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Schloss Kransberg

Usingen
Nur we­ni­ge Ki­lo­me­ter ent­fernt von den Städ­ten Usin­gen, Bad Hom­burg und Frank­furt liegt Sch­loss Krans­berg, idyl­lisch ein­ge­rahmt von den sanf­ten Hän­gen des Tau­nus.Die Ver­gan­gen­heit von Sch­loss Krans­berg: Die Stau­fer bau­ten die Burg als ei­ne der ers­ten Stein­bur­gen im Jah­re 1170 zur Ver­tei­di­gung. Erst­ma­lig in 1250 ur­kund­lich er­wähnt, wur­de die Burg un­ter wech­seln­den Be­sit­zern mehr­mals um­ge­baut. Die kom­p­let­te Herr­schaft Crans­berg wur­de 1654 von der Fa­mi­lie von Bas­sen­heim ge­kauft. Im wei­te­ren Ver­lauf ver­kam die Burg auf­grund von Geld­man­gel. 1866 ge­lang­te die Burg in preu­ßi­schen Be­sitz, nach­dem sie von der Fa­mi­lie von Bas­sen­heim ver­kauft wur­de. Da­nach er­warb Ba­ron von Bie­ge­le­ben das An­we­sen und bau­te die Burg um 1874 zu ei­nem Sch­loss im neu­go­ti­schen Stil aus.Zum Sch­loss ge­hört ei­ne klei­ne Ka­pel­le. Dort be­fin­det sich die Fa­mi­li­en­g­ruft der Fa­mi­lie von Bie­ge­le­ben. Von 1926 bis zur En­t­eig­nung 1939 war Em­ma von Scheid­lein Ei­gen­tü­me­rin des Sch­los­ses. Da­nach wur­de das Sch­loss für ei­ne mi­li­täri­sche Nut­zung im Auf­trag von Al­bert Speer um­ge­baut, Sol­da­ten wur­den dort re­ha­bi­li­tiert. Gleich­zei­tig di­en­te Sch­loss Krans­berg auch als Zweig­s­tel­le des Füh­r­er­haupt­quar­tiers „Ad­ler­hor­st“ in Zie­gen­berg/Wie­sen­tal, wel­ches SS-Füh­rer Hein­rich Himm­ler und dem Be­fehls­ha­ber der Luft­waf­fe, Herr­mann Göring, als Haupt­quar­tier di­en­te. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de un­ter dem Sch­loss ei­ne Bun­ker­an­la­ge in­stal­liert. Ei­ne ame­ri­ka­ni­sche Kampf­trup­pe be­setz­te 1945 Krans­berg und be­f­rei­te die rus­si­schen und fran­zö­si­schen Kriegs­ge­fan­ge­nen auf Sch­loss Krans­berg. Da­nach wur­de das Sch­loss als Ver­neh­mungs­zen­trum „Dust­bin“ ein­ge­rich­tet. Al­bert Speer, der hier ein­saß, ge­hör­te auch zu den Ver­nom­me­nen.1956 zog ei­ne Di­en­s­tel­le des BNDs ein, spä­ter Tei­le der deut­schen Luft­waf­fe und der ame­ri­ka­ni­schen Ar­mee. Ein ame­ri­ka­ni­scher Kom­man­do­stand für ei­nen evtl. An­griff der Ost­b­lock­staa­ten wur­de in den Bun­ker­an­la­gen ein­ge­rich­tet. Zi­vil ge­nutzt wird die Sch­loss­an­la­ge seit En­de der 1970er Jah­re.

Öffnungszeiten

Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten öffnet das Schloss seine Pforten für Veranstaltungen, Events, Tagungen, Hochzeiten und als neuer Treffpunk für Liebhaber ausgewählter Musik- und Konzerterlebnisse.

Adresse

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Die Katholische Kirche in Friedrichsthal hat aufgrund ihrer Lage auf dem Friedhof das Patrozinium „Zur schmerzhaften Gottesmutter Maria“. Maria litt sehr aufgrund des Leidens und Sterbens ihres Sohnes Jesus am Kreuz und gilt bei den Gläubigen als solidarische Gottesmutter für viele Leidenden und Trauernden, die die Mutter Gottes in schweren Lebenssituationen anrufen und um Trost bitten. Als im Jahre 1814 bei einem verheerenden Ortsbrand ein großer Teil des heutigen Usinger Stadtteils Kransberg vernichtet wurde, wanderte ein Teil der heimatlosen Dorfbevölkerung in das Holzbachtal aus. Dort gründeten sie das Dorf "Friedrichsthal", das nach Herzog Friedrich von Nassau-Usingen benannt wurde. Der kirchliche Lebensmittelpunkt mit Gottesdiensten und Seelsorge fand allerdings weiterhin heimatverbunden in Kransberg statt. 1929 wurde der Friedhof in Friedrichsthal eingeweiht und wenige Jahre später entstand dort eine kleine Kapelle. Um nicht mehr den weiten Weg zu den Gottesdiensten nach Kransberg in Kauf nehmen zu müssen, entschlossen sich die Friedrichsthaler Bürger in Eigenleistung zum Bau der Marienkirche Ende der 50er Jahre. Anfang der 90er Jahre wurde jedoch ein schlechter baulicher Zustand festgestellt und da die notwendigen Sanierungsmaßnahmen zu teuer würden, wurde die alte Friedhofskapelle in den Jahren 2000/2001 in eine Katholische Filialkirche umgebaut. Im Jahre 2001 wurde der neugotische Hochaltar unbekannter Herkunft feierlich geweiht. Im Turm läuten zwei Glocken. Durch die Reformierung der zivilen Stadt- und Gemeindegrenzen im Jahre 1976 wird die Gemeinde Friedrichsthal von der Pfarrei Pfaffenwiesbach kirchlich und seelsorgerisch mitbetreut. In der Kirche Friedrichsthal werden auch evangelische Gottesdienste gefeiert.
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