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Texte und Töne zur Teezeit: Babettes Fest / Lesung mit Susanne Schäfer

"Auf der Suche nach dem Glück"
Kronberg im Taunus,
Glück, das kann für je­den Men­schen et­was an­de­res be­deu­ten. Glück emp­fin­den wir in der Fa­mi­lie, in der Lie­be, beim Be­trach­ten sc­hö­ner Din­ge, beim Mu­si­zie­ren. Oder beim Es­sen und bei des­sen Zu­be­rei­tung. Ein ein­ma­li­ges Glück­ser­leb­nis gönnt sich die Köchin Ba­bet­te, als Brand­s­tif­te­rin im re­vo­lu­tio­nä­ren Fran­k­reich ver­folgt und nach Skan­di­na­vi­en aus­ge­wan­dert. Pie­tis­ti­sche Schwes­tern neh­men sie als Magd auf, Le­ben­s­ernst und As­k­e­se be­stim­men den All­tag. Bis ei­nes Ta­ges et­was ganz und gar Un­ge­wöhn­li­ches ge­schieht: Ba­bet­te lädt zu ei­nem fran­zö­si­schen Di­ner und lässt ih­ren Gäs­ten un­ge­ahn­te Gau­men­f­reu­den zu­teil wer­den.
Die Schau­spie­le­rin Su­san­ne Schä­fer, die schon 2016 mit Er­zäh­lun­gen von Guy de Mau­pas­sant be­geis­ter­te, liest die ge­nie­ße­ri­sche No­vel­le „Ba­bet­tes Fest“ der dä­ni­schen Au­to­rin Ta­nia Bli­xen. Der Pia­nist Rolf Kohl­rausch ver­tieft mit Kla­vier­mu­sik von Ed­vard Grieg den li­tera­ri­schen Ge­nuss.

Veranstaltungsort

Burg Kronberg
Schlossstraße 10/12
61476 Kronberg im Taunus

Preise

Erwachsene: 16,00 €

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Kronberg im Taunus
Burg Kron­berg
Burg Kronberg ist ein eindrucksvolles Beispiel mittelalterlicher Baukunst, anhand dessen sich der Wandel von einer Verteidigungsanlage zur Wohnburg nachvollziehen lässt. Das weiträumige Außengelände mit Prinzengarten, Lehrergarten und Eibenhain ist für Naturliebhaber ein besonderes Erlebnis. Im Hof der Oberburg steht Hessens größter kartierter Weißdorn. In den drei Sälen des restaurierten "Großen Hauses" finden während der Saison von Ostern bis Ende Oktober verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Burgmuseum ist der Geschichte der Burg und ihrer Eigentümer gewidmet. Hier geht es zum Imagefilm der Burg Kronberg. Geschichte: Der Bau der Oberburg mit dem später aufgestockten Bergfried begann etwa in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts, durch eine in Eschborn ansässige, in Reichsdiensten stehende Familie.1230 ist erstmalig der Name von Kronberg erwähnt. Die später entstandene Unterburg ist bis auf Torhaus und Burgkapelle untergegangen. Ab etwa 1320 errichteten die Herren von Kronberg die sogenannte Mittelburg als Wohnburg für den Kronenstamm. Zunächst entstand das Große Haus, Mitte des 15. Jh. den Nordflügel, der heute das Burgmuseum beherbergt. lzwei große Wohnhäuser, benannt nach den Familienzweigen Kronenstamm- und Flügelstammhaus. Mit dem Erlöschen des Geschlechts von Kronberg 1704 gelangte die Burg in kurmainzisches Eigentum. 1892 schenkte Kaiser Wilhelm II. die dem Preußischen Staat gehörende und verfallende Burg seiner in Kronberg auf Schloss Friedrichshof lebenden Mutter, Victoria Kaiserin Friedrich, die sie ergänzend und historisierend restaurieren ließ. 1912 wurde als jüngster Bau der sogenannte Prinzenturm errichtet. Im selben Jahr wurde die Burg als Museum zugänglich gemacht. 1992 erwarb die Stadt Kronberg die Burg Kronberg von der Hessischen Hausstiftung, bis auf die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und nur teilweise wiederhergestellte Burgkapelle. Sie ist die Grablege des Hauses Hessen und nicht öffentlich zugänglich .Seit 1994 betreiben die Stadt und die Bürger Kronbergs gemeinsam im Rahmen der Stiftung Burg Kronberg im Taunus die Burg mit dem Ziel, das Baudenkmal zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nach auswändiger Restaurierung konnte 2008 im Nordflügel der Mittelburg das Burgmuseum eröffnet werden. Zwei der drei Säle im Westflügel, dem Großen Haus, sind restauriert und werden für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Besonderheiten: Gotische Küche mit vielen Gerätschaften, Burgmuseum, Freiturm
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