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Outdoor Abenteuer

Raus aus der Stadt und rein in den Tau­nus: Be­reits nach we­ni­gen Mi­nu­ten er­reicht man von Frank­furt aus das "sc­höns­te Mit­tel­ge­bir­ge der Welt", das nicht nur für Er­ho­lungs­su­chen­de ein El­do­ra­do ist, son­dern auch für Spaß, Ac­ti­on und sport­li­che Be­tä­ti­gung un­ter frei­em Him­mel steht! Die Out­door-An­ge­bo­te im Tau­nus sind viel­fäl­tig, die Mög­lich­kei­ten zahl­reich. Den Duft von Wald, von saf­ti­gen Wie­sen und Fel­dern gibt's in­k­lu­si­ve. Ge­n­au­so wie die span­nen­de Kul­tur, die Sie auf Schritt und Tritt be­g­lei­tet. Will­kom­men in der Na­tur, will­kom­men beim Out­door Abenteu­er im Tau­nus.
Radfahren
Schmitten im Taunus
Weil­tal­weg Rad- und Wan­der­weg
Die Wegeführung: Der Weiltalweg startet in knapp 700 Metern Höhe am Roten Kreuz in Schmitten . In unmittelbarer Nähe der Weilquelle führt Sie der Weg zunächst entlang des Naturschutzgebietes "Reifenberger Wiesen" nach Oberreifenberg. Kurz danach biegt der Weg ins Weiltal ab. Folgen Sie in Schmitten der entsprechenden Markierung (grünes Eichenblatt auf weißen Hintergrund mit blauem Rahmen), gelangen Sie über Dorfweil, Brombach, Honoldstal und Treisberg nach Neuweilnau. Von dort geht es über Weilrod und Weilmünster (und den dazu gehörenden Ortsteilen) nach Weilburg an der Lahn. Charakter: Mit einer Gesamtlänge von 47,5 km erstreckt sich der Weg vom Hochtaunus bis zur Residenzstadt Weilburg. Auf dem Weg ist ein Höhenunterschied von 560 m zu bewältigen. Der Höhenunterschied ergibt sich durch das überwiegend sanfte Gefälle, das den Weg bei seinem Verlauf in Richtung Norden charakterisiert. Für Wanderer und Radfahrer ist der Weiltalweg gleichermaßen geeignet. Gut ausgebaut und mit vielen Rastmöglichkeiten versehen, führt er stets an der romantischen Weil entlang. Der erste Teil des Weges im Hochtaunus führt durch tiefen Wald und erfordert hier und da ein wenig Kraft und Kondition. Festes Schuhwerk und eine breitere Bereifung sind daher zu empfehlen. Das eher wellige Terrain des Usinger Landes lässt den Weg gemütlich auslaufen. Der Weg ist gesäumt mit Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten aller Art. Hinzu kommen atemberaubende Ausblicke. Und auch gastronomisch gesehen kommen Sie voll auf Ihre Kosten: gemütliche Gasthöfe und ausgezeichnete Restaurants warten mit regionalen Spezialitäten auf. An- und Abreise: Den Startpunkt des Weiltalweges erreichen trainierte Sportler über eine Vielzahl gut ausgeschilderter Wander- bzw. Forstwege (eine kostenfreie Übersicht erhalten Sie in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum). Wer den Weg zum Roten Kreuz nicht zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen möchte, kann in den Weiltalbus (Linie 245) am Bahnhof in Bad Homburg oder am Taunus-Informationszentrum in Oberursel einsteigen. Der Bus fährt von Mai bis Oktober und ist mit einem Radanhänger ausgestattet. Außerhalb der Saison erreichen Sie den Startpunkt des Weges (Haltestelle "Rotes Kreuz"; Zuführungen: Haltestelle "Sandplacken") natürlich auch mit den regulären Buslinien. Vom Endpunkt des Weges in Weilburg gelangen Sie natürlich auch wieder zurück in den Hochtaunus. Auch dazu können Sie die Linie 245 nutzen. Bitte beachten Sie: Aufgrund der begrenzten Kapazitäten werden Radwandergruppen ab drei Personen um Voranmeldung gebeten. Kontaktdaten und Informationen zu den Fahrzeiten sowie den Haltestellen entnehmen Sie bitte dem Flyer des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV) zum Weiltalbus. Den Informationsflyer des Taunus Touristik Service können Sie auf dieser Webseite in der Rubrik Broschüren unter "Service und Infos" herunterladen. Eine Printversion und weitere Informationen erhalten Sie im Taunus-Informationszentrum in Oberursel.
