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Tipps für Zuschauer: Radklassiker am 1. Mai

veröffentlicht am 24.04.2018
Der Rad­klas­si­ker am 1. Mai führt auch 2018 an zahl­rei­chen at­trak­ti­ven St­re­cken­punk­ten vor­bei. Die "Hots­pots" im Tau­nus in der Über­sicht: 

Esch­born
Am Start des Rad­klas­si­kers in Esch­born kom­men Sie den Pro­fis ganz nah. Auf dem Park­platz von Mö­max/Mann Mo­bi­lia XXXL/Po­co se­hen Sie, wie sich die Top­fah­rer für das Ren­nen vor­be­rei­ten und sich auf die über 200 Ki­lo­me­ter durch Frank­furt und den Tau­nus be­ge­ben. Hier gibt es auch ein bun­tes Rah­men­pro­gramm für gro­ße und klei­ne Be­su­cher. Nach dem neu­tra­li­sier­ten Start um 12:00 Uhr geht es auf drei Ki­lo­me­tern durch die Stra­ßen Esch­borns. Hier rollt das Feld ge­mäch­lich vor­bei am Rat­haus, vor dem Kunst­ak­tio­nen und mu­si­ka­li­sche Acts für Un­ter­hal­tung sor­gen. Zu­dem be­fin­det sich hier ei­ne gro­ße Lein­wand, auf der das Renn­ge­sche­hen ver­folgt wer­den kann.

Bad Hom­burg
Nach ei­nem Ab­schnitt durch die Frank­fur­ter In­nen­stadt führt die Renn­st­re­cke in den Nor­den Frank­furts, wo in der Al­ten­hö­fer Al­lee im Stadt­teil Ried­berg die ers­te Sprint­wer­tung (12:38 Uhr) statt­fin­det. Nach die­ser führt das Ren­nen über Ober-Esch­bach in die Bad Hom­bur­ger In­nen­stadt. Dort geht es ent­lang der sch­mu­cken Kai­ser-Fried­rich-Pro­me­na­de über die Loui­sen­stra­ße, der be­lieb­tes­ten Ein­kaufs­stra­ße Bad Hom­burgs. Vor dem Kur­haus kommt es zum zwei­ten Sprint (12:55 Uhr). Nach der Sprint­wer­tung führt die St­re­cke vor­bei an der Bad Hom­bur­ger Alt­stadt und dem Land­gra­fen­sch­loss nach Ober­ur­sel.

Ober­ur­sel
In der Brun­nen­stadt Ober­ur­sel pas­siert das Fahr­er­feld den Bahn­hof, dann geht es über die Feld­berg- und die Epp­stei­ner Stra­ße zum Markt­platz, wo tra­di­tio­nell vie­le Rads­port­fans für Stim­mung sor­gen. Dort, im Her­zen der Ober­ur­se­ler Alt­stadt mit der se­hens­wer­ten St.-Ur­su­la Kir­che, kommt es zur nächs­ten Sprint­wer­tung (13:05 Uhr). Dann führt die Renn­st­re­cke auf die Ho­he­mark­stra­ße, wo lang­sam aber si­cher der ers­te gro­ße An­s­tieg des Ta­ges be­ginnt. Be­vor es je­doch auf die sog. Ka­no­nen­stra­ße in Rich­tung Gro­ßer Feld­berg (L 3004) geht, kom­men die Fah­rer am Tau­nus-In­for­ma­ti­ons­zen­trum vor­bei (13:12). Hier sorgt das Team des Frei­zei­t­re­stau­rants Wald­traut für das leib­li­che Wohl. Un­mit­tel­bar nach dem Tau­nus-In­for­ma­ti­ons­zen­trum be­ginnt der elf Ki­lo­me­ter lan­ge An­s­tieg in Rich­tung Gro­ßer Feld­berg. 

