Sie befinden sich hier:

Schmitten im Taunus

Die Feldberggemeinde
Die Ge­schich­te des Tou­ris­mus führt weit zu­rück in das 19. Jahr­hun­dert. Wan­der­we­ge und Schutz­hüt­ten so­wie Feld­berg­fes­te mach­ten das Ge­biet als Rei­se­ziel be­kannt. Ein ers­tes Gast­haus auf dem Gro­ßen Feld­berg ent­stand 1860.

Heu­te ist Sch­mit­ten mit sei­nem Gro­ßen Feld­berg ein be­lieb­tes Ziel für ei­nen Ta­ges­aus­flug. Gut mar­kier­te Wan­der­we­ge, atem­be­rau­ben­de Aus­bli­cke auf die Tau­nus-Land­schaft und viel­fäl­ti­ge Frei­zeit­mög­lich­kei­ten las­sen den Au­f­ent­halt zum Vergnü­gen wer­den. Ge­ra­de wenn sich im Herbst die Blät­ter in ein far­ben­fro­hes Spek­ta­kel ver­wan­deln, oder wenn der Win­ter Ein­zug im Tau­nus hält, macht der kur­ze oder lan­ge Spa­zier­gang dop­pelt so­viel Spaß.

Kontakt und touristische Informationen

Tourismus- und Kulturverein Schmitten e.V.
Parkstraße 2
61389 Schmitten im Taunus

Aktuelles Wetter

Heiter
6,2°
Wind: 0 km/h
Niederschlag: 0%
Niederschlagsmenge: 0mm
Sonnenaufgang: 6:15 Uhr
Sonnenuntergang: 20:34 Uhr
Temperaturen (min|max): 10° | 18°
Stand: Dienstag, 24.04.2018 05:00 Uhr

