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EJW Freizeitzentrum Haus Heliand

Oberursel (Taunus)
Frei­zeit­zen­trum des Ev. Ju­gend­werk Hes­sen e.V. für Kin­der- und Ju­gend­grup­pen mit 90 Gäs­te­bet­ten in Mehr­bett­zim­mern mit Voll­pen­si­on. Den Schwer­punkt bil­den: Grund­schul­klas­sen, Kon­fir­man­den­grup­pen, kirch­li­che Ju­gend­ar­beit und Mit­ar­bei­ter­schu­lun­gen. Ru­hi­ge Wald­rand­la­ge, gro­ßes Frei­ge­län­de mit Balls­port­plät­zen, Klet­ter­schiff, Seil­bahn, Spiel­wie­se und La­ger­feu­er­s­tel­le. Kein Pu­b­li­kums­ver­kehr. Rä­um­lich­kei­ten:
20 ju­gend­ge­recht ein­ge­rich­te­te Mehr­bett­zim­mer (zwei bis acht Bet­ten) mit in­te­grier­tem Wa­sch­raum (inkl. Du­sche). Die Toi­let­ten be­fin­den sich auf der Eta­ge.

Informationen zur Unterkunft

Ruhig am Ortsrand gelegene Unterkunft (Entfernung zum Zentrum fünf Kilometer), mit ÖPNV-Anschluss, , Parkmöglichkeit vorhanden, Vermietung tageweise, Zimmeranzahl: 20 (vier DZ, zwei EZ, 14 MBZ), Zimmergröße: ca. 18 m², Zimmerausstattung: Küche, Nichtraucher, WC, entw. Dusche/Badewanne, entw. Garten/Terrasse/ Balkon, Kinderbett

Serviceleistungen

Parkmöglichkeit

Informationen zur Tagungsstätte

Die Gruppenräume werden auch kurzfristig für Tagesseminare mit 10-20 Teilnehmenden angeboten.

Kontakt

Mühlenweg 16a
61440 Oberursel (Taunus)-Oberstedten

Freizeitangebote in der Nähe

Kirchen
Bad Homburg v.d. Höhe • 3,66 km
Evan­ge­li­sche Er­lö­ser­kir­che
Geschichte: Die Erlöserkirche wurde am 17.05.1908 in einem großen Festakt in Anwesenheit des Kaiserpaares Wilhelm II. und Auguste Victoria sowie der Repräsentanten der Stadt, des Landkreises und der Provinzverwaltung unter großer Beteiligung der Homburger Bürgerschaft feierlich eingeweiht. Der Umstand, dass Bad Homburg eine weltbekannte Kurstadt und später kaiserliche Sommerresidenz geworden war, prägte den Zuschnitt der neuen Stadtkirche. Mit der Kaiserin Auguste Victoria als offizieller Patronin und ihrem Kammerherrn Freiherr von Mirbach als Regisseur des Bauprojektes wurde die Erlöserkirche ein wilhelminischer Programmbau, bei dem jedes Detail als Teil eines Gesamtkunstwerkes geplant und ausgeführt wurde. Entworfen in freiester Anlehnung an die schönen Vorbilder deutscher, französischer und italienischer romanisch-mittelalterlicher Kunst, so der Berliner Geheime Baurat Franz Schwechten, nimmt die Kirche in ihrer äußeren Gestalt mit den rautenbehelmten Türmen Motive aus rheinischen Landen auf, während im Inneren die Bezugnahme auf die Hagia Sophia und orthodoxe Traditionen unübersehbar ist. Das Bildprogramm der Kirche erzählt ihrem Namen entsprechend vom Erlöser. So Simeon auf dem Mittelpfeiler der Eingangsportale (Meine Augen haben deinen Heiland gesehen), so das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen im Portalbogen, die Hinweise auf das jüngste Gericht in den Arkadenbändern, das himmlische Jerusalem über dem Simeonskopf und die himmlische Gemeinschaft mit Christus im Tympanon. Im Innenbereich entfaltet sich das Erlösermotiv in herausragender Weise im Christus- Mosaik in der Apsis-Kuppel. Steht in protestantischen Kirchen üblicherweise Christus als Gekreuzigter im Vordergrund, so ist hier in Anlehnung an orthodoxe Traditionen Christus als Auferstandener und Weltenerlöser im Mittelpunkt. Das biblische Thema Erlösung – Erlöser hat zugleich eine symbolische Bedeutung für den kaiserlichen Bauherrn im Hintergrund. Indem das Portal auf die Kirche St. Trophime in Arles anspielt und das Christus-Mosaik ikonographisch auf Kirchen in Sizilien verweist, werden Lebensspuren des Kaisers Barbarossa aufgenommen. In dieser Linie will sich Wilhelm II. sehen. Und mehr noch: Erlöserkirchen mit hervorgehobenem Kreuzeszeichen – hier: das Lichtkreuz an der höchsten Stelle in der Kuppel – verweisen auf den römischen Kaiser Konstantin (um 300 n. Chr): wie dieser, so wollte auch Wilhelm II. als Schutzherr der Christenheit angesehen werden. Besonderheiten: Kirchenführungen finden sonntags jeweils um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr statt.
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