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Burgruine Falkenstein

Königstein im Taunus
Burg Fal­ken­stein
Um 1100 er­rich­te­ten die Gra­fen von Nürings auf dem Fal­ken­stei­ner Burg­berg ei­nen Wohn­sitz. Nach Auss­ter­ben der männ­li­chen Li­nie wur­de die Graf­schaft Nürings zu­nächst von den Her­ren von Mün­zen­berg und an­sch­lie­ßend von den Her­ren von Bo­lan­den-Fal­ken­stein über­nom­men.Phi­l­ipp I. von Fal­ken­stein ließ ei­ni­ge Me­ter öst­lich von der al­ten Nürin­ger Turm­burg ei­ne neue Burg - nach dem Stamm­sitz der Fa­mi­lie in der Pfalz zu­nächst „Neu Fal­ken­stein“ ge­nannt - er­bau­en. Die Burg, de­ren weit­hin sicht­ba­rer Burg­turm aus dem 15. Jahr­hun­dert stammt, wird 1364 das ers­te Mal ur­kund­lich er­wähnt. Be­reits vor 1418 ge­lang­te die Burg in den Be­sitz der Her­ren von Nas­sau-Weil­burg, die sie mit der al­ten Graf­schaft Nürings als Le­hen ver­ga­ben. In Fol­ge hat­ten meh­re­re ade­li­ge Fa­mi­li­en An­tei­le an der Burg Fal­ken­stein, dar­un­ter die Her­ren von Kron­berg, von Staf­fel und von Hatt­stein. Letz­te­re wa­ren als Rau­brit­ter be­kannt, die die La­ge der Burg als idea­len Aus­gangs­punkt für Über­fäl­le nutz­ten. Ab 1679 wa­ren für drei Ge­ne­ra­tio­nen die Frei­her­ren von Bet­ten­dorf die Lehns­her­ren über Burg und Dorf Fal­ken­stein, das noch lan­ge den Na­men Nürings trug.Der häu­fi­ge Be­sit­zer­wech­sel scha­de­te al­ler­dings der An­la­ge. 1784 muss­te das al­te Wohn­ge­bäu­de der Burg nie­der­ge­legt wer­den. Burg Fal­ken­stein di­en­te zu­neh­mend Ob­dach­lo­sen als Un­ter­kunft und nach 1800 der Fal­ken­stei­ner Be­völ­ke­rung als Stein­bruch. Mit­te des 19. Jahr­hun­derts er­wirk­te der Frank­fur­ter Kauf­mann Os­ter­rieth ein Ab­riss­ver­bot.Im Jahr 1954 er­warb die Ge­mein­de Fal­ken­stein die Burg­rui­ne. Seit der Ein­ge­mein­dung Fal­ken­steins ge­hört sie zur Stadt Kö­n­ig­stein.Tipp: Burg Fal­ken­stein ist zwar nur ein "bis­schen Burg", doch man muss sie ein­fach in das Herz sch­lie­ßen. Ge­ra­de­zu spek­ta­ku­lär ist die Aus­sicht über die sanf­ten Hü­gel des Tau­nus bis weit in die Rhein-Main-Ebe­ne.
(Qu­el­le: www.kur-koe­n­ig­stein.de)

Öffnungszeiten

März bis Oktober
Montag bis Sonag 10:00-19:00 UhrNovember bis Februar
Montag bis Freitag geschlossen
Samstag und Sonnta 10:30-16:30 UhrDie Besichtigung des Bergfrieds leider nicht möglich

