Sie befinden sich hier:

Schinderhannespfad

Bad Soden am Taunus
Um 1800 trieb der be­rüch­tig­te und le­gen­dä­re Schin­der­han­nes jah­re­lang mit sei­ner Räu­ber­ban­de im Tau­nus sein Un­we­sen. Auf des­sen Spu­ren, aber bit­te oh­ne wie er vom rech­ten Weg ab­zu­kom­men, wan­deln kon­di­ti­ons­star­ke Wan­de­rer auf dem ge­schicht­s­träch­ti­gen Schin­der­han­nespfad.Ins­ge­s­amt ver­läuft die Rund­tour über et­wa 180 Ki­lo­me­ter und sie­ben Etap­pen, an de­nen je­weils Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten be­ste­hen. In wei­ten Tei­len geht es durch die großar­ti­ge Na­tur des Tau­nus und vor­bei an zahl­rei­chen in­ter­es­san­ten Se­hens­wür­dig­kei­ten wie der Saal­burg und dem Ober­ger­ma­nisch-Rea­ti­schen Li­mes, den Bur­gen in Epp­stein und Kron­berg, der Kir­chen­rui­ne Land­stein etc. Für den Ein­s­tieg in die Rund­tour emp­feh­len sich be­son­ders Epp­stein, Bad So­den und die Ho­he­mark in Ober­ur­sel, da hier Bahn­hö­fe und gro­ße Park­plät­ze in di­rek­ter Nähe der St­re­cke lie­gen. Der ge­sam­te Weg ist mit dem Schin­der­han­nes-Sym­bol mar­kiert. Der Tau­nus Schin­der­han­nes Steig als Teil­st­re­cke des Schin­der­han­nespfa­des ist vom Deut­schen Wan­der­ver­band als Qua­li­täts­wan­der­weg aus­ge­zeich­net wor­den.

Adresse

Bad Soden
65812 Bad Soden am Taunus

Kontakt

Taunus Touristik Service
Taunus-Informationszentrum

Routendetails

180 km, Rundroute

Downloads

Freizeitangebote in der Nähe

Galerien & Museen
Bad Soden am Taunus • 0,25 km
Stadt­mu­se­um Bad So­den am Tau­nus im Ba­de­haus
Das stadtgeschichtliche Museum befindet sich seit dem Jahr 1998 im ehemaligen Badehaus, wunderschön gelegen im Alten Kurpark. Es dokumentiert die über 800jährige Geschichte Sodens anhand der 2008 neu gestalteten Dauerausstellung. Die 1977 eingemeindeten Stadtteile Bad Sodens, Neuenhain und Altenhain, werden ausführlich vorgestellt, ebenso Werke einiger berühmter Sodener Künstler. Für das einstige Reichsdorf Soden waren lange Zeit die Salzquellen zur Salzgewinnung von Bedeutung. Seit dem 18. Jahrhundert entwickelte sich dann ein Kurbetrieb, der Soden 1922 den Titel „Bad“ eintrug. Der Kur- und Badebetrieb erlebte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert, als außer den reichen Frankfurtern auch viele namhafte nationale und internationale Persönlichkeiten den Ort im Vordertaunus aufsuchten. So kurten hier u.a. die Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und Peter Tschaikowski sowie berühmte Schriftsteller wie Hofmann von Fallersleben oder Leo Tolstoi, der den Kurort sogar in seinen Roman „Anna Karenina“ einfließen lässt. Wer mehr über die ständige Nähe, aber auch Abhängigkeit zur freien Reichsstadt Frankfurt erfahren möchte, über die Familie Malapert-Neufville, die über Jahrhunderte die Geschicke der Sodener Saline lenkte oder über die Herstellung der berühmten Sodener Mineralpastillen, sollte das Stadtmuseum unbedingt besuchen. Anhand eines einmaligen Löss-Profils, das auf dem ehemaligen Ziegeleigeländes im heutigen Wohngebiet „Am Carlusbaum“ abgenommen wurde, zeigt das Stadtmuseum: 120.000 Jahre Landschaftsgeschichte in Bad Soden am Taunus.
mehr
Galerien & Museen