Freizeitangebote in Schmitten im Taunus

Radfahren & Mountainbiking
Schmitten im Taunus
Weil­tal­weg Rad- und Wan­der­weg
Die Wegeführung: Der Weiltalweg startet in knapp 700 Metern Höhe am Roten Kreuz in Schmitten . In unmittelbarer Nähe der Weilquelle führt Sie der Weg zunächst entlang des Naturschutzgebietes "Reifenberger Wiesen" nach Oberreifenberg. Kurz danach biegt der Weg ins Weiltal ab. Folgen Sie in Schmitten der entsprechenden Markierung (grünes Eichenblatt auf weißen Hintergrund mit blauem Rahmen), gelangen Sie über Dorfweil, Brombach, Hunoldstal und Treisberg nach Neuweilnau. Von dort geht es über Weilrod und Weilmünster (und den dazu gehörenden Ortsteilen) nach Weilburg an der Lahn. Charakter: Mit einer Gesamtlänge von 47,5 km erstreckt sich der Weg vom Hochtaunus bis zur Residenzstadt Weilburg. Auf dem Weg ist ein Höhenunterschied von 560 m zu bewältigen. Der Höhenunterschied ergibt sich durch das überwiegend sanfte Gefälle, das den Weg bei seinem Verlauf in Richtung Norden charakterisiert. Für Wanderer und Radfahrer ist der Weiltalweg gleichermaßen geeignet. Gut ausgebaut und mit vielen Rastmöglichkeiten versehen, führt er stets an der romantischen Weil entlang. Der erste Teil des Weges im Hochtaunus führt durch tiefen Wald und erfordert hier und da ein wenig Kraft und Kondition. Festes Schuhwerk und eine breitere Bereifung sind daher zu empfehlen. Das eher wellige Terrain des Usinger Landes lässt den Weg gemütlich auslaufen. Der Weg ist gesäumt mit Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten aller Art. Hinzu kommen atemberaubende Ausblicke. Und auch gastronomisch gesehen kommen Sie voll auf Ihre Kosten: gemütliche Gasthöfe und ausgezeichnete Restaurants warten mit regionalen Spezialitäten auf. An- und Abreise: Den Startpunkt des Weiltalweges erreichen trainierte Sportler über eine Vielzahl gut ausgeschilderter Wander- bzw. Forstwege (eine kostenfreie Übersicht erhalten Sie in der Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum). Wer den Weg zum Roten Kreuz nicht zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen möchte, kann in den Weiltalbus (Linie 245) am Bahnhof in Bad Homburg oder am Taunus-Informationszentrum in Oberursel einsteigen. Der Bus fährt von Mai bis Oktober und ist mit einem Radanhänger ausgestattet. Außerhalb der Saison erreichen Sie den Startpunkt des Weges (Haltestelle "Rotes Kreuz"; Zuführungen: Haltestelle "Sandplacken") natürlich auch mit den regulären Buslinien. Vom Endpunkt des Weges in Weilburg gelangen Sie natürlich auch wieder zurück in den Hochtaunus. Auch dazu können Sie die Linie 245 nutzen. Bitte beachten Sie: Aufgrund der begrenzten Kapazitäten werden Radwandergruppen ab drei Personen um Voranmeldung gebeten. Kontaktdaten und Informationen zu den Fahrzeiten sowie den Haltestellen entnehmen Sie bitte dem Flyer des Rhein-Main Verkehrsverbundes (RMV) zum Weiltalbus. Den Informationsflyer des Taunus Touristik Service können Sie auf dieser Webseite in der Rubrik Broschüren unter "Service und Infos" herunterladen. Eine Printversion und weitere Informationen erhalten Sie im Taunus-Informationszentrum in Oberursel.
mehr
Radfahren & Mountainbiking
Burgen & Schlösser
Schmitten im Taunus
Burg Rei­fen­berg
Burg Reifenberg wird erstmals 1331 urkundlich erwähnt. Die Erbauung der Burg erfolgte jedoch (vermutlich) mehr als einhundert Jahre zuvor. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass der Baubeginn der mittelalterlichen Anlage bereits im zehnten oder elften Jahrhundert stattgefunden hat. Die Burg war im Besitz des Geschlechts der Riffenberger, die mit den Hattsteinern verwandt waren. Daher könnte es sein, dass Burg Reifenberg im heutigen Schmitten-Obereifenberg, errichtet wurde, weil Burg Hattstein zu klein geworden war. Die Bewohner von Burg Reifenberg waren in zahlreiche Fehden verwickelt, auch familienintern. Immer wieder kam es zu Kämpfen zwischen den verschiedenen Linien der Riffenberger. Im Rahmen der sog. "Hattsteiner Fehde" (1428-1435) eroberten die Bewohner von Burg Riffenberg zusammen mit Frankfurt und Kurmainz im Jahre 1432 Burg Hattstein und zerstörten sie schließlich im Jahr 1467. Im Jahr 1560 erobert Friedrich von Riffenberg die zur Wetterau-Linie der Riffenberger gehörende Burg Riffenberg. Im Jahr 1587 ließ er sie niederbrennen. Daraufhin wurde die Burg wiederhergestellt, sie war allerdings während des Dreißigjährigen Krieges erneuten Zerstörungen ausgesetzt. Im Jahr 1632 verlor der letzte Ritter von Reifenberg (Riffenberg) Philipp Ludwig die Burg zeitweilig an die Schweden und ab 1644 an die kaiserlichen Truppen. Zwei Jahre später wurde die Burg zerstört. Erst nach dem Westfälischen Frieden erhielt Philipp Ludwig die Burg zurück und ließ wieder auf- und umbauen. Im französisch pfälzischen Krieg wurde die Burg im Jahr 1689 endgültig zerstört. Tag der offenen Burg: Von April bis Oktober an jedem letzten Sonntag im Monat. Ab 14:00 Uhr heißen der Burgverein und die Reifenberger Härmleins Sie mit Kaffee und Kuchen, Tanzauftritten und Geschichtenerzählungen herzlich willkommen. Geführte Touren: Nach Absprache möglich
mehr
Burgen & Schlösser
Kelten & Römer
Schmitten im Taunus
UNES­CO Welt­kul­tur­er­be Ober­ger­ma­ni­scher-Rae­ti­scher Li­mes
Fast 40 km des insgesamt rund 550 km langen Limes verlaufen durch den Taunus. Nirgendwo in Deutschland ist der Grenzwall größer und besser erhalten als in den Wäldern rund um den Großen Feldberg. Um 85 n. Chr. begannen die Römer mit der Anlage von Nachschub- und Kontrollwegen auf dem Taunuskamm, bereits wenig später wurden diese Wege durch den Limes gesichert. Zunächst wurde das Gebiet im hohen Taunus mit hölzernen Türmen bewacht, Jahrzehnte später folgte eine Palisade. Schließlich errichteten die Römer Steintürme, um die Provinz Germanien vom Taunus aus zu schützen. Mit dem Rückzug der Römer im Jahr 260 n. Chr. verlor der Limes im Taunus seine Bedeutung. Dies führte allerdings nicht dazu, dass das Bauwerk vollends in Vergessenheit geriet. Im Gegenteil: An vielen Stellen im Hochtaunus sind die historischen Anlagen konserviert bzw. rekonstruiert und Schautafeln installiert worden. Heute zieren zahlreiche Wachtürme die malerische Mittelgebirgslandschaft rund um die höchsten Gipfel des Taunus. Hinzu kommt eine Reihe großer und kleiner Kastelle. Das bekannteste und spannendste Bauwerk am Limes im Taunus ist die Saalburg. Sie zählt zu den beeindruckensten Bauwerken in Hessen. Erlebbar ist der Limes im Taunus durch den fast 90 km langen Limeserlebnispfad, der sich in zwei Abschnitte gliedert: den "Limeserlebnispfad Untertaunus" von Holzhausen an der Haide bis Glashütten (53 km) und den "Limeserlebnispfad Hochtaunus", der über 33 km von Glashütten (Info-Portal) nach Ober-Mörlen verläuft. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe des Limes verlaufen der Deutsche Limes-Radweg, der Limes-Rundweg Hohenstein und der Limes-Rundweg Georgenthal, der am Limesinformationszentrum im Hofgut Georgenthal vorbeiführt. Ausführliche Informationen über den Limes im Taunus und der benachbarten Wetterau enthält der Limesführer "Der Limes im Hochtaunus- und Wetteraukreis".
mehr
Kelten & Römer