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Heimatmuseum Seulberg

Friedrichsdorf
Das lie­be­voll re­stau­rier­te Ge­bäu­de be­her­berg­te um 1780 ei­ne klei­ne Leh­rer­woh­nung und di­en­te als Schu­le und Rat­haus. Die Schu­le be­zog 1898 ein neu­es Ge­bäu­de und als sch­ließ­lich 1964 auch das Bür­ger­meis­ter­amt um­sie­del­te, konn­te der neu ge­grün­de­te Ve­r­ein für Ge­schich­te und Hei­mat­kun­de dort ein Hei­mat­mu­se­um ein­rich­ten. 1995 wur­de es durch ei­nen mo­der­nen An­bau, der wech­seln­den Aus­stel­lun­gen di­ent, er­wei­tert. Der Schwer­punkt der stän­di­gen Ex­po­na­te liegt auf Land- und Haus­wirt­schaft, Hand­werk und Töp­fe­rei. Auch das Seul­ber­ger Ve­r­eins­le­ben mit sei­nen zum Teil jahr­hun­der­teal­ten Tra­di­tio­nen wird be­leuch­tet. Wech­seln­de Aus­stel­lun­gen zu den un­ter­schied­lichs­ten The­men er­gän­zen das An­ge­bot. Be­son­ders be­liebt sind die drei über das Jahr ver­teil­ten Märk­te – Os­ter­markt, Aulo­fen- und Ni­ko­laus­markt. Zahl­rei­che Kunst­hand­wer­ker prä­sen­tie­ren dann ih­re ge­fer­tig­ten Schät­ze und selbst­ge­ba­cke­ner Ku­chen satt lädt zum Ge­nie­ßen und Ver­wei­len ein.The­men:
Wech­seln­de The­men­schwer­punkt von Fächern bis Kunst auf dem Ei. Drei Wech­sel­aus­stel­lun­gen jähr­lich.

Öffnungszeiten

Mittwoch und Donnerstag 09:00–12:00 Uhr
Sonntag 14:00–17:00 Uhr
An den Sonntagen mit Marktgeschehen 10:00–17:00 Uhr
In den hessischen Ferien und feiertags ist das Museum geschlossen.

Adresse

Alt Seulberg 46
61381 Friedrichsdorf

Kontakt

Heimatmuseum Seulberg
Dr. Erika Dittrich

Kommende Veranstaltungen

Ausstellungen
11.02.2018
Ei­er aus Stein, Me­tall, Holz und Glas bringt auch der Os­terhas'
Sonderausstellung im Heimatmuseum Seulberg
Das Ei ist seit Jahrtausenden Mittelpunkt ritueller und kultischer Handlungen. Es steht als Symbol für das Leben schlechthin, für die Wiederkehr des Lebens im Frühling, für Fruchtbarkeit, Zuneigung, Freundschaft, Liebe und im Christentum für die Auferstehung Jesu. Seit dem 12. Jahrhundert verschenkt man Eier und bringt sie zum Schutz gegen Unwetter und zur Erlangung der Fruchtbarkeit auf die Felder. Das Eierschenken selbst leitet sich vermutlich aus dem Brauch der Abgabe von Zinseiern ab, als in der Naturalwirtschaft die Steuern an den Grundherrn eben in Naturalien bezahlt werden mussten. Daraus entwickelt sich im 17. Jahrhundert der Brauch des Verschenkens von Eiern, die man färbte und verzierte. Mit dem Barock beginnt dann die Verfremdung des Eies. Neue Dekorationsformen mit unterschiedlichsten Materialien, wie Perlen, Drähte, Hufeisen oder Stickereien inspirierten schließlich dazu, das Oval aus unterschiedlichsten Materialien wie Elfenbein, Porzellan, Metall und Holz herzustellen. Die vollkommene Form des Eies reizt die unterschiedlichsten Handwerker, Künstler und Designer sich damit kreativ auseinanderzusetzten. Dies reicht von geschliffenen Steineiern, über Metalleier emaillierte oder mit Edelsteinen besetzt bis hin zu industriell gefertigten Blecheiern, mit Spieluhren oder Süßigkeiten gefüllt, sogar gedrechselte Holzeier und geblasenen und geformten Glaseiern. In vielfältigen Ausführungen kommt es zu Verbindungen zwischen den einzelnen Materialien. Den Möglichkeiten der Künstler sind keine Grenzen gesetzt. Die berühmtesten Eier dieser Art sind die Eier des St. Petersburger Juweliers Fabergé, die er als Ostergeschenk für die Zarenfamilie anfertigte. Basis der facettenreichen Schau bildet die umfangreiche Sammlung von Christine Klostermann. Gerne begleiten wir Sie nach Voranmeldung mit einer Führung durch die Ausstellung. Kaffee und Kuchen in unserer gemütlichen Klause runden den Museumsbesuch ab.
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Ausstellungen

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