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Radfahren
Tiere, Zoo & Co
Weilrod
Die Tier­brü­cke: mit Tie­ren un­ter­wegs im Tau­nus
Die Tierbrücke in Weilrod bietet geführte Wanderungen mit Eseln und Ponys im schönen Usinger Land an. Die Dauer einer Wanderung wird von den Teilnehmern bestimmt, sie liegt meist bei 1,5 bis 3 Stunden. Die liebenswerten Langohren und die Ponys freuen sich auf Sie zu jeder Jahreszeit! Zum Wandern mit tierischer Begleitung sollten Sie mitbringen: - der Witterung angepasste Kleidung - feste Schuhe - ausreichend Proviant Die Tierbrücke bietet u.a. folgende Angebote: Die Tierbegegnungstage ermöglichen es Ihnen, das Team der Tierbrücke, die Tiere und Angebote kennen zu lernen und in den Umgang mit Tieren hinein zu schnuppern. Die Tierbegegnungstage finden von Mai bis September an jedem ersten Sonntag im Monat statt. Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage. Ebenfalls auf Anfrage finden Laufgruppen mit Pferden, Ponys und Eseln statt. Dabei werden zunächst gemeinsam die Tiere geputzt. Dann geht es mit den Vierbeinern durch den schönen Taunus. Zwei Teilnehmer führen dabei gemeinsam ein Tier. Die Laufgruppen finden bei fast jedem Wetter statt. Wetterfeste, der Jahreszeit entsprechende Kleidung ist daher erforderlich. Eselwandern/Esel-Trekking: Mit den drei Langohren durchwandert das Team der Tierbrücke mit Ihnen den schönen Taunus bei fast jedem Wetter. Je nach Wunsch der Gäste gibt es Picknick oder es wird eingekehrt. Die Dauer der Wanderung wird vorher vereinbart.
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Tiere, Zoo & Co
Radfahren
Oberursel (Taunus)
St­op­po­mat Gro­ßer Feld­berg
Seit April 2015 befindet sich gegenüber dem Taunus-Informationszentrum an der Hohemark in Oberursel der Stoppomat für den Großen Feldberg, den einzigen deutschen Berg, der von einem Profi-Straßenrennen angefahren wird. Die Installation der Anlage, die bei Profis, Breitensportlern und Naturliebhabern gleichermaßen beliebt ist, geht auf eine Initiative des Vereins "Stoppomat Großer Feldberg/Taunus" zurück und wurde von Sponsoren und Sportbegeisterten aus der Region im Rahmen einer Crowdfounding-Aktion finanziert. Der Stoppomat bietet die Chance, die Feldbergregion im Rahmen eines sportlichen Wettkampfs kennen zu lernen. Rennradfahrer, Mountainbiker, Läufer und Wanderer können auf drei anspruchsvollen Strecken entdecken, was den Hochtaunus für all jene ausmacht, die sportliche Herausforderungen lieben: eine kurvenreiche Streckenführung, steile Anstiege und viele Höhenmeter. Und so funktioniert der Stoppomat: Am Taunus-Informationszentrum zieht jeder Sportler eine Karte, die sodann abgestempelt wird. Für Rennradfahrer, Mountainbiker und Läufer/Wanderer gibt es jeweils eine ausgeschilderte Strecke in Richtung Großer Feldberg. Bei der Ankunft auf dem Plateau des Berges wird die Karte erneut abgestempelt. So erhält jeder Sportler seine Streckenzeit. Die doppelt abgestempelte Karte kann in einen Kasten eingeworfen werden, der regelmäßig geleert wird. Die Streckenzeiten aller eingeworfenen Karten werden auf einer Website veröffentlicht. Information zu den Strecken: Für Rennradfahrer führt die Strecke vom Taunus-Informationszentrum über 11,8 km auf komplett asphaltiertem Terrain zum "Dach" und gleichzeitigen Endpunkt der Tour auf dem Gipfel des Großen Feldbergs. Die durchschnittliche Steigung liegt bei 4,6 bis 5,7 %. Die Bestzeit für diese Strecke liegt bei rund einer halben Stunde. Bei den Mountainbikern, die eine 9,6 km lange Strecke im Wald auf ausgeschilderten Forstwegen bewältigen müssen (durchschnittliche Steigung 6,6 %, Beginn auf der Rückseite des Taunus-Informationszentrums), liegt der Streckenrekord bei etwas mehr als einer halben Stunde.
