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Freilichtmuseum Hessenpark

jetzt geschlossen
10:00 ‒ 17:00 Uhr
Neu-Anspach
Im Freilichtmuseum Hessenpark, dem Freilichtmuseum des Landes Hessen, erwartet den Besucher das ganze Jahr ein spannender Rund-um-Blick über 400 Jahre ländliches Leben in Hessen. Auf 65 Hektar Freifläche und in über 100 historischen Gebäuden aus allen Teilen des Landes können die Gäste hautnah erleben, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Zur lebendigen Gesamtpräsentation gehören viele Vorführungen von Handwerk und Landwirtschaft, Ausstellungen, bunte Märkte, saisonale Veranstaltungen, das Museumsthetaer und geführte Themenrundgänge.Wer den Museumsbesuch mit einem Einkauf oder einem gemütlichen Essen ausklingen lassen will, kann das auf dem Marktplatz des Museums tun. Neben der Gastronomie gibt es hier liebevoll eingerichtete Läden – vom Bäcker über das Bürstengeschäft bis hin zum Marktladen.

Preise

Erwachsene 9,00 €
Kinder (ab 6 Jahren), Schüler, Studenten 1,00 €
Menschen mit Behinderung 5,00 €
Grundsicherungsempfänger 1,00 €
Familienkarte 18,00 €
Halbe Familienkarte 9,00 €

