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Paulinenschlößchen

Bad Soden am Taunus
Das Paulinenschlößchen wurde 1847 im Auftrag von Herzogin Pauline von Nassau erbaut, die 1841 in Soden kurte. Da ihr die Kur so gut bekam, entschloss sie sich, in Soden einen eigenen Sommersitz bauen zu lassen. 1855 verkaufte sie das Gebäude an den Sanitätsarzt Dr. Georg Thilenius. Bis zum Weiterverkauf im Jahre 1909 an die Stadt war es eine beliebte Pension, in der in den 70er und 80er Jahren Fürsten, Minister, Offiziere, Prinzen und Prinzessinnen, u.a. Fürstin Bismarck und ihre Tochter, während ihrer Kur wohnten. Heute ist dort unter anderem das Bürgerbüro der Stadt Bad Soden am Taunus untergebracht.

Adresse

Kronberger Straße 1
65812 Bad Soden am Taunus

Kontakt

Stadt Bad Soden am Taunus

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Stadt­mu­se­um Bad So­den am Tau­nus im Ba­de­haus
Das stadtgeschichtliche Museum befindet sich seit dem Jahr 1998 im ehemaligen Badehaus, wunderschön gelegen im Alten Kurpark. Es dokumentiert die über 800jährige Geschichte Sodens anhand der 2008 neu gestalteten Dauerausstellung. Die 1977 eingemeindeten Stadtteile Bad Sodens, Neuenhain und Altenhain, werden ausführlich vorgestellt, ebenso Werke einiger berühmter Sodener Künstler. Für das einstige Reichsdorf Soden waren lange Zeit die Salzquellen zur Salzgewinnung von Bedeutung. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich dann ein Kurbetrieb, der Soden 1922 den Titel „Bad“ eintrug. Der Kur- und Badebetrieb erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert, als außer den reichen Frankfurtern auch viele namhafte nationale und internationale Persönlichkeiten den Ort im Vordertaunus aufsuchten. So kurten hier u.a. die Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter Tschaikowski sowie berühmte Schriftsteller wie Hofmann von Fallersleben oder Leo Tolstoi, der den Kurort sogar in seinen Roman „Anna Karenina“ einfließen lässt. Wer mehr über die ständige Nähe, aber auch Abhängigkeit zur freien Reichsstadt Frankfurt erfahren möchte, über die Familie Malapert-Neufville, die über Jahrhunderte die Geschicke der Sodener Saline lenkte oder über die Herstellung der berühmten Sodener Mineralpastillen, sollte das Stadtmuseum unbedingt besuchen. Anhand eines einmaligen Löss-Profils, das auf dem ehemaligen Ziegeleigeländes im heutigen Wohngebiet „Am Carlusbaum“ abgenommen wurde, zeigt das Stadtmuseum: 120.000 Jahre Landschaftsgeschichte in Bad Soden am Taunus.
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