Sie befinden sich hier:

Talhof Usingen

Usingen
Idyl­lisch in Al­lein­la­ge na­he dem Usin­ger Stadt­teil Wern­born liegt der Tal­hof. Ne­ben ei­nem Hof­la­den gibt es auf dem Hof noch 30 Pen­si­onsp­fer­de­bo­xen und ei­nen Reit­platz. Der Tal­hof liegt an ei­nem Rad- und Wan­der­weg und ist ei­ner der ers­ten Be­trie­be im Hochtau­nus­kreis, die nach SoLa­Wi, al­so so­li­da­ri­scher Land­wirt­schaft wirt­schaf­ten. In der Melk­sai­son der Zie­gen (in der Re­gel von Mit­te Mai bis Sep­tem­ber) wird in der ei­ge­nen Hof­kä­se­rei des Tal­ho­fes im Usin­ger Stadt­teil Wern­born cre­mig-kräf­ti­ges pro­du­ziert: Frisch­kä­se, Ca­mem­bert und Schnitt­kä­se aus Zie­gen­milch. Der Kern­beis­ser (mit Kür­bis­ker­nen) ist noch­mal et­was Be­son­de­res un­ter den be­son­de­ren Zie­gen­kä­sen des Ho­fes. “Lie­fe­r­an­ten“ sind die Thürin­ger Wald­zie­gen des Tal­ho­fes. Auch sie sind Be­son­ders. Die Thürin­ger Wald Zie­ge ist heu­te die ein­zi­ge ei­gen­stän­dig ge­züch­te­te, ein­hei­mi­sche Zie­gen­ras­se Deut­sch­lands - oh­ne Ein­k­reu­zun­gen an­de­rer Ras­sen. Sie ist von der Ge­sell­schaft zur Er­hal­tung al­ter und ge­fähr­de­ter Haus­tier­ras­sen e. V. als stark ge­fähr­det ein­ge­stuft. In der ho­f­ei­ge­nen Bren­ne­rei wer­den aus­ge­fal­le­ne und le­cke­re Ede­l­obst­brän­de und Li­kö­re aus ei­ge­nen Früch­ten her­ge­s­tellt und im Hof­la­den ver­kauft.Die Pfer­de­pen­si­on bie­tet so­wohl im Som­mer als auch im Win­ter Platz für zahl­rei­che Vier­bei­ner.

Öffnungszeiten

Unser Hofladen ist für Sie geöffnet:
Freitags: 17.00 - 19.00 Uhr
Samstags: 09.00 - 12.00 Uhrund nach Vereinbarung sowie an allen Veranstaltungen.

Adresse

Anreise

Talhof

Kontakt

Freizeitangebote in der Nähe

Burgen & Schlösser
Usingen • 2,37 km
Sch­loss Krans­berg
Nur wenige Kilometer entfernt von den Städten Usingen, Bad Homburg und Frankfurt liegt Schloss Kransberg, idyllisch eingerahmt von den sanften Hängen des Taunus. Die Vergangenheit von Schloss Kransberg: Die Staufer bauten die Burg als eine der ersten Steinburgen im Jahre 1170 zur Verteidigung. Erstmalig in 1250 urkundlich erwähnt, wurde die Burg unter wechselnden Besitzern mehrmals umgebaut. Die komplette Herrschaft Cransberg wurde 1654 von der Familie von Bassenheim gekauft. Im weiteren Verlauf verkam die Burg aufgrund von Geldmangel. 1866 gelangte die Burg in preußischen Besitz, nachdem sie von der Familie von Bassenheim verkauft wurde. Danach erwarb Baron von Biegeleben das Anwesen und baute die Burg um 1874 zu einem Schloss im neugotischen Stil aus. Zum Schloss gehört eine kleine Kapelle. Dort befindet sich die Familiengruft der Familie von Biegeleben. Von 1926 bis zur Enteignung 1939 war Emma von Scheidlein Eigentümerin des Schlosses. Danach wurde das Schloss für eine militärische Nutzung im Auftrag von Albert Speer umgebaut, Soldaten wurden dort rehabilitiert. Gleichzeitig diente Schloss Kransberg auch als Zweigstelle des Führerhauptquartiers „Adlerhorst“ in Ziegenberg/Wiesental, welches SS-Führer Heinrich Himmler und dem Befehlshaber der Luftwaffe, Herrmann Göring, als Hauptquartier diente. Vor diesem Hintergrund wurde unter dem Schloss eine Bunkeranlage installiert. Eine amerikanische Kampftruppe besetzte 1945 Kransberg und befreite die russischen und französischen Kriegsgefangenen auf Schloss Kransberg. Danach wurde das Schloss als Vernehmungszentrum „Dustbin“ eingerichtet. Albert Speer, der hier einsaß, gehörte auch zu den Vernommenen. 1956 zog eine Dienstelle des BNDs ein, später Teile der deutschen Luftwaffe und der amerikanischen Armee. Ein amerikanischer Kommandostand für einen evtl. Angriff der Ostblockstaaten wurde in den Bunkeranlagen eingerichtet. Zivil genutzt wird die Schlossanlage seit Ende der 1970er Jahre.
mehr
Burgen & Schlösser