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Heimat- und Dorfmuseum Pfaffenwiesbach

Wehrheim
Ein umfassendes Bild der dörflichen Lebens- und Arbeitswelt bietet das Heimat- und Dorfmuseum Pfaffenwiesbach in der "Alten Schule". Auf dem Dachboden des Heimatmuseums zeigen eine umfangreiche Landkartensammlung und originale Schulbänke, wie Kinder einst unterrichtet wurden. Einrichtungsgegenstände aus Schlaf- und Wohnzimmer Pfaffenwiesbacher Familien sowie eine Küche mit Herd, Geschirr und Geräten geben einen Einblick in das Dorfleben vergangener Tage. Zahlreiche Arbeitsgeräte und Werkzeuge veranschaulichen, wie früher auf dem Feld und in der Scheune gearbeitet wurde. So haben die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Pfaffenwiesbach zum Beispiel zahlreiche Exponate aus der Milchwirtschaft zusammengetragen - vom Butterfass bis zur Zentrifuge. Fast alle Ausstellungsstücke stammen aus Haushalten, Handwerksbetrieben und bäuerlichen Anwesen im Ort.

Öffnungszeiten

Auf Anfrage beim Heimat- und Verkehrsverein Pfaffenwiesbach

Preise

Eintritt frei

Adresse

Lindenstraße 5
61273 Wehrheim

Anreise

Von Frankfurt kommend auf der A 661 bis zur Ausfahrt Richtung Usingen/Weilburg fahren. Auf der B 456 (Saalburgchaussee) an der Saalburg vorbei bis zur Abfahrt Wehrheim in die Ortsmitte weitersteuern, auf der Vorfahrtsstraße bleiben. Nun in Richtung Pfaffenwiesbach orientieren. In Pfaffenwiesbach nach rechts in die Nauheimer Straße abbiegen, dann in der Lindenstraße an der Wiesbachtalhalle parken.Von Butzbach kommend auf der A 5 bei der Abfahrt Ober-Mörlen/Usingen in Richtung Usingen fahren. In Usingen Richtung Bad Homburg auf die B 456 abbiegen und bis in die Wehrheimer Mitte fahren, auf der Vorfahrtsstraße bleiben. Nun in Richtung Pfaffenwiesbach orientieren. In Pfaffenwiesbach nach rechts in die Nauheimer Straße abbiegen, dann in der Lindenstraße an der Wiesbachtalhalle parken.Von Weilburg kommend auf der B 456 durch Usingen Richtung Bad Homburg fahren, bis zur Abfahrt Wehrheim fahren und in die Ortsmitte fahren, auf der Vorfahrtsstraße bleiben. Nun Richtung Pfaffenwiesbach weiterfahren. Nun in Richtung Pfaffenwiesbach orientieren. In Pfaffenwiesbach nach rechts in die Nauheimer Straße abbiegen, dann in der Lindenstraße an der Wiesbachtalhalle parken.

Kontakt

Heimat- und Dorfmuseum Pfaffenwiesbach
Holger Petersen

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Ka­tho­li­sche Kir­che Fried­richs­thal
Die Katholische Kirche in Friedrichsthal hat aufgrund ihrer Lage auf dem Friedhof das Patrozinium „Zur schmerzhaften Gottesmutter Maria“. Maria litt sehr aufgrund des Leidens und Sterbens ihres Sohnes Jesus am Kreuz und gilt bei den Gläubigen als solidarische Gottesmutter für viele Leidenden und Trauernden, die die Mutter Gottes in schweren Lebenssituationen anrufen und um Trost bitten. Als im Jahre 1814 bei einem verheerenden Ortsbrand ein großer Teil des heutigen Usinger Stadtteils Kransberg vernichtet wurde, wanderte ein Teil der heimatlosen Dorfbevölkerung in das Holzbachtal aus. Dort gründeten sie das Dorf "Friedrichsthal", das nach Herzog Friedrich von Nassau-Usingen benannt wurde. Der kirchliche Lebensmittelpunkt mit Gottesdiensten und Seelsorge fand allerdings weiterhin heimatverbunden in Kransberg statt. 1929 wurde der Friedhof in Friedrichsthal eingeweiht und wenige Jahre später entstand dort eine kleine Kapelle. Um nicht mehr den weiten Weg zu den Gottesdiensten nach Kransberg in Kauf nehmen zu müssen, entschlossen sich die Friedrichsthaler Bürger in Eigenleistung zum Bau der Marienkirche Ende der 50er Jahre. Anfang der 90er Jahre wurde jedoch ein schlechter baulicher Zustand festgestellt und da die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu teuer würden, wurde die alte Friedhofskapelle in den Jahren 2000/2001 in eine Katholische Filialkirche umgebaut. Im Jahre 2001 wurde der neugotische Hochaltar unbekannter Herkunft feierlich geweiht. Im Turm läuten zwei Glocken. Durch die Reformierung der zivilen Stadt- und Gemeindegrenzen im Jahre 1976 wird die Gemeinde Friedrichsthal von der Pfarrei Pfaffenwiesbach kirchlich und seelsorgerisch mitbetreut. In der Kirche Friedrichsthal werden auch evangelische Gottesdienste gefeiert.
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