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Radfahren
Kelten & Römer
Schmitten im Taunus
Li­me­ser­leb­nispfad Hochtau­nus
Der Limeserlebnispfad Hochtaunus, der sich über 33 km entlang des Taunus-Hauptkammes von Glashütten bis nach Ober-Mörlen erstreckt, zählt zu den schönsten und spannendsten Wanderwegen der Region. Der Weg wurde bereits im Jahr 2012 vom Deutschen Wanderverband als "Qualitätsweg" ausgezeichnet. Im Jahr 2015 wurde dieser Status bestätigt. Auf dem Weg, der stets entlang des Obergermanisch-Raetischen Limes verläuft und atemberaubende Ausblicke bietet, werden die Spuren des römischen Erbes im Taunus sichtbar. Vor allem die Reste der kleinen und großen Kastelle sowie die zahlreichen Wachtürme gilt es zu entdecken. Insgesamt sorgen rund ein Dutzend Bauwerke dafür, dass Geschichte lebendig wird. Hinzu kommen zahlreiche Info-Tafeln. Im Mittelpunkt der beeindruckenden historischen Anlagen steht sowohl räumlich als auch inhaltlich das Römerkastell Saalburg, welches das einzige vollständig rekonstruierte Römerkastell weltweit ist und mit einem tollen Museum sowie einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm besticht. Der Limeserlebnispfad ist über acht Zuführungen zu erreichen. Diese Wege sind zwischen zwei und sechs Kilometer lang und führen sowohl aus dem Vordertaunus (z. B. vom Taunus-Informationszentrum) als auch aus dem Usinger Land in Richtung des Taunus-Hauptkammes. Informationsmaterial zu dem Wanderweg (auch zu den Zuführungen) erhalten Sie in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum in Oberursel. Den genauen Verlauf des Pfades sehen Sie auch im Online-Wanderführer des Naturpark Taunus unter www.naturpark-taunus.de.
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Kelten & Römer
Radfahren
Idstein
Rhein-Main-Vergnü­gen Rou­te 4: "Durch den Tau­nus bei Id­stein und Bad Cam­berg"
Die Route 4 des Rhein-Main-Vergnügen führt auf einer Länge von 40 Kilometern durch den westlichen Teil des Taunus. Start und Ziel der Tour ist der Idsteiner Bahnhof. Vom malerisch gelegenen Idstein mit seiner historischen Altstadt und dem Hexenturm verläuft die Tour über die Kurstadt Bad Camberg wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt. Die Route beinhaltet mehrere Abschnitte mit über acht Prozent Steigung. Der niedrigste Punkt der Tour liegt bei 205 Meter über NN in Bad Camberg, der höchste Punkt befindet sich in der Nähe des Eichelbacher Hofes mit rund 500 Meter über Normalnull (NN). Die Gesamthöhenmeter betragen über 600 Meter. Wegen der zu absolvierenden Höhenmeter und des hohen Anteils nicht asphaltierter Wege sind Mountain-Bikes oder Trekkingräder für die Fahrt zu empfehlen. Tipp: Die Strecke zwischen Idstein und Bad Camberg lässt sich aufgrund des glatten Belags - mit Ausnahme kurzer Abschnitte in den Ortschaften - hervorragend auch mit Inline-Skates befahren. Kurzbeschreibung der Strecke: Vom Bahnhof in Idstein geht es bergab zum mittelalterlichen Stadtkern mit den liebevoll sanierten und erhaltenen Fachwerkbauten. Nach einem ersten sportlichen Anstieg verläuft die Route einige Meter auf der Straße, bevor eine Abfahrt durch die benachbarten Streuobstwiesen erfolgt. Nach der Abfahrt geht es nach Steinfischbach mit seiner markanten Pfarrkirche. Hinter Steinfischbach steigt die