ge Wei­ter­ent­wick­lun­gen und wech­seln­de Son­der­aus­stel­lun­gen sor­gen da­für, das Mu­se­um im­mer wie­der ein­mal für ei­nen Be­such at­trak­tiv zu ma­chen. Das Mu­se­um ist auch ein Ort der Be­geg­nung bei den un­ter­schied­lichs­ten Ver­an­stal­tun­gen.

Öffnungszeiten

Jeden Sonntag 13:00-16:00 Uhr, jeden Mittwoch 15:00-17:00 Uhr
Sonderführungen und Sonderöffnungszeiten auf Anfrage.

Preise

Eintritt frei

Adresse

Am Kirchberg 41
61350 Bad Homburg v.d. Höhe-Kirdorf

Kontakt

Hans Leimeister

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Kirchen
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Kir­che St. Jo­han­nes
Geschichte: Gerne wird die Kirche St. Johannes im Stadtteil Kirdorf als Taunus-Dom bezeichnet. Erbaut in den Jahren 1858-1862, gilt sie als eine der letzten großen Sakralbauten im spätklassizistischen Rundbogenstil in Deutschland, bevor dieser endgültig von der Neoromanik und Neogotik abgelöst wurde. Der Bau ist als eigenständige schöpferische Leistung des 19. Jahrhunderts zu betrachten, bei der dem Architekten, dem Mainzer Dombaumeister Ignaz Opfermann (1799-1866) eine Modifikation des byzantinischen Stils gelang. Charakteristisch für die klassizistische Tradition des Rundbogenstils ist das Streben nach Symmetrie, die nahezu völlige Gleichgestaltung der Gebäudeteile beiderseits der Längsachse, der Verzicht auf formale Variation der Details und die Stellung und Anordnung der Türme. Der Bau befindet sich inmitten des Ortes in Hanglage. Die dreischiffige Anlage mit vorgesetzter Zweiturmfassade mit Vorhalle und Vorraum präsentiert sich mit einem breiten Mittelschiff und zwei halb so breiten Seitenschiffen, die nach hinten mit zwei Seitenkapellen abschließen. Vier schlanke Pfeiler tragen die Gewölbe, die als Flachkuppel gebildet sind. Die Gewölbe werden getragen von vier oktogonalen Pfeilern auf hohen Sockeln mit profilierten Abschlüssen. Die Pfeiler besitzen aufwendig geschmückte Kapitelle, deren Dekor aus Zungenblatt- und Palmettenornamenten, Engelsköpfen und Palmettenfriesen besteht. Das Innere überrascht durch eine Großzügigkeit der Architektur, die im Rhein-Main-Gebiet ihresgleichen sucht.
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