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Hartig-Walderlebnispfad

Neu-Anspach
Der Har­tig-Wal­der­leb­nispfad zeigt die Wech­sel­be­zie­hun­gen zwi­schen Wald und Mensch auf. Vor­ge­s­tellt und er­leb­bar ge­macht wer­den die his­to­ri­schen Wald­nut­zun­gen und die Wald­be­wirt­schaf­tungs­for­men. Das Sym­bol ei­nes Bunt­spechts be­g­lei­tet die Be­su­cher. Das Frei­licht­mu­se­um Hes­sen­park lädt Kin­der und Er­wach­se­ne ein, den Wald mit al­len Sin­nen zu ent­de­cken. Auf dem Wal­der­leb­nispfad ler­nen Be­su­cher auf spie­le­ri­sche Art und Wei­se die ver­schie­de­nen Baum- und Hol­z­ar­ten so­wie ih­re Ver­wen­dun­gen ken­nen, aber auch die Tie­re der hei­mi­schen Wäl­der, wie Luchs oder Wild­schwein. Zu­dem er­hal­ten sie Ein­blick in die Wald­ar­beit und die heu­te nicht mehr ge­läu­fi­gen Wald­nut­zun­gen: Ei­chenrin­de wur­de für die Loh­ger­be­rei ein­ge­setzt, Laub als Ein­st­reu für den Stall, Wur­zel­stö­cke für die Pech­ge­win­nung etc. Denk­stei­ne, al­so "Stei­ne des An­sto­ßes" re­gen zum Nach­den­ken über den Holz- und En­er­gie­ver­brauch an. Den Wal­der­leb­nispfad, der zwölf Sta­tio­nen und ei­ne Lau­f­län­ge von et­wa zwei Ki­lo­me­tern um­fasst, kann man auch im Rah­men ei­ner Grup­pen­füh­rung ent­de­cken. Na­mens­ge­ber für den Wal­der­leb­nispfad ist Lud­wig Har­tig (1764-1837). Er hat das Nach­hal­tig­keit­s­prin­zip zum tra­gen­den Pfei­ler der Forst­wirt­schaft ge­macht. In­dem Har­tig das forst­wirt­schaft­li­ches Wis­sen sei­ner Zeit ord­ne­te und in Lehr­büchern für die Pra­xis ver­öf­f­ent­lich­te, schuf er ei­ne Ba­sis für die forst­li­che Aus­bil­dung. Sei­ne Le­bens­auf­ga­be, auf gro­ßer Fläche her­un­ter­ge­wirt­schaf­te­te Wäl­der wie­der in ei­ne gu­te Ver­fas­sung zu brin­gen, kann heu­te bei je­den Wald­spa­zier­gang als ge­lun­gen er­lebt wer­den.Seit Som­mer 2018 ist der Har­tig-Wa­ler­leb­nispfad um ei­ne At­trak­ti­on rei­cher. Auf dem „Pfad der Sin­ne“ kön­nen Be­su­cher auf 13 Fel­dern bar­fuß die Na­tur er­le­ben.

Öffnungszeiten

1. März bis 31. Oktober
täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr1. November bis 28. Februar
samstags, sonn- und feiertags von 10:00 bis 17:00 UhrEinlass bis jeweils eine Stunde vor Schließung.

Preise

Erwachsene 9,00 €
Kinder (ab 6 Jahren), Schüler, Studenten 1,00 €
Menschen mit Behinderung 5,00 €
Grundsicherungsempfänger 1,00 €
Familienkarte 18,00 €
Halbe Familienkarte 9,00 €