Strecke zum Teil deutlich hinauf zur "Tenne" - ein Auf und Ab mit bis zu 12 Prozent Steigung wartet auf Sie. Nach dem sportlichen Stück, das Sie auf Waldwegen absolvieren, erwartet Sie die verdiente Erholung im Eichelbacher Hof. Dieser ist im Rahmen eines kleinen Abstechers zu erreichen (Achtung: eingeschränkte Öffnungszeiten). Auf der Hauptroute geht es hinab nach Dombach. Dort passiert man das restaurierte alte Rathaus und die Pfarrkirche St. Wendelin. Am Ortsausgang von Dombach biegt die Route in das Dombachtal ein. Nach einem kurzen Stück erreicht man eine Wassertretanlage, in der man sich die Füße kühlen kann, bevor die letzte Steigung auf dem Weg nach Bad Camberg ansteht. Nach dem Anstieg eröffnet sich dem Betrachter ein einmalig schöner Ausblick auf die Landschaft des "Goldenen Grundes", einer Senke, die ihren Namen von dem hier angebauten, goldgelb schimmernden Getreide hat. Von dort führt ein von sieben Stationssteinen ("Sieben Fußfälle") gesäumter Weg hinunter nach Bad Camberg, wo der mittelalterliche Obertorturm, das Wahrzeichen der Stadt, die Blicke auf sich zieht. Nach dem Verlassen der Kurstadt geht es in Richtung Süden über Würges nach Walsdorf. Der bereits 774 urkundlich erwähnte Idsteiner Ortsteil hatte stadtrechtsähnliche Privilegien und war ummauert. Hinter der Ortslage führt ein längerer, leicht ansteigender, windanfälliger Streckenabschnitt auf einen Höhenrücken. Hier stößt man auf die "Hohe Straße", auf der man zurück zum Ausgangsort Idstein gelangt. Die Tour ist in beide Richtungen durchgängig mit dem Piktogramm "Rhein-Main-Vergnügen" (mit der Ziffer 4) markiert.
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Radfahren
Radfahren
Idstein
Ra­drund­tour Ems- und Wörs­bach­tal
Rund 42 Kilometer lang ist die familienfreundliche Rundtour, die über nur wenige kurze Steigungen auf gut befestigten Wegen verläuft. Ein Einstieg in die Route ist nicht nur in Idstein, Bad Camberg und Selters möglich, sondern auch in den übrigen Ortschaften, die entlang der Strecke liegen. Beim Start von Idstein aus geht es in nord-östliche Richtung über die Höhe nach Walsdorf und von dort in nördliche Richtung in den Goldenen Grund, der seinen Namen von den goldgelb schimmernden Getreidefeldern hat. Von Bad Camberg (entlang des Weges R 8) geht es über Selters nach Niederbrechen vor den Toren von Limburg. Dann führt die Strecke wieder in südlicher Richtung durch das wildromantische Wörsbachtal. Neben den landschaftlichen Schönheiten wartet der Rundkurs mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf, etwa dem Hofgut Gnadenthal mit Äbtissinnenhaus, der 1000 Jahre alten Berger Kirche, dem Gefangenenturm und Resten der Stadtmauer in Brechen sowie der historischen Altstadt mit dem alles überragenden Obertorturm von Bad Camberg. Viele Radfahrer machen auch einen Abstecher in den Kneipp-Kurpark und besuchen dort den Kneipprundweg, auf dem die fünf Säulen der Gesundheit nach Sebastian Kneipp dargestellt sind. Die Radrundtour ist an die Fernradwanderwege R 6 und R 8 angeschlossen. Beim Fahrrad-Sonntag im Mai gibt es bei kompletter Umrundung wertvolle Preise zu gewinnen. Weitere Informationen und Kartenmaterial zur Route erhalten Sie auf den touristischen Internetseiten des Landes Hessen und bei den genannten Städten und Gemeinden.
