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Bad Sodener Sommernachtsfest

Stadtfest mit Feuerwerk
Bad Soden am Taunus,
Ein Höh­e­punkt im kul­tu­rel­len Rei­gen der Stadt Bad So­den am Tau­nus ist das tra­di­tio­nel­le Som­mer­nachts­fest. Es hat am drit­ten Sams­tag im Au­gust sei­nen fes­ten Platz im Jah­res­ka­len­der der Ver­an­stal­tun­gen und lockt jähr­lich zehn­tau­sen­de Be­su­cher in die Stadt. Vom Al­ten Kur­park über die Kö­n­ig­stei­ner Stra­ße, Ad­ler­stra­ße und der Stra­ße "Zum Qu­el­len­park" er­st­reckt sich das leb­haf­te Trei­ben in der Tau­nus­stadt. Über 150 bun­te Stän­de mit un­ter­schied­li­chem An­ge­bot gibt es zu ent­de­cken. Für mu­si­ka­li­sche Un­ter­hal­tung sor­gen mehr als zehn Bands mit Tanz-, Pop- und Rock­mu­sik. Ge­gen 23:00 Uhr steigt das tra­di­tio­nel­le Feu­er­werk, ein Spek­ta­kel, das die Be­su­cher im­mer wie­der be­geis­tert. Das Som­mer­nachts­fest dau­ert bis 1:00 Uhr in der Nacht von Sams­tag auf Sonn­tag.

Veranstaltungsort

Alter Kurpark
Königsteiner Straße 86
65812 Bad Soden am Taunus

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Bad Soden am Taunus • 0,05 km
Stadt­mu­se­um Bad So­den am Tau­nus im Ba­de­haus
Das stadtgeschichtliche Museum befindet sich seit dem Jahr 1998 im ehemaligen Badehaus, wunderschön gelegen im Alten Kurpark. Es dokumentiert die über 800jährige Geschichte Sodens anhand der 2008 neu gestalteten Dauerausstellung. Die 1977 eingemeindeten Stadtteile Bad Sodens, Neuenhain und Altenhain, werden ausführlich vorgestellt, ebenso Werke einiger berühmter Sodener Künstler. Für das einstige Reichsdorf Soden waren lange Zeit die Salzquellen zur Salzgewinnung von Bedeutung. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich dann ein Kurbetrieb, der Soden 1922 den Titel „Bad“ eintrug. Der Kur- und Badebetrieb erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert, als außer den reichen Frankfurtern auch viele namhafte nationale und internationale Persönlichkeiten den Ort im Vordertaunus aufsuchten. So kurten hier u.a. die Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter Tschaikowski sowie berühmte Schriftsteller wie Hofmann von Fallersleben oder Leo Tolstoi, der den Kurort sogar in seinen Roman „Anna Karenina“ einfließen lässt. Wer mehr über die ständige Nähe, aber auch Abhängigkeit zur freien Reichsstadt Frankfurt erfahren möchte, über die Familie Malapert-Neufville, die über Jahrhunderte die Geschicke der Sodener Saline lenkte oder über die Herstellung der berühmten Sodener Mineralpastillen, sollte das Stadtmuseum unbedingt besuchen. Anhand eines einmaligen Löss-Profils, das auf dem ehemaligen Ziegeleigeländes im heutigen Wohngebiet „Am Carlusbaum“ abgenommen wurde, zeigt das Stadtmuseum: 120.000 Jahre Landschaftsgeschichte in Bad Soden am Taunus.
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