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Bad Homburg v.d. Höhe
Der Kro­nen­hof in Bad Hom­burg, einst "kö­n­ig­lich-kai­ser­li­cher Hof­lie­fe­r­ant", ist ein mo­der­ner Bau­ern­hof mit Land­wirt­schaft, Gast­haus­braue­rei, ei­ge­ner En­er­gie­ver­sor­gung, Pen­si­onsp­fer­de­hal­tung und Dres­su­r­aus­bil­dung. Er liegt am Stadtrand der Kur­stadt, in­mit­ten von Fel­dern. Das Am­bi­en­te des Hofs wird ge­prägt von ei­nem frei­en Blick auf die Höhen des Tau­nus so­wie auf die Sky­li­ne von Frank­furt. Das Hof­gut ist ein be­lieb­tes Ziel für Rad­ler und Wan­de­rer, aber auch für ei­nen"Af­ter-Work"-Drink.Be­reits in der 5. Ge­ne­ra­ti­on wird auf dem Kro­nen­hof haus­ge­brau­tes Bier an­ge­bo­ten, na­tür­lich aus den selb­st­an­ge­bau­ten Zu­ta­ten wie Raps, Wei­zen, Ha­fer und Brau­gers­te.Sei­nen Cha­rak­ter hat das Hof­gut sei­nen Stal­lun­gen zu ver­dan­ken: In drei Stall­trak­ten fin­den in 3,50 x 3,50 m gro­ße Bo­xen 60 Pfer­de Platz. Holz-/Wind­schutz­netz-Kom­bi­na­tio­nen als Au­ßen­wand­kon­struk­ti­on sor­gen für das rich­ti­ge Stall­k­li­ma, er­mög­li­chen den Pfer­den den vi­su­el­len Kon­takt zur Um­welt und sor­gen für bes­te Licht­ver­hält­nis­se. Je­der Stall­trakt ver­fügt über ei­nen Wirt­schaft­gang, von dem aus die Pfer­de ge­füt­tert und ge­mis­tet wer­den. Rei­ter und Pfer­de be­we­gen sich un­ter­des­sen aus­sch­ließ­lich auf der Stall­gas­se, die der Au­ßen­wand zu­ge­ord­net ist. Nur je­weils 10 Pfer­de ste­hen in ei­ner Stall­gas­se und schaf­fen so über­schau­ba­re Ein­hei­ten mit per­sön­li­cher At­mo­sphä­re. Die so­ge­nann­te Putz­zen­tra­le mit 6 Sat­tel­kam­mern, 3 Fut­ter­kam­mern, Pf­le­ge - und Wasch­plät­zen so­wie 2 So­la­ri­en bil­det den Mit­tel­punkt der ver­schie­de­nen Trak­te. Opti­ma­le Trai­nings­be­din­gun­gen bie­ten die 20 x 60 m gro­ße Reit­hal­le, der eben­so gro­ße Dres­sur­platz, der Spring­platz und die 20 x 40 m gro­ße Be­we­gungs­hal­le (Mehr­zweck­hal­le). Ei­ne über­dach­te Freil­auf­führ­an­la­ge mit in­nen­lie­gen­dem Lon­gier­zir­kel so­wie ein Au­ßen­lon­gier­zir­kel gibt es eben­falls. 4 All­wet­ter-Sand­p­ad­docks und Kop­peln er­gän­zen das An­ge­bot zum Wohl­be­fin­den Ih­res Pfer­des. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie un­ter: www.dres­su­r­aus­bil­dung-kro­nen­hof.deFür die En­er­gie­ver­sor­gung des Hof­guts sorgt die ho­f­ei­ge­ne En­er­gie­ver­sor­gung mit Block­heiz­kraft­werk und pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Die En­er­gie­ver­sor­gung und wei­te­re The­men wer­den bei den Hof­füh­run­gen von April bis Sep­tem­ber vor­ge­s­tellt. Im De­tail wer­den da­bei fol­gen­de Schwer­punk­te the­ma­ti­siert: Nach­wach­sen­de Roh­stof­fe, er­neu­er­ba­re En­er­gi­en, Bier­her­stel­lung, Pfer­de­hal­tung. Ge­eig­net sind die Füh­run­gen für Grund­schu­len und die Se­kun­dar­stu­fe I. Ei­ne Füh­rung dau­ert ma­xi­mal 4 Stun­den. Die Grup­pen­grö­ße soll­te min­des­tens 10 und ma­xi­mal 30 Per­so­nen be­tra­gen. Im Guts­aus­schank des Hofs kom­men Sie das gan­ze Jahr über in den Ge­nuss re­gio­na­ler Pro­duk­te, bei de­nen auf Fri­sche und Na­tür­lich­keit ge­ach­tet wird. Das An­ge­bot der Spei­se­kar­te reicht von Ge­rich­ten mit Frank­fur­ter Grü­ner So­ße über die knu­sp­rig ge­grill­te Ha­xe bis hin zu klei­nen Ve­s­per-Ge­rich­ten: Hand­käs' mit Mu­sik, Hes­si­sche Kar­tof­fel­sup­pe oder Wurst­sa­lat mit Brat­kar­tof­feln.Nach Vor­an­mel­dung kön­nen auch Bier­se­mi­na­re so­wie Hof- und Braue­rei­füh­run­gen ge­bucht wer­den.