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Radfahren
Berge & Felsen
Glashütten
Klei­ner Feld­berg
Der Kleine Feldberg befindet sich rund 1,4 km südwestlich seines "großen Bruders", des großen Feldbergs. Mit einer Höhe von 825 m ist er der zweithöchste Berg im Taunus. Der weithin sichtbare Berg erhebt sich nahe Glashütten. Auf seiner Nordflanke liegt die Quelle der Weil, die bei Weilburg in die Lahn mündet. An seiner Westflanke entspringt der Emsbach. Römische Truppen errichteten nördlich des Gipfels auf einer Höhe von rund 700 m ein Kastell. Dieses war bzw. ist der höchstgelegene Militärplatz am Obergermanisch-Raetischen Limes. In dem Steinkastell von rund einem Hektar Größe war die Exploratio Halicanensium stationiert. Auf dem Gipfel des Kleinen Feldbergs befindet sich ein meteorologisches und geophysikalisches Observatorium, das sog. Taunusobservatorium. Dieses wurde 1913 vom Physikalischen Verein Frankfurt am Main gegründet und ist seit der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main im Jahre 1914 eine Außenstelle des Instituts für Meteorologie und Geophysik. Seit 1998 befindet sich auf dem Gipfel des Berges außerdem die Hans-Ludwig-Neumann-Sternwarte. Für Spaziergänger und Wanderer ist die Gipfelregion inkl. Kastell hervorragend durch den „Rundweg Feldbergkastell“ erschlossen. Der Rundweg umfasst elf Stationen, bei denen Interessierte durch Informationstafeln viel Wissenswertes zum Kastell sowie über das UNESCO-Welterbe Limes erfahren. Auf der südöstlichen Seite des Gipfels hat man einen schönen Blick in Richtung Altkönig (798 m) und Fuchstanz (660 m).
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Berge & Felsen
Radfahren
Grävenwiesbach
Ra­d­rou­te "Rund um Gräv­en­wies­bach"
Die Radroute "Rund um Grävenwiesbach" führt Sie auf einer rund 30 km langen Schleife durch die malerische Mittelgebirgslandschaft des Usinger Landes. Auf der Strecke, die durch welliges Terrain führt, sind einige kleine Steigungen zu bewältigen. Die Route kann auch als verkürzte Familientour gefahren werden. Inne halten und genießen: Die nahezu unberührte Landschaft rund um Grävenwiesbach mit seiner weithin sichtbaren Barockkirche ist Balsam für die Seele und gleichsam Erholung für alle Sinne. Genießen Sie die Ruhe auf ihrem Weg durch die Natur und die verträumten Ortsteile der Taunus-Gemeinde und lassen Sie sich von der Schönheit der Kulturlandschaft nördlich des Großen Feldbergs begeistern. Idealer Startpunkt für die Rundroute ist der Bahnhof von Grävenwiesbach. Diesen erreichen Sie von Frankfurt (oder Brandoberndorf) aus bequem mit der Taunusbahn. Vom Bahnhof aus erreichen Sie im Gegenuhrzeigersinn nach einem weitem Bogen durch Wiesen und Felder zunächst den Ortskern von Grävenwiesbach. Danach gelangen Sie in die Ortsteile Mönstadt und Heinzenberg, bevor es im weiteren Verlauf ein Stück über den Weiltalweg geht und durch den zu Weilrod gehörenden Ortsteil Gemünden. Nachdem Sie Gemünden passiert haben, führt Sie die Radroute am Laubach entlang in Richtung des gleichnamigen Ortsteils von Grävenwiesbach, bevor es durch den Hundstadter Wald nach Usingen-Wilhelmsdorf geht. Wilhelmsdorf ist ebenfalls an die Strecke der Taunusbahn angebunden, sodass "müde Krieger" hier bereits wieder nach Frankfurt oder Richtung Brandoberndorf aufbrechen können. Für alle anderen Radfahrer wartet nach Wilhelmsdorf das letzte Teilstück mit dem "Dach" der Tour in Richtung Grävenwiesbach-Ortsmitte. Kartenmaterial erhalten Sie in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum in Oberursel.