Ho­her Tau­nus
Der An­s­tieg in Rich­tung Gro­ßer Feld­berg (881 m) ist auch für Rad­pro­fis ei­ne ech­te Her­aus­for­de­rung. 45 Ki­lo­me­ter nach dem Start des Ren­nens kann man die Top­fah­rer bei ih­rer schweiß­t­rei­ben­den Fahrt zum höchs­ten Punkt des Ren­nens be­o­b­ach­ten. Ei­ne sc­hö­ne Ge­le­gen­heit da­zu gibt es an der Gro­ßen Kur­ve, die viel Platz und ei­nen Hauch „Tour-de-Fran­ce-Fee­ling“ bie­tet. Nach vier wei­te­ren Kur­ven er­rei­chen die Fah­rer den Sand­pla­cken (669 m), da­nach folgt die ers­te Berg­wer­tung un­ter­halb des Feld­berg­gip­fels (13:33 Uhr). Im An­schluss an die­sen be­kann­ten Renn­auf­takt war­tet auf die Pro­fis ei­ne neu ge­stal­te­te klei­ne Tau­nus­run­de. Die­se führt die Fah­rer von Glas­hüt­ten (13:41 Uhr, 14:31 Uhr, 15:20 Uhr) zum An­s­tieg in Rup­perts­hain, der in die­sem Jahr gleich drei­mal ab­sol­viert wer­den muss (13:46 Uhr, 14:35 Uhr, 15:25 Uhr). Dann führt die St­re­cke wei­ter nach Fisch­bach, Kelk­heim, Sulz­bach und Schwal­bach.

Mam­mols­hai­ner Berg
Nach der klei­nen Tau­nus­run­de geht es zum ers­ten Mal über den le­gen­dä­ren „Mam­mol­hai­ner Ber­g“. Auf dem rund 1000 Me­ter lan­gen An­s­tieg durch den Kö­n­ig­stei­ner Stadt­teil müs­sen Stei­gun­gen von bis zu 23% be­wäl­tigt wer­den. Der Mam­mols­hai­ner Berg be­sitzt Kult­sta­tus und wird gleich vier­mal im Ver­lauf des Ren­nens an­ge­fah­ren (14:15 Uhr, 15:04 Uhr, 15:54, 16:14 Uhr). Das al­lein macht ihn zu ei­nem Hots­pot für Rads­port­fans aus ganz Deut­sch­land. Doch da­mit nicht ge­nug: Mam­mols­hai­ner Bür­ger la­den an dem be­kann­ten St­re­cken­ab­schnitt seit Jahr­zehn­ten zu ei­ner gro­ßen Par­ty ein. Gu­te Stim­mung ga­ran­tiert! In Mam­mols­hain be­fin­det sich auch ei­ne gro­ße Lein­wand, auf der das Renn­ge­sche­hen ver­folgt wer­den kann. Da­bei gilt: Wer nach Mam­mols­hain möch­te, soll­te früh un­ter­wegs sein. 

Bill­tal­höhe
Nach dem Mam­mols­hai­ner Berg wird es nicht we­ni­ger an­spruchs­voll. Denn dann geht es hin­auf auf die Bill­tal­höhe (560 m), die zu­letzt 2011 Teil des Ren­nens war. Über 3,5 Ki­lo­me­ter klet­tern die Rad­pro­fis bei bis zu 8,4% Stei­gung hin­auf in Rich­tung Glas­hüt­ten. Die­se Run­de wird zwei­mal be­fah­ren. Nach der drit­ten Über­que­rung des Mam­mols­hai­ner Stichs bie­gen die Fah­rer bei dies­jäh­ri­gen Aufla­ge des Rad­klas­si­kers in Rich­tung Opel-Zoo und Kron­berg ab.

Kron­berg
Be­vor es in ei­ner län­ge­ren Ab­fahrt hin­ab in die Mai­n­e­be­ne geht, bie­tet des be­schau­li­che Kron­berg ei­ne wei­te­re Mög­lich­keit, das Renn­ge­sche­hen in sc­hö­ner At­mo­sphä­re be­o­b­ach­ten zu kön­nen (16:01 Uhr, 16:21 Uhr). Die Fah­rer st­rei­fen bei Ih­rem Weg gen Frank­furt den Vic­to­ria­park so­wie die sch­mu­cke Alt­stadt mit ih­ren sorg­sam re­stau­rier­ten Fach­werk­häu­s­ern und der Jo­han­nis­kir­che aus dem 14. Jahr­hun­dert, wo sich nach dem Renn­ge­sche­hen Gast­stät­ten und Ca­fés für ei­ne Ein­kehr an­bie­ten. 

Wei­te­re Tipps und In­fos zum Ren­nen gibt es un­ter: www.esch­born-frank­furt.de. Der Hes­si­sche Rund­funk über­trägt das Ren­nen ab 12:00 Uhr li­ve.