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Pfarrer Christ-Denkmal

Kronberg im Taunus
Denkmal für Johann Ludwig Christ, errichtet 1913 vom Obst und Gartenbauverein. Christ trat als lutherischer Oberpfarrer 1786 sein Amt in Kronberg an. Er war überdies Naturforscher und angesehener Obstbau-Fachmann, der hier ideale Bedingungen für Verbesserungen der hiesigen Obstzucht vorfand. Er entwickelte Kronberg zu einem Zentrum des Obstbaus in Südhessen. Christ betrieb Baumschulen und versandte seine Erzeugnisse weit in die deutschen Lande. Auch um die Klassifizierung der Obstsorten hat er sich verdient gemacht. Zu den bedeutendsten seiner zahlreichen naturwissenschaftlichen Werke zählt die "Vollständige Pomologie", die Obstsorten beschreibt und abbildet.

Adresse

Katharinenstrasse
61476 Kronberg im Taunus

Anreise

Standort vor der katholischen Kirche St. Peter & Paul

Kontakt

Stadt Kronberg im Taunus
Referat Kultur & Stadtgeschichte

Öffnungszeiten

frei zugänglich / immer geöffnet

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Kronberg im Taunus • 0,15 km
Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und Jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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