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Radfahren
Essen & Trinken
05.11.2017
Sta­che­li­ge Sc­hön­heit
Kulinarische Wanderung in die Welt der Esskastanie mit Verkostung
Wenn wir heute an Esskastanien denken, kommt uns sogleich der herrliche Duft der gerösteten Früchte in die Nase, die besonders in kalten Wintertagen gerne genascht werden. Die bei uns als "Keste" bekannte Frucht hat eine lange und interessante Geschichte und reicht von Göttervater Jupiter bis Johann Wolfgang von Goethe. Aber von Geschichten alleine wird man bekanntlich nicht satt. Welche Bedeutung hat die Edelkastanie für die Bevölkerung? Waren sie nur Naschwerk für die verwöhnten Gaumen oder dienten sie gar als Grundnahrungsmittel für die armen Leute? Welche besonderen Eigenschaften hat das Holz der Esskastanien-Bäume und was hat das eigentlich mit Wein zu tun? So köstlich Maronen auch schmecken – sie zu verarbeiten ist immer eine Herausforderung. Welche Tipps und Tricks zur Verarbeitung und welche Konservierungsmöglichkeiten gibt es? Auf der Entdeckungstour gehen wir den Fragen auf den Grund und Sie werden staunen, wie variationsreich die Köstlichkeiten sind, die aus der sättigenden Frucht hergestellt werden können. Am Ende der Tour erwartet Sie eine außergewöhnliche Verkostung mit sieben verschiedenen Maronenspeisen. Ob deftig, süß oder süffig – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Im Sinne der Pfälzer, die sagen: "Keschde und Wein, das muss sein" lädt Monika Zarges Sie noch zu einem leckeren "Pfälzer" ein. Bitte denken Sie daran: Das Wetter ist nie zu schlecht für einen Ausflug ins Grüne, vorausgesetzt die Kleidung ist wettergerecht!
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Essen & Trinken
Berge & Felsen
Schmitten im Taunus
Gro­ßer Feld­berg
Der Große Feldberg ist mit einer Höhe von 881 Metern über NN der höchste Berg des Taunus und einer der markantesten Mittelgebirgsgipfel Deutschlands. Er zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. In schneereichen Wintern sind die Hänge des Berges fest in der Hand von Schlittenfahrern und Skilangläufern. Im übrigen Jahr sorgt das angenehme Klima, das den Berg umgibt, für regen Betrieb auf den zahlreichen Wander- und Radwegen, die gut ausgeschildert in Richtung des unbewaldeten Plateaus führen. Der Große Feldberg bildet das Zentrum des Taunus-Hauptkammes bzw. Hohen Taunus, der neben dem Großen auch den Kleinen Feldberg (825 m) und den Altkönig (798 m) umfasst. Das Wahrzeichen des Berges ist der weithin sichtbare Fernmeldeturm, der bereits im Jahr 1937 errichtet wurde und über 50 m hoch ist. Neben dem Sendemast befinden sich auf dem Feldberg-Plateau drei weitere Türme, von denen einer zu besteigen ist. Bei gutem Wetter kann man eine fantastische Fernsicht über die Skyline Frankfurts und das Rhein-Main-Gebiet bis hin zu den Bergen des Odenwaldes genießen. Bei perfektem Wetter soll sogar eine Fernsicht bis nach Straßburg möglich sein. Genauso bekannt wie die Aussichtsplattform am südlichen Ende des Gipfels ist der aus quarzistischen Sandsteinen bestehende Brunhildisfelsen. Er befindet sich am nördlichen Rand des Plateaus und gewährt einen spektakulären Blick ins Usinger Land. Seit Sommer 2015 befindet sich ein Bikepark auf dem Berg. Die Attraktion, die die Herzen aller höherschlagen lässt, die mit ihrem Bike auf der Suche nach Adrenalin sind, umfasst zwei Downhillstrecken, die diekt vom Pleateau des Feldbergs aus starten. Der Große Feldberg ist mit dem Auto, aber auch mit dem Bus (Linie 57 oder Shuttle-Bus) zu erreichen. Bitte beachten Sie: In unmittelbarer Nähe des Gipfels stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit einer Übernachtung in der unmittelbaren Umgebung des Berges verbinden möchten, bietet sich das Übernachtungsangebot der "Feldberggemeinde" Schmitten an. Direkt auf dem Berg bestehen Übernachtungsmöglichkeiten im Wanderheim des Taunusklub.
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Berge & Felsen
Wanderungen
26.08.2017
Wild­kräu­ter oder Un­kraut?