Adresse

Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

Kontakt

Freilichtmuseum Hessenpark

Freizeitangebote in der Nähe

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Trimm-Dich-Pfad im Hes­sen­park
Der Trimm-dich-Pfad im Freilichtmuseum Hessenpark wurde am 8. Juli 2017 eröffnet und greift den Zeitgeist der 1970er-Jahre auf: Er steht stellvertretend für die Trimm-dich-Kampagne des ehemaligen Deutschen Sportbunds (DSB), welche 1970 ins Leben gerufen wurde und darauf abzielte, den Breitensport zu fördern und die mangelnde Bewegung der Deutschen im Alltag auszugleichen. Sport für alle unabhängig von Alter, Geschlecht und Fitnessstand – das war das Ziel des Aufrufs. Im Zuge dieser Bestrebungen entstanden Hunderte sogenannter Trimm-dich-Pfade in Deutschland, die einen enormen Bekanntheitsgrad erreichten, der bis heute anhält. Der Trimm-dich-Pfad befindet sich in der Baugruppe Rhein-Main und ist anhand von originalen Bauvorlagen des Deutschen Sportbunds aus dem Jahr 1973 entstanden. Er ist als Rundweg angelegt und besteht aus zehn Gerätestationen aus Robinienholz. Insgesamt lassen sich hier 14 Übungen durchführen, zum Beispiel Bockspringen, Klettern oder Klimmzüge. Anleitungen zur Übungsausführung geben Tafeln an den jeweiligen Stationen. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Abteilung Sportmedizin des Instituts für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt erarbeitet. Um die Trimm-Geräte aus heutiger Sicht nutzbar zu machen, mussten die historischen Vorgaben in Einklang mit aktuellen sicherheitstechnischen Anforderungen und sportmedizinischen Erkenntnissen gebracht werden. Ergänzt wird der Geräteparcours durch die Trimm-Bahn, eine Laufstrecke, die sich durch teilweise versteckte Pfade in der Baugruppe Rhein-Main zieht. Der Trimm-dich-Pfad kann anhand der Erläuterungen an den Stationsschildern eigenständig, je nach den eigenen körperlichen Möglichkeiten, absolviert werden.
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Geo­lo­gi­scher Lehrpfad
Thema des geologischen Lehrpfads im Hessenpark ist unsere Erde und ihr fruchtbarer Boden. Vieles bleibt uns zu diesem Thema unter der Erde verborgen. Doch dabei spielen geologische Faktoren eine große Rolle. So findet zum Beispiel die Wasserversorgung ihren Lauf unter der Erde und auch bei Baumaßnahmen ist auf geologische Faktoren zu achten. Der Lehrpfad erklärt hierzu wichtige Zusammenhänge der erdgeschichtlichen Bedingungen. Auf dem Lehrpfad trifft man zunächst auf Informationstafeln zum Thema Aufbau der Erde und der Kreislauf der Gesteine. Im zweiten Teil des Lehrpfades wird über die geschichtlichen Epochen der Erde berichtet. Hierzu zählen beispielsweise Granite des vorderen Odenwaldes, welche an die Urzeit der Erde und die Erstarrung der Glutflüsse unter der Erdoberfläche erinnern sowie Serizitgneise aus der Silurzeit vor 500 bis vor 230 Millionen Jahren, die sogar im Vordertaunus zu finden sind. Daraufhin folgen Karbonschieder aus dem Lahngebiet, Sandsteine aus Osthessen und Konklomerate aus dem hessisch-thüringischen Grenzbereich der Permzeit. Aus dem Erdmittelalter von 230 bis vor 65 Millionen Jahren sind Buntsandsteine aus dem hinteren Odenwald und Reinhardswald sowie Muschelkalke aus dem Diemelland und der Vorderröhn und Keupersandstein aus dem Netragraben zu sehen. Die Erdneuzeit ist vertreten durch Korallenkalke, weiche Sandsteine aus der Wetterau und Basalte. Vor allem sind aber Basalte von hoher Bedeutung in Hessen. Denn aus Ihnen bestehen die Gebirgsstöcke der Mittelgebirge in Hessen. So ist der Vogelsberg ist die größte zusammenhängende Basaltmasse Europas. Das Ende des Lehrpfades bildet eine Sandsäule aus Rockenberg in der Wetterau, welche aus jungen, noch nicht ganz verfestigten Feinsandsediment besteht.
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