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Swinging Castle: Jan Luley & Brenda Boykin

Bad Homburg v.d. Höhe,
Das Kon­zert wird ge­för­dert vom Ku­ra­to­ri­um Bad Hom­bur­ger Sch­loss e.V., das von je­der ver­kauf­ten Kar­te 5 € als Spen­de für die Neu­ge­stal­tung des Sch­loss­kir­chen-Ein­gangs er­hält. Bren­da Boy­kin ge­hört zu den be­mer­kens­wer­tes­ten Jazz-Sän­ge­rin­nen un­se­rer Zeit. Ihr Stim­m­um­fang ist au­ßer­ge­wöhn­lich, ih­re Spon­tanei­tät und Büh­nen­prä­senz von der ers­ten Mi­nu­te an fes­selnd. Schon nach we­ni­gen Tak­ten weiß der Zu­hö­rer: Hier ist ei­ne fan­tas­ti­sche Jazz-Sän­ge­rin wie aus der gu­ten, al­ten Zeit am Werk – mit Swing und ei­ner ge­hö­ri­gen Por­ti­on Blu­es, mit En­er­gie und ei­ner wir­k­lich ei­ge­nen Stim­me und Aus­strah­lung. Lee Hil­de­brand (Mu­sik­kri­ti­ker und -his­to­ri­ker) sag­te über sie: "… die au­then­tischs­te und krea­tivs­te Stim­me die­ser Ge­ne­ra­ti­on." Welt­weit war Bren­da Boy­kin auf gro­ßen Fes­ti­vals zu Gast. 1998 er­hielt sie ei­ne BAM­MY No­mi­nie­rung als "Best vo­ca­list of the year". Auf dem Mon­t­reux Jazz­fes­ti­val wur­de sie 2005 als bes­ter Vo­ka­list aus­ge­zeich­net. Sie spiel­te Kon­zer­te und tour­te in Mit­tel- und Süda­me­ri­ka, Neu­see­land, Ja­pan und na­tür­lich un­zäh­l­i­ge Ma­le in den USA und in Eu­ro­pa. Be­g­lei­tet wird Bren­da Boy­kin von Jan Lu­ley – ei­nem Pia­nis­ten, der zur eu­ro­päi­schen Spit­zen­klas­se für tra­di­tio­nel­len Jazz, Blu­es, Gos­pel und New Or­le­ans Sty­le Pia­no ge­hört. Mehr als 1800 Kon­zer­te spiel­te er in 17 Län­dern Eu­ro­pas so­wie in Afri­ka und den USA. Sei­ne sti­lis­ti­sche Viel­falt, sei­ne mu­si­ka­li­sche Krea­ti­vi­tät und sei­ne Vir­tuo­si­tät ma­chen ihn zu ei­nem der span­nends­ten Mu­si­ker der heu­ti­gen Zeit. Jan Lu­ley lern­te bei und von den Pia­nis­ten in New Or­le­ans, ist eng mit der dor­ti­gen Mu­sik­sze­ne ver­bun­den und or­ga­ni­siert re­gel­mä­ß­ig Rei­sen in die Cres­cent Ci­ty. "Wenn man ihn spie­len hört, dann hört man sei­ne ei­gent­lich schwar­ze New Or­le­ans See­le über die Tas­ten ra­sen, …" schrieb die Pres­se über ihn. 2018 fei­ert Jan Lu­ley sein 35-jäh­ri­ges Büh­nen­ju­bi­läum.

Prei­se:
12 - 36 Eu­ro

Veranstaltungsort

Schlosskirche im Landgrafenschloss
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

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Sch­loss­kir­che
Geschichte: Landgraf Friedrich II. richtete als Ersatz für eine spätmittelalterliche Stadtkirche die Schlosskirche in einem Trakt des neuen Schlosses ein. Östlich des Uhrturms, unter Einbindung der kryptenartigen, landgräflichen Grablege des Vorgängerbaus wurde 1697 der flachtonnengewölbte Saalbau mit dem risalitartig vorspringenden Chorgeviert eingeweiht. Im Jahre 1908 übernahm die benachbarte, gerade fertiggestellte Erlöserkirche von der Schlosskirche die Funktion der evangelisch-lutherischen Stadtkirche. Die Schlosskirche wurde entwidmet und auf Anregung der Kaiserin Friedrich zu einer Gruftkirche umgewandelt. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet die ungenutzte Schlosskirche nach und nach in Vergessenheit und verkam, trotz gelegentlicher Nutzung als Konzert- und Ausstellungsraum, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Erst die Initiative des Kuratoriums zur Erneuerung der Bad Homburger Schlosskirche führte in den Jahren 1986 bis 1989 zur Wiederherstellung der Schlosskirche unter Einbindung der wenigen erhaltenen Ausstattungsstücke aus unterschiedlichen Zeiten, darunter der Zyklus der Emporenbilder, das großformatige Altarbild von Karl Begas (1794 bis 1854) und das Orgelgehäuse von Johann Conrad Bürgy (1721 bis 1792). Das gesamte Orgelwerk wurde dabei, nach den vorhandenen und präzisen Angaben Bürgys, denkmalgerecht rekonstruiert. Seit 1989 hat sich die Schlosskirche zu einem beliebten Veranstaltungsraum entwickelt. Die 300 Jahre alte Schlosskirche, in der sich die Landgrafengruft des Hauses Hessen-Homburg befindet, kann bei der Führung durch den Elisabethenflügel und während der "Literarischen Führung" durch das Bad Homburger Schloss besichtigt werden. Besonderheiten: Die Schlosskirche dient häufig als Veranstaltungsort für Konzerte.
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Al­ta­na Kul­tur­s­tif­tung im Sin­c­lair-Haus
"Kunst und Natur" stehen im Zentrum der Aktivitäten der ALTANA Kulturstiftung. Es ist ihr ein Anliegen, das Bewusstsein für die Bedeutung und unsere Verantwortung gegenüber der Natur zu entwickeln und zu schärfen - in der Auseinandersetzung mit der Kunst. Raum für die Begegnung mit der Kunst bietet das Sinclair-Haus in Bad Homburg, wo pro Jahr vier bis fünf Präsentationen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen sind. Ein umfangreiches Bildungsprogramm zur lebendigen Begegnung mit der Kunst und der Natur ist wichtiger Bestandteil des kulturellen Angebots. „Natur“ und „Schöpfung“ sind auch die zentralen Themen der ALTANA Kunstsammlung, die verschiedene künstlerische Positionen und Motive vereint. Bedeutende internationale Künstler unserer Zeit sind in der Sammlung vertreten: Georg Baselitz, Alex Katz, Anselm Kiefer, Wolfgang Laib, Heribert C. Ottersbach, Bruce Nauman oder Giuseppe Penone, um nur einige zu nennen. Die jährliche Präsentation der Sammlung im Sinclair-Haus widmet sich unterschiedlichen Themenstellungen. Unter dem Titel „Atelier Kunst und Natur“ bietet die ALTANA Kulturstiftung ein interdisziplinäres Angebot für Kinder und junge Menschen an. Dabei geht es stets um die direkte Begegnung mit der Kunst und den Künstlern. Bildende Kunst, Musik und Literatur werden auf eine Weise erfahrbar gemacht, die alle Sinne nachhaltig anspricht. Preise: Erwachsene: 5,00 € Kinder: bis 12 Jahre freier Eintritt Reduzierter Eintrittspreis 3,00 € Inhaber des Kulturpasses 1,00 € Mittwochs Eintritt frei Themen: Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts 1 x pro Jahr Sammlungspräsentation
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