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Altana Kulturstiftung im Sinclair-Haus

Bad Homburg v.d. Höhe
"Kunst und Na­tur" ste­hen im Zen­trum der Ak­ti­vi­tä­ten der AL­TA­NA Kul­tur­s­tif­tung. Es ist ihr ein An­lie­gen, das Be­wusst­sein für die Be­deu­tung und un­se­re Ver­ant­wor­tung ge­gen­über der Na­tur zu ent­wi­ckeln und zu schär­fen - in der Au­s­ein­an­der­set­zung mit der Kunst.Raum für die Be­geg­nung mit der Kunst bie­tet das Sin­c­lair-Haus in Bad Hom­burg, wo pro Jahr vier bis fünf Prä­sen­ta­tio­nen zur Kunst des 20. und 21. Jahr­hun­derts zu se­hen sind. Ein um­fang­rei­ches Bil­dung­s­pro­gramm zur le­ben­di­gen Be­geg­nung mit der Kunst und der Na­tur ist wich­ti­ger Be­stand­teil des kul­tu­rel­len An­ge­bots.
„Na­tur“ und „Sc­höp­fung“ sind auch die zen­tra­len The­men der AL­TA­NA Kunst­samm­lung, die ver­schie­de­ne künst­le­ri­sche Po­si­tio­nen und Mo­ti­ve ve­r­eint. Be­deu­ten­de in­ter­na­tio­na­le Künst­ler un­se­rer Zeit sind in der Samm­lung ver­t­re­ten: Ge­org Ba­se­litz, Alex Katz, An­selm Kie­fer, Wolf­gang Laib, He­ri­bert C. Ot­ters­bach, Bru­ce Nau­man oder Gi­u­sep­pe Pe­no­ne, um nur ei­ni­ge zu nen­nen. Die jähr­li­che Prä­sen­ta­ti­on der Samm­lung im Sin­c­lair-Haus wid­met sich un­ter­schied­li­chen The­men­stel­lun­gen. Un­ter dem Ti­tel „Ate­lier Kunst und Na­tur“ bie­tet die AL­TA­NA Kul­tur­s­tif­tung ein in­ter­dis­zi­p­li­nä­res An­ge­bot für Kin­der und jun­ge Men­schen an. Da­bei geht es stets um die di­rek­te Be­geg­nung mit der Kunst und den Künst­lern. Bil­den­de Kunst, Mu­sik und Li­te­ra­tur wer­den auf ei­ne Wei­se er­fahr­bar ge­macht, die al­le Sin­ne nach­hal­tig an­spricht.Prei­se:
Er­wach­se­ne: 5,00 €
Kin­der: bis 12 Jah­re frei­er Ein­tritt
Re­du­zier­ter Ein­tritt­s­preis 3,00 €
In­ha­ber des Kul­tur­pas­ses 1,00 €
Mitt­wochs Ein­tritt freiThe­men:
Kunst des 20. und 21. Jahr­hun­derts
1 x pro Jahr Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on

Öffnungszeiten

Montags geschlossen
Dienstag 14:00-20:00 Uhr
Mittwoch bis Freitag 14:00-19:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00-18:00 UhrBesondere Regelungen:
An Feiertagen wie sonntags, am 24.12 und 31.12 geschlossen, am 25., 26.12. und 01.01. von 12:00–18:00 Uhr geöffnet

Adresse

Löwengasse 15
61348 Bad Homburg v.d. Höhe

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Vom Hauptbahnhof Frankfurt a. M. mit der S-Bahn Linie S 5 Richtung Friedrichsdorf, Ausstieg in Bad Homburg. Mit den Stadtbus-Linien 1-5, 7, 11 und 12 Richtung Innenstadt bis Kurhaus. Von dort ca. 7 Min. Fußweg entlang der Louisenstraße, Richtung Schloss.Mit dem PKW:
Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Schlossplatz