Adresse

Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

Kontakt

Freilichtmuseum Hessenpark

Öffnungszeiten

01.11. - 29.02.
Montag
Geschlossen
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
Geschlossen
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
Geschlossen
Samstag
10:00 ‒ 17:00 Uhr
Sonntag
10:00 ‒ 17:00 Uhr
Hinweis:
Einlass bis jeweils 1 Stunde vor Schließung.
01.03. - 31.10.
Montag
09:00 ‒ 18:00 Uhr
Dienstag
09:00 ‒ 18:00 Uhr
Mittwoch
09:00 ‒ 18:00 Uhr
Donnerstag
09:00 ‒ 18:00 Uhr
Freitag
09:00 ‒ 18:00 Uhr
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09:00 ‒ 18:00 Uhr
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Der Hartig-Walderlebnispfad zeigt die Wechselbeziehungen zwischen Wald und Mensch auf. Vorgestellt und erlebbar gemacht werden die historischen Waldnutzungen und die Waldbewirtschaftungsformen. Das Symbol eines Buntspechts begleitet die Besucher. Das Freilichtmuseum Hessenpark lädt Kinder und Erwachsene ein, den Wald mit allen Sinnen zu entdecken. Auf dem Walderlebnispfad lernen Besucher auf spielerische Art und Weise die verschiedenen Baum- und Holzarten sowie ihre Verwendungen kennen, aber auch die Tiere der heimischen Wälder, wie Luchs oder Wildschwein. Zudem erhalten sie Einblick in die Waldarbeit und die heute nicht mehr geläufigen Waldnutzungen: Eichenrinde wurde für die Lohgerberei eingesetzt, Laub als Einstreu für den Stall, Wurzelstöcke für die Pechgewinnung etc. Denksteine, also "Steine des Anstoßes" regen zum Nachdenken über den Holz- und Energieverbrauch an. Den Walderlebnispfad, der zwölf Stationen und eine Lauflänge von etwa zwei Kilometern umfasst, kann man auch im Rahmen einer Gruppenführung entdecken. Namensgeber für den Walderlebnispfad ist Ludwig Hartig (1764-1837). Er hat das Nachhaltigkeitsprinzip zum tragenden Pfeiler der Forstwirtschaft gemacht. Indem Hartig das forstwirtschaftliches Wissen seiner Zeit ordnete und in Lehrbüchern für die Praxis veröffentlichte, schuf er eine Basis für die forstliche Ausbildung. Seine Lebensaufgabe, auf großer Fläche heruntergewirtschaftete Wälder wieder in eine gute Verfassung zu bringen, kann heute bei jeden Waldspaziergang als gelungen erlebt werden. Seit Sommer 2018 ist der Hartig-Walerlebnispfad um eine Attraktion reicher. Auf dem „Pfad der Sinne“ können Besucher auf 13 Feldern barfuß die Natur erleben.
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Der Trimm-dich-Pfad im Freilichtmuseum Hessenpark wurde am 8. Juli 2017 eröffnet und greift den Zeitgeist der 1970er-Jahre auf: Er steht stellvertretend für die Trimm-dich-Kampagne des ehemaligen Deutschen Sportbunds (DSB), welche 1970 ins Leben gerufen wurde und darauf abzielte, den Breitensport zu fördern und die mangelnde Bewegung der Deutschen im Alltag auszugleichen. Sport für alle unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnessstand – das war das Ziel des Aufrufs. Im Zuge dieser Bestrebungen entstanden Hunderte sogenannter Trimm-dich-Pfade in Deutschland, die einen enormen Bekanntheitsgrad erreichten, der bis heute anhält. Der Trimm-dich-Pfad befindet sich in der Baugruppe Rhein-Main und ist anhand von originalen Bauvorlagen des Deutschen Sportbunds aus dem Jahr 1973 entstanden. Er ist als Rundweg angelegt und besteht aus zehn Gerätestationen aus Robinienholz. Insgesamt lassen sich hier 14 Übungen durchführen, zum Beispiel Bockspringen, Klettern oder Klimmzüge. Anleitungen zur Übungsausführung geben Tafeln an den jeweiligen Stationen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sportmedizin des Instituts für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet. Um die Trimm-Geräte aus heutiger Sicht nutzbar zu machen, mussten die historischen Vorgaben in Einklang mit aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und sportmedizinischen Erkenntnissen gebracht werden. Ergänzt wird der Geräteparcours durch die Trimm-Bahn, eine Laufstrecke, die sich durch teilweise versteckte Pfade in der Baugruppe Rhein-Main zieht. Der Trimm-dich-Pfad kann anhand der Erläuterungen an den Stationsschildern eigenständig, je nach den eigenen körperlichen Möglichkeiten, absolviert werden.
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Geo­lo­gi­scher Lehrpfad
Thema des geologischen Lehrpfads im Hessenpark ist unsere Erde und ihr fruchtbarer Boden. Vieles bleibt uns zu diesem Thema unter der Erde verborgen. Doch dabei spielen geologische Faktoren eine große Rolle. So findet zum Beispiel die Wasserversorgung ihren Lauf unter der Erde und auch bei Baumaßnahmen ist auf geologische Faktoren zu achten. Der Lehrpfad erklärt hierzu wichtige Zusammenhänge der erdgeschichtlichen Bedingungen. Auf dem Lehrpfad trifft man zunächst auf Informationstafeln zum Thema Aufbau der Erde und der Kreislauf der Gesteine. Im zweiten Teil des Lehrpfades wird über die geschichtlichen Epochen der Erde berichtet. Hierzu zählen beispielsweise Granite des vorderen Odenwaldes, welche an die Urzeit der Erde und die Erstarrung der Glutflüsse unter der Erdoberfläche erinnern sowie Serizitgneise aus der Silurzeit vor 500 bis vor 230 Millionen Jahren, die sogar im Vordertaunus zu finden sind. Daraufhin folgen Karbonschieder aus dem Lahngebiet, Sandsteine aus Osthessen und Konklomerate aus dem hessisch-thüringischen Grenzbereich der Permzeit. Aus dem Erdmittelalter von 230 bis vor 65 Millionen Jahren sind Buntsandsteine aus dem hinteren Odenwald und Reinhardswald sowie Muschelkalke aus dem Diemelland und der Vorderröhn und Keupersandstein aus dem Netragraben zu sehen. Die Erdneuzeit ist vertreten durch Korallenkalke, weiche Sandsteine aus der Wetterau und Basalte. Vor allem sind aber Basalte von hoher Bedeutung in Hessen. Denn aus Ihnen bestehen die Gebirgsstöcke der Mittelgebirge in Hessen. So ist der Vogelsberg ist die größte zusammenhängende Basaltmasse Europas. Das Ende des Lehrpfades bildet eine Sandsäule aus Rockenberg in der Wetterau, welche aus jungen, noch nicht ganz verfestigten Feinsandsediment besteht.
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Gast­haus Zur Tal­müh­le
Das Gasthaus "Zur Talmühle" liegt herrlich eingebettet im Stahlnhainer Grund zwischen Neu-Anspach und Hessenpark und bietet sich so als perfektes Ausflugsziel an. Die "Talmühle" wird bereits in der vierten Generation als Familienbetrieb geführt. Schon zur Gründungszeit im Jahr 1901 war der selbst gekelterte Apfelwein eine der Attraktionen. Das ist bis heute so geblieben und bis heute freuen sich viele Gäste auf den frischen Süßen und Rauscher im Herbst. Die Küche ist gut bürgerlich und bietet vom Handkäs mit Musik, über Schnitzel bis hin zum Rump- und Lendensteak alles was das Herz begehrt. Besonders hervorzuheben ist das selbstgemachte Wirsing-Gemüse, welches sich großer Beliebtheit bei den Gästen erfreut. Nachmittags werden zu Kaffee oder Tee diverse hausgemachten Kuchen angeboten. Tradition haben auch die Wild- und Schlachtessen-Termine von September bis März. Geschlachtet werden dabei nur Schweine aus der eigenen Landwirtschaft und Wild aus dem umliegenden Taunus. Die dabei hausgemachte Wurst wird auch zum Kauf angeboten. Das gemütlich eingerichtete Lokal bietet Platz für insgesamt 120 Personen. Von diesen 120 Plätzen befinden sich 60 in einem abgetrennten Bereich, welcher ideal für Familien- und Weihnachtsfeiern genutzt werden kann. Der Biergarten direkt neben dem alten Mühlweiher bietet zusätzlich Platz für 80 Personen. Die freilaufenden Hühner, Ziegen und Gänse schaffen eine gemütliche und ländliche Atmosphäre.
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