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Vier neue Wanderwege für Schmitten im Taunus

veröffentlicht am 11.12.2018
Sie tra­gen aus­ge­fal­le­ne Na­men wie Wald­geis­ter, Ru­he­geis­ter, See­len­run­de und Him­mels­lei­ter – die vier neu­en Wan­der­we­ge der Feld­berg­ge­mein­de Sch­mit­ten im Tau­nus. Auf den vier Rund­wan­de­run­gen mit ei­ner Län­ge von 12,7 bis 17,4 Ki­lo­me­tern zeigt der staat­lich an­er­kann­te Luft­ku­r­ort Sch­mit­ten im Na­tur­park Tau­nus, wie viel­sei­tig er ist. 

Die Rund­wan­der­we­ge wur­den auf be­reits be­ste­hen­den Wan­der­we­gen an­ge­legt, aber in ih­rer neu­en Form ein­heit­lich und ein­deu­tig mit den Wan­der­zei­chen Eu­le, Fich­te, Fuchs und Mei­se ge­kenn­zeich­net. Zum Teil füh­ren die Wan­der­we­ge auch über die als Qua­li­täts­wan­der­we­ge aus­ge­zeich­ne­ten We­ge „Li­me­ser­leb­nispfad Hochtau­nus“ und „Tau­nus Schin­der­han­nes Steig“. Im Früh­jahr wer­den ent­lang der vier Wan­der­we­ge noch Ru­he­bän­ke auf­ge­s­tellt, um Wan­de­rern aus­rei­chend Ge­le­gen­heit zum Ver­schn­au­fen zu ge­ben. Al­le Wan­der­we­ge kön­nen mit dem öf­f­ent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr er­reicht wer­den.

Zu je­dem der vier Rund­wan­der­we­ge ent­stand ein Falt­blatt, das ne­ben dem Rou­ten­ver­lauf inkl. Wan­der­kar­te auch In­for­ma­tio­nen zu den Se­hens­wür­dig­kei­ten, Aus­sichts­punk­ten so­wie Ein­kehr- und Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten am We­ges­rand be­reit­s­tellt. Zur Pla­nung der Wan­de­rung sind au­ßer­dem An­ga­ben zum Höh­en­pro­fil und der rei­nen Lauf­zeit der St­re­cke ent­hal­ten. Da die Wan­de­run­gen zu je­der Jah­res­zeit mög­lich sind, ent­hal­ten die Falt­blät­ter auch In­for­ma­tio­nen zu Ski­lif­ten, Loi­pen und Ro­del­mög­lich­kei­ten. Die Falt­blät­ter lie­gen im Rat­haus Sch­mit­ten so­wie im Tau­nus-In­for­ma­ti­ons­zen­trum (TIZ) an der Ho­he­mark in Ober­ur­sel aus. 

So kön­nen sich die Gäs­te der Frei­zeit­re­gi­on Tau­nus gut ge­rüs­tet zu Ta­ges­wan­de­run­gen rund um Sch­mit­ten auf­ma­chen, auf de­nen sie vie­le Höh­e­punk­te der Feld­berg­ge­mein­de er­le­ben kön­nen. Da­bei ha­ben die vier Wan­der­we­ge die fol­gen­den Be­son­der­hei­ten zu bie­ten:

Der Wan­der­weg „Wald­geis­ter“ ist 17,4 Ki­lo­me­ter lang und lädt Be­su­cher ein, auf den Spu­ren der Rö­mer zu wan­dern. Die Weg­mar­kie­rung ist die „Fich­te“. Ne­ben dem Aus­sichts­punkt Wie­ger­fel­sen führt der Weg durch den Gro­ßen Ei­chen­wald, über ei­nen Teil des Qua­li­täts­wan­der­we­ges „Li­me­ser­leb­nispfad Hochtau­nus“ und über den Sand­pla­cken zum Klein­ka­s­tell, und an­sch­lie­ßend über Ober­rei­fen­berg zu­rück nach Sch­mit­ten. Die rei­ne Geh­zeit be­trägt ca. 5 Stun­den und es sind 501 Höh­en­me­ter zu be­wäl­ti­gen.

Das Wan­der­zei­chen „Eu­le“ führt den Wan­de­rer über den Wan­der­weg „Ru­he­geis­ter“ zu ein­drucks­vol­len Aus­bli­cken. Mit ei­ner Län­ge von 13,6 Ki­lo­me­tern und 173 Höh­en­me­tern be­trägt die Wan­der­zeit oh­ne Pau­sen ca. 3,5 Stun­den. Der Wan­der­weg führt über den Schel­len­berg, durch den Wei­hers­grund, über den Con­rads­berg, den Nes­sel­berg in Hu­nold­s­tal und über den Weil­tal­weg bei Dorf­weil.

Der Wan­der­weg „See­len­run­de“ be­ein­druckt Wan­de­rer mit im­po­san­ten Fels­for­ma­tio­nen und führt über die Pfa­de der Rö­mer und Rit­ter. Auf den 16,7 Ki­lo­me­tern ist der „Fuchs“ das weg­wei­sen­de Zei­chen. Mit 285 Höh­en­me­tern und ei­ner rei­nen Geh­zeit von 4,5 Stun­den sind der Gro­ße Za­cken, das Feld­berg­ka­s­tell und die Burg­rui­ne Hatt­stein loh­nens­wer­te Or­te für ei­ne Pau­se.

Hoch hin­aus über die Wip­fel der Bäu­me geht es mit dem Wan­der­zei­chen „Mei­se“ auf dem Wan­der­weg „Him­mels­lei­ter“. Die 12,7 Ki­lo­me­ter und 366 Höh­en­me­ter las­sen sich in 3,5 Stun­den Geh­zeit be­wäl­ti­gen. Hü­gel und Tä­ler, Wäl­der und das Berg­dorf Treis­berg lie­gen auf der St­re­cke. Ei­nen weit­läu­fi­gen Aus­blick ver­spricht der Aus­sicht­s­turm Pferds­kopf.