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BraunSammlung

Kronberg im Taunus
In beinahe jedem Haushalt fand sich eines der Exponate. Die BraunSammlung zeigt, was in den vergangenen 90 Jahren das Alltagsleben einfacher machte – und schöner. Die Geschichte der Firma Braun ist untrennbar verbunden mit der Geschichte des internationalen Industriedesigns. Braun hat es geprägt, und damit dessen langjähriger Chef-Designer Dieter Rams. Fast 1000 Exponate illustrieren die Entwicklung des Braun Designs und der innovativen Braun Produkte von den ersten Anfängen bis heute. Dabei werden alle unterschiedlichen Produktkategorien berücksichtigt: Vom ersten Braun Radio, über den Plattenspieler mit dem Spitznamen „Schneewittchensarg" bis hin zu den neusten Produkten. Die Dauerausstellung ist interaktiv gestaltet. Filmmaterial und iPads stellen zu allen Themen vertiefende Informationen für den Besucher zur Verfügung.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 11:00-17:00 Uhr
Samstag und Sonntag 11:00-18:00 Uhr
Zusätzlich nach Vereinbarung

Adresse

Westerbachstraße 23 C
61476 Kronberg im Taunus

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Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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