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag 11:00-23:00 Uhr
durchgehend geöffnet, Küche bis 22:00 Uhr

Preise

Kosten für Führungen:
2,00 € pro Teilnehmer,
Für 5,00 € pro Teilnehmer kann eine Verpflegung vor Ort dazugebucht werden.

Adresse

Zeppelinstraße 10
61352 Bad Homburg v.d. Höhe

Kontakt

Hofgut Kronenhof
Familie Hans-Georg Wagner

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Kirchen
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Evan­ge­li­sche Er­lö­ser­kir­che
Geschichte: Die Erlöserkirche wurde am 17.05.1908 in einem großen Festakt in Anwesenheit des Kaiserpaares Wilhelm II. und Auguste Victoria sowie der Repräsentanten der Stadt, des Landkreises und der Provinzverwaltung unter großer Beteiligung der Homburger Bürgerschaft feierlich eingeweiht. Der Umstand, dass Bad Homburg eine weltbekannte Kurstadt und später kaiserliche Sommerresidenz geworden war, prägte den Zuschnitt der neuen Stadtkirche. Mit der Kaiserin Auguste Victoria als offizieller Patronin und ihrem Kammerherrn Freiherr von Mirbach als Regisseur des Bauprojektes wurde die Erlöserkirche ein wilhelminischer Programmbau, bei dem jedes Detail als Teil eines Gesamtkunstwerkes geplant und ausgeführt wurde. Entworfen in freiester Anlehnung an die schönen Vorbilder deutscher, französischer und italienischer romanisch-mittelalterlicher Kunst, so der Berliner Geheime Baurat Franz Schwechten, nimmt die Kirche in ihrer äußeren Gestalt mit den rautenbehelmten Türmen Motive aus rheinischen Landen auf, während im Inneren die Bezugnahme auf die Hagia Sophia und orthodoxe Traditionen unübersehbar ist. Das Bildprogramm der Kirche erzählt ihrem Namen entsprechend vom Erlöser. So Simeon auf dem Mittelpfeiler der Eingangsportale (Meine Augen haben deinen Heiland gesehen), so das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen im Portalbogen, die Hinweise auf das jüngste Gericht in den Arkadenbändern, das himmlische Jerusalem über dem Simeonskopf und die himmlische Gemeinschaft mit Christus im Tympanon. Im Innenbereich entfaltet sich das Erlösermotiv in herausragender Weise im Christus- Mosaik in der Apsis-Kuppel. Steht in protestantischen Kirchen üblicherweise Christus als Gekreuzigter im Vordergrund, so ist hier in Anlehnung an orthodoxe Traditionen Christus als Auferstandener und Weltenerlöser im Mittelpunkt. Das biblische Thema Erlösung – Erlöser hat zugleich eine symbolische Bedeutung für den kaiserlichen Bauherrn im Hintergrund. Indem das Portal auf die Kirche St. Trophime in Arles anspielt und das Christus-Mosaik ikonographisch auf Kirchen in Sizilien verweist, werden Lebensspuren des Kaisers Barbarossa aufgenommen. In dieser Linie will sich Wilhelm II. sehen. Und mehr noch: Erlöserkirchen mit hervorgehobenem Kreuzeszeichen – hier: das Lichtkreuz an der höchsten Stelle in der Kuppel – verweisen auf den römischen Kaiser Konstantin (um 300 n. Chr): wie dieser, so wollte auch Wilhelm II. als Schutzherr der Christenheit angesehen werden. Besonderheiten: Kirchenführungen finden sonntags jeweils um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr statt.
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