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Erlebnis-Obstwiese

Kronberg im Taunus
Obstwiesen gehören traditionell zum Kronberger Landschaftsbild. Der Obst- und Gartenbauverein Kronberg hat die Erlebnis-Obstwiese angelegt, um Alt und Jung die Bedeutung des Obstbaus für das Öko-System anschaulich zu machen. Die Entdeckungsreise auf der Wiese führt zu Spechthöhlen in knorrigen alten Obstbäumen, zu einer Steinkauzröhre, einem Steinhaufen für den Steinmarder, einem Hornissen-Quartier, zu einer Benjeshecke, wo sich mit etwas Glück Zauneidechsen beim Sonnenbad beobachten lassen, zu Bienenstock, Insektenhotel und vielen Attraktionen mehr.Die Erlebnis-Obstwiese in Kronberg zählt zu den Stationen der Regionalpark-Route und der Hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute. Führungen sind nach Vereinbarung möglich.

Adresse

Im Kronthal
61476 Kronberg im Taunus

Anreise

Autobahn A66 Frankfurt - Wiesbaden, Abfahrt Eschborn/Kronberg über L3005 nach Kronberg, an Ampelkreuzung Ortseingang Kronberg-Süd links Richtung Mammolshain, nach ca. 500 m rechts Richtung Mammolshain, rechts in kleine Straße "Im Kronthal" geradeaus am Seniorenstift Kronthal vorbei, bis rechte Seite Erlebnis-Obstwiese

Kontakt

Obst- und Gartenbauverein Kronberg
Heiko Fischer

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Kronberg im Taunus • 0,59 km
Mu­se­um Kron­ber­ger Ma­ler­ko­lo­nie
Die Stiftung Kronberger Malerkolonie hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturelle Erbe der ehemaligen Künstlerkolonie Kronberg zu bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Zahlreiche Sonderausstellungen im Wechsel mit Präsentationen der stetig wachsenden Sammlung präsentieren das künstlerische Schaffen der vor rund 150 Jahren entstandenen Künstlerkolonie vom Spätbiedermeier bis zur impressionistischen Freilichtmalerei. Die Stadt Kronberg ist Mitglied von euroArt - Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatten Maler des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt -Lehrer wie Studenten- Kronberg als idyllischen Ort in der Natur entdeckt und hier eine Malerkolonie gegründet. Zu den ersten Malern, die nach Kronberg kamen gehörten Anton Burger und jakob Fürchtegott Dielmann. Insgesamt 60 Künstler arbeiteten über die Jahre hinweg in der Malerkolonie Kronberg, darunter so bekannte Namen wie Wilhelm Trübner, Hans Thoma oder Carl Morgenstern. Philipp Rumpf, Karl Theodor Reiffenstein oder Otto Scholderer sind ebenso zu nennen wie Heinrich Hasselhorst oder Adolf Hoeffler. Mit dem Triumph des Impressionismus in Deutschland löste sich die Künstlerkolonie allmählich auf. Hatte der Zuwachs bereits nach dem Tode Anton Burgers 1905 stark abgenommen, konnte auch die junge Künstlergeneration Nelson G. Kinsley, Philipp Franck und Fritz Wucherer trotz der Aufnahme impressionistischer Tendenzen in ihre Malerei die Kolonie nicht wieder beleben. 1948 starben mit Fritz Wucherer und Emil Rumpf die letzten offiziellen Vertreter der Kronberger Malerkolonie.
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