Preise

Eintritt frei

Adresse

Am Steingarten
61462 Königstein im Taunus

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Geschichte: 1914 ging mit der Einweihung der Martin-Luther-Kirche (die damals einfach Evangelische Kirche hieß) ein langgehegter Wunsch der Evangelischen Gemeinde in Erfüllung. Bürger evangelischen Bekenntnisses hatte es seit der Reformation gegeben, ein eigenes Gotteshaus jedoch fehlte. Erst durch die Eröffnung des Offiziersgenesungsheimes (heute Hotel Falkenstein Grand Kempinski) im Jahr 1909 eröffnete sich die Möglichkeit zum Kirchenbau mit kaiserlicher Unterstützung. Mit dem Bau beauftragt wurde der renommierte Herborner Kirchenbaumeister Ludwig Hofmann (1862–1933), der auch schon die Kirche in Königstein (1886–1888) entworfen und gebaut hatte. Der Kirchenbau in Falkenstein schmiegt sich an den steilen Südhang einer Felswand und markiert den Abschluss des Debusweges zum Wald. Seinen Charakter erhält der Innenraum durch das Altarbild „Christus im Garten Gethsemane“ von Ferdinand Brütt, Mitglied der Kronberger Malerkolonie. Viele der Einrichtungsgegenstände (Altar, Kanzel etc.) wurden von ansässigen Familien gestiftet, woran z. T. die angebrachten Wappen erinnern. Das Kirchenschiff wird überspannt von einer hölzernen Tonnendecke, dem entsprechen die sich wiederholenden Bogenformen. Links öffnet sich die ehemalige Kaiserloge, die ursprünglich einen separaten Zugang hatte. Die farbliche Ausgestaltung realisierte der Frankfurter Kirchenmaler Rudolf Linnemann. Die Kirche bietet heute 180 Sitzplätze. Sie ist beliebt für Familienfeiern wie Trauungen und Taufen.Derzeit erhält sie einen Anbau für einen neuen Gemeindesaal, dessen Ausführung der Architekt Prof. Christoph Mäckler übernommen hat. Besonderheiten: Altarbild Christus im Garten Gethsemane von Ferdinand Brütt, Malerkolonie Kronberg
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Kur­bad Kö­n­ig­stein
Das Kurbad Königstein bietet Besuchern ein 29 Grad warmes Innen- und ein 32 Grad warmes Panorama-Außenbecken. Whirlpool, Strömungskanal, Nackenduschen, Massagedüsen, Bodenblubber und Sprudelliegen gehören ebenfalls dazu. Von den Sonnenterrassen aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Burgruine und den Taunus. Die einzigartige Spiegeldecke im Kurbad Königstein ermöglicht im 25 Meter langen Becken ein angenehmes - und vor allem sicheres - Rückenschwimmen. Schwimmen trainiert motorische Fähigkeiten. Deshalb ist es wichtig, dass Kinder so früh wie möglich mit dem Element Wasser in Berührung kommen. Das Angebot der Königsteiner Schwimmschule beginnt deshalb mit den Wassergewöhnungskursen für Babys und führt so die Kleinen an das Schwimmen heran. Für Erwachsene werden Schwimm- und Aquakurse angeboten. Im Saunabereich des Kurbades kann man die Seele baumeln lassen. Neben dem ganzjährigen, gemischten Saunabereich, steht dienstags und freitags den Herren sowie mittwochs und donnerstags den Damen ein separater Bereich zur Verfügung. Auch kulinarisch braucht man im Kurbad nicht verzichten, das Eiscafé Bistro Latino verwöhnt seine Gäste Dienstag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr mit leckeren Köstlichkeiten, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee. Sonstige Angebote: Panoramablick auf Königstein, Handtuchverleih, Bademantelverleih, Gastronomie, Solarien-Center, Innenbecken: Spiegeldecke, Bodenblubber, Standsprudler, Nackenduschen, Massagedüsen, Babybecken ca. 32° Außenbecken: Whirlpool, Strömungskanal, Nackenduschen, Massagedüsen, Bodenblubber, Sprudelliege Saunabereich: 2 Trockensaunen 80° / 90° 2 Aufguss-Saunen 90° 1 Tepidarium 60° 1 Dampfsauna 40° großzügige Ruheräume, Sonnenterrasse, Solarium, Fuß- & Tauchbecken, Getränkeservice, Romantiksauna (letzter Freitag im Monat ab 18 Uhr - Jan.-April & Sept.-Dez.)
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