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Kronbergs Obstgärten - Spazierwege

immer geöffnet
Kronberg im Taunus
Das Rentbachtal ist nicht nur ein Naherholungsgebiet, es hat auch eine interessante Geschichte. Informationen zur Geschichte des Obstanbaus in Kronberg und zur Prägung dieser Kulturlandschaft bietet ein Faltblatt mit drei drei ausgewiesenen Spazierwegen. Alle Wege folgen den Fußpfaden, die die Kronberger seit jeher zu ihren Gärten nahmen und beginnen am Denkmal für den "Obstpfarrer" Johann Ludwig Christ in der Katharinenstraße. Die Wegeführungen haben unterschiedliche Qualitäten, vom kinderwagentauglich-familienfreundlichen "Zu Fuß zur Pfarrer-Christ-Obstwiese" mit dem Symbol der gelben Birne bis zur wildromantisch-anspruchsvollen Strecke "Über den Zwingerweg zum Bettelstab" unter dem Zeichen der roten Erdbeere. Ein QR-Code führt zu einem GPS-Daten Download. Spaziergänger können sich aber auch ganz klassisch an den im Gelände angebrachten Beschilderungen mit den Symbolen orientieren.

Adresse

Kontakt

Obst- und Gartenbauverein Kronberg e.V.
Heiko Fischer

Öffnungszeiten

frei zugänglich / immer geöffnet

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Alt­stadt Kron­berg
Kronberg im Taunus hat sich über die Jahrhunderte hinweg an vielen Stellen seinen historisch gewachsenen Charakter bewahrt. Die Burg Kronberg als Kern der Siedlung, die malerischen Altstadtgassen mit ihren mittelalterlich anmutenden Fachwerkhäusern: Es ist ein Vergnügen, durch die Kronberger Altstadt zu schlendern und in die Atmosphäre der Gassen und Gässchen, der Treppenverbindungen und Winkel einzutauchen. Dass man dabei auf Schritt und Tritt der Geschichte - und den Geschichten - der Stadt begegnet, versteht sich von selbst. Die Herren von Kronberg erhielten für die Siedlung bei der Burg Stadtrechte und durften sie ummauern. Reste der Mauern sind noch erhalten, wie auch eins der Tore, das Eichentor in der Eichenstraße. Unter der Hausnummer 6 findet sich hier auch das nachgewiesen älteste Kronberger Fachwerkhaus. Weitere Bauwerke der Herren von Kronberg sind unter anderem die ehemaligen herrschaftlichen Wohngebäude Hellhof, das Haus "Drei Ritter" (um 1600) und das "Hospital" (1609) zur Versorgung Mittelloser in der Talstraße 5. Zentral liegt die ab 1440 erbaute Johanniskirche, mit eindrucksvollen Grabmalen derer von Kronberg und dem bemalten hölzernen Tonnengewölbe. Unmittelbar neben der evangelischen Kirche liegt die "Streitkirche", im 18.Jahrhundert unter der Landesherrschaft der Kurfürsten von Mainz als katholische Kirche erbaut, aber nie als solche geweiht. Ebenfalls aus Kurmainzer Zeit stammt das damalige Amtsgebäude "Receptur", dessen Hof sich hinter einem Torbogen aus dem 16. Jahrhundert öffnet.
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