Wildwiesenführung mit Kräuterbrotzeit
Wildwiesen sind sehr selten geworden und ein Ausflug zu ihnen gleicht einem Museumsbesuch im Grünen. Wie sind sie entstanden, was unterscheidet diese Wiesenlandschaft von intensiv genutzten Grünlandflächen, wieso sind sie immer seltener anzutreffen und welche ökologische Rolle spielen sie? Und vor allem – was ist von dem "Grünzeug" alles essbar. Viele von uns als Unkraut verschriene Pflanzen sind hervorragende Wildkräuter, die in der Küche zu einer wahren Bereicherung beitragen können. Nach der Tour werden Sie so manchem Kräutlein in Ihrem Garten nicht mehr mit Harke oder Unkrautvernichtungsmittel zu Leibe rücken, sondern es wird zukünftig einen gebührenden Platz in Ihrem Kochtopf finden. Neben den Wildkräutern sind auch viele andere Pflanzen am Wegesrand zum Essen, Trinken oder Heilen geeignet. Sie werden stauen, wie reichhaltig die Speisekammer Natur sein kann. Abgesehen von den informativen Aspekten ist die Tour ein Genuss für jeden Naturliebhaber, denn sie führt durch eine wunderschöne und einzigartige Landschaft. Am Schluss kommen Sie in den Genuss zu kosten, was alles aus den Wildkräutern und Waldfrüchten hergestellt werden kann. Ob süß, salzig oder süffig – der Kreativität der Kräuterküche sind keine Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich überraschen! Bitte denken Sie daran sich etwas zu trinken mitzunehmen. Gutes Schuhwerk wird empfohlen.
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Wanderungen
Parks & Gärten
Bad Homburg v.d. Höhe
Bar­fußpfad Fleck­müh­le
Der Barfußpfad: Der Barfußpfad Fleckmühle führt als Rundweg durch einen wunderschönen Skulpturenpark an Kräutergarten, Streuobstwiese und Weidenlaube vorbei. Natur bewusst erleben, neue Erfahrungen von Fuß bis Kopf. Nur selten hat man die Möglichkeit, ohne Schuhe unterwegs zu sein. Wir trauen den Fußsohlen nicht mehr viel zu, wollen möglichst schnell vorankommen und vergessen dabei, wie befreiend das Barfußgehen sein kann. Schon der Barfuß-Apostel Sebastian Kneipp empfahl: "Es gibt freilich kein kräftigeres Mittel, die Nerven zu stärken und widerstandsfähig zu machen, als das Barfußgehen." Barfuß laufen ist nicht nur gesund und wichtig für Groß und Klein, sondern ist auch Voraussetzung dafür, dass wir uns glücklich fühlen. Schritt für Schritt ist unser Tastsinn gefragt, sendet über viele kleine Nerven von den Fußsohlen aus neue Impulse an den gesamten Körper und meldet an das Gehirn, wie sich etwas anfühlt, ob es spitz, hart, rau, weich oder kalt ist. Der Bereich in unserem Gehirn, der die Sinneswahrnehmung unserer Füße verarbeitet, ist sehr groß, wird aber nicht wirklich genutzt. Der Barfußpfad in Ober-Eschbach gibt die Gelegenheit dazu. Ein wenig Zeit sollte man für dieses Erlebnis mitbringen, um auf dem PFAD DER SINNE die Ohren zum Sehen und die Füße zum Fühlen zu bringen. Der Barfußpfad ist in der schönen Umgebung der Fleckmühle, durch einen wunderschönen Skulpturenpark, als Rundweg angelegt. Er bietet mit mehr als 120 Fühl- und Balancierstationen auf 3500 m² die Möglichkeit Abstand vom Alltag, vom Stress in der Schule, oder der Arbeit zu bekommen. Man lernt schnell, dass verschiedene Untergründe den Gang verändern, mal angenehm und mal weniger schön sind. Man spürt den Einfluss des Wetters, den warmen oder kalten Boden. Wer gerne den Barfußpfad kennenlernen und erleben möchte, ist herzlich eingeladen die Schuhe auszuziehen, um sich Schritt für Schritt an die 120 verschiedenen Strukturen heranzutasten Das Erlebnis ist unbezahlbar!
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Parks & Gärten