Freizeitangebote in der Nähe

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Sch­loss­kir­che
Geschichte: Landgraf Friedrich II. richtete als Ersatz für eine spätmittelalterliche Stadtkirche die Schlosskirche in einem Trakt des neuen Schlosses ein. Östlich des Uhrturms, unter Einbindung der kryptenartigen, landgräflichen Grablege des Vorgängerbaus wurde 1697 der flachtonnengewölbte Saalbau mit dem risalitartig vorspringenden Chorgeviert eingeweiht. Im Jahre 1908 übernahm die benachbarte, gerade fertiggestellte Erlöserkirche von der Schlosskirche die Funktion der evangelisch-lutherischen Stadtkirche. Die Schlosskirche wurde entwidmet und auf Anregung der Kaiserin Friedrich zu einer Gruftkirche umgewandelt. Nach dem Ersten Weltkrieg geriet die ungenutzte Schlosskirche nach und nach in Vergessenheit und verkam, trotz gelegentlicher Nutzung als Konzert- und Ausstellungsraum, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Erst die Initiative des Kuratoriums zur Erneuerung der Bad Homburger Schlosskirche führte in den Jahren 1986 bis 1989 zur Wiederherstellung der Schlosskirche unter Einbindung der wenigen erhaltenen Ausstattungsstücke aus unterschiedlichen Zeiten, darunter der Zyklus der Emporenbilder, das großformatige Altarbild von Karl Begas (1794 bis 1854) und das Orgelgehäuse von Johann Conrad Bürgy (1721 bis 1792). Das gesamte Orgelwerk wurde dabei, nach den vorhandenen und präzisen Angaben Bürgys, denkmalgerecht rekonstruiert. Seit 1989 hat sich die Schlosskirche zu einem beliebten Veranstaltungsraum entwickelt. Die 300 Jahre alte Schlosskirche, in der sich die Landgrafengruft des Hauses Hessen-Homburg befindet, kann bei der Führung durch den Elisabethenflügel und während der "Literarischen Führung" durch das Bad Homburger Schloss besichtigt werden. Besonderheiten: Die Schlosskirche dient häufig als Veranstaltungsort für Konzerte.
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Evan­ge­li­sche Er­lö­ser­kir­che
Geschichte: Die Erlöserkirche wurde am 17.05.1908 in einem großen Festakt in Anwesenheit des Kaiserpaares Wilhelm II. und Auguste Victoria sowie der Repräsentanten der Stadt, des Landkreises und der Provinzverwaltung unter großer Beteiligung der Homburger Bürgerschaft feierlich eingeweiht. Der Umstand, dass Bad Homburg eine weltbekannte Kurstadt und später kaiserliche Sommerresidenz geworden war, prägte den Zuschnitt der neuen Stadtkirche. Mit der Kaiserin Auguste Victoria als offizieller Patronin und ihrem Kammerherrn Freiherr von Mirbach als Regisseur des Bauprojektes wurde die Erlöserkirche ein wilhelminischer Programmbau, bei dem jedes Detail als Teil eines Gesamtkunstwerkes geplant und ausgeführt wurde. Entworfen in freiester Anlehnung an die schönen Vorbilder deutscher, französischer und italienischer romanisch-mittelalterlicher Kunst, so der Berliner Geheime Baurat Franz Schwechten, nimmt die Kirche in ihrer äußeren Gestalt mit den rautenbehelmten Türmen Motive aus rheinischen Landen auf, während im Inneren die Bezugnahme auf die Hagia Sophia und orthodoxe Traditionen unübersehbar ist. Das Bildprogramm der Kirche erzählt ihrem Namen entsprechend vom Erlöser. So Simeon auf dem Mittelpfeiler der Eingangsportale (Meine Augen haben deinen Heiland gesehen), so das Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen im Portalbogen, die Hinweise auf das jüngste Gericht in den Arkadenbändern, das himmlische Jerusalem über dem Simeonskopf und die himmlische Gemeinschaft mit Christus im Tympanon. Im Innenbereich entfaltet sich das Erlösermotiv in herausragender Weise im Christus- Mosaik in der Apsis-Kuppel. Steht in protestantischen Kirchen üblicherweise Christus als Gekreuzigter im Vordergrund, so ist hier in Anlehnung an orthodoxe Traditionen Christus als Auferstandener und Weltenerlöser im Mittelpunkt. Das biblische Thema Erlösung – Erlöser hat zugleich eine symbolische Bedeutung für den kaiserlichen Bauherrn im Hintergrund. Indem das Portal auf die Kirche St. Trophime in Arles anspielt und das Christus-Mosaik ikonographisch auf Kirchen in Sizilien verweist, werden Lebensspuren des Kaisers Barbarossa aufgenommen. In dieser Linie will sich Wilhelm II. sehen. Und mehr noch: Erlöserkirchen mit hervorgehobenem Kreuzeszeichen – hier: das Lichtkreuz an der höchsten Stelle in der Kuppel – verweisen auf den römischen Kaiser Konstantin (um 300 n. Chr): wie dieser, so wollte auch Wilhelm II. als Schutzherr der Christenheit angesehen werden. Besonderheiten: Kirchenführungen finden sonntags jeweils um 11:30 Uhr und 15:00 Uhr statt.
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